Schönes Wetter, offenes Dach - das Cabriofeeling in unserem Special.
Nach knapp drei Jahren Bauzeit überarbeitet BMW den 6er. Neben den obligatorischen kleinen Schönheitskorrekturen warten die Münchner mit einigen technischen Highlights auf. Mit dem Facelift halten neue Sicherheitssysteme, spritsparende Benziner und erstmals auch ein Dieselmotor Einzug.
Ab 06. Oktober bietet BMW den 6er - sowohl Coupé als auch Cabrio - erstmals auch mit einem Selbstzünder an. Zum Einsatz kommt der drei Liter große Diesel mit Biturbo-Aufladung, der 286 PS leistet und satte 580 Newtonmeter an die Hinterräder schickt. Der angepeilte Durchschnittsverbrauch von nur 6,9 Litern soll den 6er endlich auch für diejenigen Interessant machen, die zwar ausreichend Geld aber dennoch Freude am Sparen haben.
Immerhin ist der Diesel mit Preisen ab 72.500 Euro (Cabrio 80.800 Euro) kein Schnäppchen. Etwas günstiger ist der neue Einstiegsmotor im 630i. Für 66.800 Euro (Cabrio 75.100 Euro) bekommt man einen 272 PS starken Dreiliter-Benziner, der das Coupé in 6,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Das Cabrio gönnt sich dafür 0,5 Sekunden länger.
Spritspar-Technik
Unverändert blieb der jetzt 75.100 Euro teuere 4,8-Liter-V8, der den Standardsprint dank 367 PS und 490 Newtonmetern in nur 5,4 Sekunden zurücklegt. Neue Spritspartechnologien, bekannt vom 1er und 5er, sollen einen Verbrauch von 11,7 Litern (12,6 beim Cabrio) möglich machen. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem die Schaltanzeige beim manuellen Getriebe. Auch die Lichtmaschine arbeitet nur im Brems- und Schiebebetrieb und nutz frei gesetzte Energie aus.
Optisch sind die Veränderungen eher gering ausgefallen. Der vordere Lufteinlass hat in der Breite zugelegt, künftig zeigen LED-Blinker die Richtung an. Die Seitenschweller sind ein wenig stärker skulpturiert, auch der gewölbte Entenbürzel an der Heckklappe erscheint etwas ausgeprägter. Neue Rückstrahler sowie die einheitlich in der Heckspoilerlippe integrierte, dritte Bremsleuchte runden das neue Outfit schließlich ab.
Kleinigkeiten
Auch im Innenraum haben die Entwickler nur gezielte, kleine Detailverbesserungen vorgenommen. Der iDrive-Knubbel soll dank eines Gummirings gefühlsechter wirken. Das System selbst wurde um die unter anderem vom X5 bekannten, acht frei belegbaren Tasten erweitert, die den Bedienkomfort steigern sollen. Neue Oberflächenmaterialien sowie das sonnenreflektierende Leder für das Cabrio sollen die Wohlfühlatmosphäre weiter steigern.
In Punkto Sicherheit setzt BMW unter anderem auf eine Spurhalteassistenten. Überfährt der Fahrer die Fahrbahnbegrenzung ohne zu Blinken, vibriert das Lenkrad. Zusätzlich gibt es einen Tempomat mit Stop+Go-Funktion sowie neue Scheinwerfer die das Licht variabel Verteilen können um die Fahrbahn optimal auszuleuchten. Den Passagieren kommen zudem crashaktive Kopfstützen zu Gute. (mg)
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