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Galerie: Vorstellung BMW X6

Vorstellung: BMW X6

Das Ende der Wurst

11.01.2008

Salamitaktik: Nach Versuchsträgern und geheimen Modellplänen am Polarkreis, wolkigen Motorisierungsgeheimnissen auf der IAA und getarnten Prototypen auf abgesperrten Teststrecken in den USA pellt sich langsam der BMW X6 heraus. Jetzt ist das Ende der Wurst erreicht, denn die letzten Details zum BMW X6 – selbstbewusst als das weltweit erste Sports Activity Coupé bezeichnet – sind raus: Wir haben die Daten, die Fakten, die Preise.

Einige Journalisten-Kollegen trauen einem derart großen „Gelände-Coupé“ keine echten Marktchancen zu. Die Konkurrenz schon gar nicht, aber das verwundert ja nicht. Die Leser von AutoScout24 sind sich dagegen einig: kaum ein anderes Serienauto genießt bei uns eine derart hohe Aufmerksamkeit.

Für die USA gemacht

Galerie: Vorstellung BMW X6Marktchancen hin oder her, der X6 ist eh’ nicht für Europa gemacht. Die wichtigsten Kunden wohnen in den USA, was neben den schieren Ausmaßen des X6 (länger und breiter als ein X5) auch die Motorisierung deutlich macht: Top-Motor im X6 50i ist ein V8-Biturbo mit über 400 PS.

Da jedoch auch die Amerikaner an der Zapfsäule zu rechnen beginnen, finden sich auch sinnhaftere Triebwerke im neuen X6: Zwei Diesel (30d und 35d) mit 235 und 286 PS, letzterer als Doppel-Turbo und ein Benziner (ebenfalls ein Reihensechszylinder mit 3,0-Liter Hubraum) mit gut 300 PS.

Großer Leichtfuß

Neben dem extravaganten und durchaus gelungenen optischen Auftritt mit der stark abfallenden Dachlinie, soll der X6 vor allem durch seine überlegene Antriebstechnik beim Kunden punkten. Wir hatten uns bereits vom richtungweisenden aktiven Hinterachsdifferenzial namens „Dynamic Performance Control“ in der Praxis überzeugen können. Es verhilft dem immerhin rund 2,2 Tonnen schweren BMW zu erstaunlich agilen Fahreigenschaften. Dieses technische Highlight ist sicher der größte Vorteil des Bayern im Kampf um die Käufergunst.

Dynamic Performance Control ist im X6 Serie. Dieses aktive Hinterachsgetriebe verleiht dem SUV eine hohe Agilität bei gleichzeitig besserer Beherrschbarkeit im Grenzbereich. Ebenfalls Serie sind diverse Massnahmen des Efficient Dynamics - Paketes zur Verbrauchsreduzierung.

Topmotorisierung ist ein völlig neuer, gut 400 PS starker V8 Doppelturbo, der 600 Newtonmeter Drehmoment bereit stellt (74.000 Euro). Nur wenige werden ihn sich leisten können, sein Verbrauch im Stadtverkehr liegt bei knapp 18 Litern (auf 100km). Dafür rennt er auf der Autobahn bis 250 Sachen. Tempo 240 schafft auch der Sechszylinder Doppelturbo.

In Europa werden die Diesel mit 235 und 286 PS die Hauptrolle spielen, sie liegen bei CO2-Emissionen gleichauf (217g und 220g), ihre Topspeed liegt zwischen 210 und fast 240 km/h. Im Stadtverkehr können sie knapp als politisch korrekt durchgehen (rund 10,5 Liter auf 100km), die Benziner genehmigen sich hier 15 bis 18 Liter nach EU-Zyklus.

BMW hat mit „efficient dynamics“ eine durchdachte und funktionierende CO2-Strategie im Regal. Diese wird zwar auch im X6 serienmäßig zum Einsatz kommen, doch manifestiert sich im großen „Coupé“ ein Zielkonflikt: Die überragende Fahrdynamik des sehr großen Autos scheint im krassen Gegensatz zu den sinnvollen  Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion zu stehen.

Konnten kleinere Baureihen mit efficient dynamics – allen voran die Volumenmodelle der 1er, 3er und 5er Reihe – noch durch deutliche Verbrauchssenkung bei gleichzeitig deutlich gestiegenen Fahrleistungen punkten, fällt beim X6 vor allem seine Größe und Potenz ins Auge.

Er wird zwar wird nicht die Absatzzahlen der genannten Baureihen erreichen und damit in der CO2-Bilanz keine so große Rolle spielen. Doch der BMW X6 wird im Jahr 2008 das Aushängeschild der Marke BMW sein. Ein X4 wäre geeigneter gewesen.

Die Optionen, die Preise

Galerie: Vorstellung BMW X6Der X6 bietet auf Wunsch so ziemlich alles aus der langen BMW-Optionsliste: Head-Up Display und Aktivlenkung, Wankstabilisierung und elektronisch geregelte Stoßdämpfer, Fernlichassistent und DVD-Videosystem im Fond sowie Rückfahrkamera.

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Da ist es gut zu wissen, was ab 56.000 Euro (30d, 235 PS, 217g CO2) schon serienmäßig an Bord ist: Neben dem umfassenden Efficient-Dynamics Paket zur Verbrauchsreduktion  (Schubenergie-Rückgewinnung, abkoppelbare Lichtmaschine, deaktivierbarer Klimakompressor, Rollwiderstand reduzierende Reifen und aktive Aerodynamik) sind das Xenon Kurven- und Abbiegelicht, 570 Liter Stauvolumen, 6-Gang Automatikgetriebe mit Schaltpaddels am Lenkrad, elektrische Sitze vorne und Einzelsitze hinten, 19-Zoll Räder mit 255/50er Breitreifen und nicht zuletzt die „Dynamic-Performance Controll“.

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Der Einstiegsbenziner (30i, 306 PS, 262g CO2) kostet knapp 57.000 Euro, nochmals 5.000 Euro teurer ist der von uns ebenfalls schon getestete 35d (286 PS, 220g CO2). Die Topversion 50i (407 PS, 299g CO2) schlägt mit knapp 74.000 Euro ins Kontor.

Welches Preisschild die Hybridvariante des X6 tragen wird ist noch unklar. Sicher ist nur, dass sie für das Image notwendig sein wird.

Uns interessiert Ihre Meinung zum neuen BMW X6. Schreiben Sie uns: redaktion@autoscout24.de

Galerie: Vorstellung BMW X6

 
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