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Galerie: Vorstellung BMW 5er Facelift

Vorstellung: BMW 5er Facelift

Frischer Fünfer

09.01.2007

Der BMW 5er ist beinahe vier Jahre auf dem Markt. Was im schnelllebigen Automobilgeschäft bedeutet, dass es Zeit ist für eine Überarbeitung. Ende März kommt der facegeliftete Business-Bayer zu den Händlern - mit kaum veränderter Karosserie, dafür hochwertigerem Innenraum, neuen Sicherheitsassistenzsystemen und kräftigeren sowie sparsameren Motoren. Ebenfalls neu: den M5 gibt es ab Mai auch als Kombi.

Im Jahre 2003 galt das Design des 5ers als radikal. Inzwischen ist das eingetreten, was sein Schöpfer Chris Bangle damals prophezeite - man hat sich daran gewöhnt. Und noch eine Prophezeiung ist eingetreten: das Bangle-Design wird auch mit den Jahren nicht langweilig. So erklären sich nun die äußerst zurückhaltenden Karosserieretuschen.

Den nun einheitlichen Lufteinlass in der Frontschürze ziert eine Chromleiste, wodurch die Front breiter, aber nicht wuchtiger erscheint. Die Scheinwerfer sind in Klarglas gehalten, die Falkenaugenform blieb erhalten. Klarglas bedeckt auch die Rückleuchten, die Blinker sind in LED-Technik gehalten.

Höhere Wertanmutung

Galerie: Vorstellung BMW 5er FaceliftFür den Innenraum verspricht BMW bessere Materialien und eine vereinfachte Bedienlogik. Neu sind beispielsweise zusätzliche Ablagemöglichkeiten, zweifarbigen Türverkleidungen mit Dekorleiste, griffgünstiger positionierte Fensterheber und das überarbeitete iDrive mit nun acht frei belegbaren Stationstasten. Der aus dem X5 bekannte, elektrische Gangwahlschalter für das optionale Automatikgetriebe verströmt eine Hauch von Science Fiction.  

Speziell für den 550i, 530i, 535d und 530d ist ein so genanntes Sportautomatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad und Sporttaste erhältlich. Für alle Modellvarianten gibt es auf Wunsch eine ebenfalls neu entwickelte Sechsgang-Automatik (Serie BMW 535d), die deutlich schneller und verbrauchsgünstiger arbeitet als bisher. So erzielen die Automatik-Fünfer günstigere Verbrauchswerte als die handgeschalteten Versionen.

Sparmaßnahmen

Galerie: Vorstellung BMW 5er FaceliftDas Thema Spritsparen stand ohnehin ganz oben auf der Agenda. Zahlreiche Maßnahmen, wie etwa die Erzeugung von Strom für das Bordnetz in den Schub- und Bremsphasen, die aktive Steuerung von Brems- und Kühlluftklappen zur Verbesserung der Aerodynamik und eine bedarfsorientiert gesteuerte, elektrische Kühlmittelpumpe ergänzen die innermotorischen Maßnahmen.

Die Motorenpalette bleibt wie gehabt, doch hinter den altbekannten Kürzeln verbergen sich zum Teil völlig neue Aggregate. Devise: stärker und sparsamer. Der 4,8-Liter-V8 im 550i leistet unverändert 367 PS, beschleunigt die Limousine nun aber bereits innerhalb von 5,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Der Normverbrauch sank um fast einen Liter auf nun 10,3 Liter je 100 Kilometer. Mehr als einen Liter spart der 306 PS starke 540i, der in 6,1 Sekunden die 100 km/h erreicht.

Leistungsstufen

Galerie: Vorstellung BMW 5er FaceliftBis zu 1,3 Liter weniger Sprit je 100 Kilometer verbrauchen die neuen Reihensechszylinder-Modelle mit Benzindirekteinspritzung. Sowohl im 525i, als auch im 530i arbeitet ein 3,0-Liter-Motor mit 218 bzw. 272 PS. Das reicht für den Spurtwerte mit einer Sieben bzw. einem Sechser vor dem Komma. Weit beeindruckender: Auch in Sachen Durchschnittsverbrauch nennt BMW Sieben-Komma-Werte. Basisbenziner ist der 523i mit 2,5-Liter-Sechszylinder und 190 PS.

Bei den Dieselaggregaten verhält es sich ähnlich. 535d, 530d und 525d haben 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbodiesel unter der Haube. Modernste Common-Rail-Einspritzung und das gewichtsparende Vollaluminium-Kurbelgehäuse sorgen für günstigere Verbrauchswerte. Der 535d mit Stufenaufladung etwa begnügt sich mit 6,8 Litern und damit 1,2 Liter, weniger - trotz mehr Leistung (286 PS) und mehr Kraft. Der 530d leistet 235 PS und 500 Nm, der 525d 197 PS und 400 Newtonmeter. Unverändert blieb lediglich die Einstiegsvariante 520d mit dem 2,0-Liter-Vierzylinder (163 PS; 340 Nm).

Höhere Preise

Galerie: Vorstellung BMW 5er FaceliftAufgerüstet hat BMW einmal mehr bei den aufpreispflichtigen Helferlein. Aktivlenkung, Fernlichtassistent, Nachtsichtgerät, Head-Up-Display, eine aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion sowie eine so genannte Spurverlassenswarnung sind erhältlich. Der Allradantrieb xDrive ist für die Modelle 530xd, 530xi und 525xi erhältlich.

Markstart für den aufgefrischten 5er ist der 24. März. Die Preise werden um einige hundert Euro angehoben. Beim Basisdiesel beträgt der Aufschlag rund 400 Euro, womit der 520d künftig bei 37.250 Euro beginnt. Die Touring-Modelle kosten 2.500 Euro mehr als die Limousinen.

Rennlaster

Galerie: Vorstellung BMW 5er FaceliftIm Mai ergänzt der M5 Touring die Topmodell-Palette. Für 94.100 Euro gibt es einen Lustlaster mit Zehnzylinder-Hochdrehzahlaggregat und 507 PS, der in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 prescht und 250 km/h rennt. Um den Praxisnutzen hervorzuheben, gibt es für ihn auch eine Anhängerkupplung. 1.800 Kilo darf der M5 Touring ziehen. Offen bleibt die Frage, ob nicht die 367 PS des 550i Touring reichen, um mit 100 Sachen einen Wohnanhänger gen Süden zu schaukeln? (bs)

 
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