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Galerie: Vorstellung BMW Z4 M Roadster

Vorstellung: BMW Z4 M Roadster

Rennroadster

25.10.2005

Vier Jahre nach der Vorstellung des Z4 gönnt BMW den Fans endlich den neuen M Roadster. Mit dem aus dem M3 bekannten Hochdrehzahl-Sechszylinder wird der neue M Roadster zum Rennroadster.

Es gibt da noch eine andere Erklärung für den Einsatz des „M3“-Motors im Z4: Der aktuelle M3 ist ein Auslaufmodell, und der künftige M3 im neuen Gewand soll einen hochdrehenden V8 erhalten, um auf Augenhöhe mit Audi und Mercedes AMG zu bleiben. Was aber wird dann aus dem famosen 3,2-Liter-Sechszylinder, der dieses Jahr zum fünften Mal in Folge den begehrten Preis „Engine-of-the-Year-Award“ einheimste? Richtig: Ab in den Z4, sowohl in den Roadster, als auch in das später folgende Coupé.

Im März 2006 startet der M Roadster zu Preisen ab 57.900 Euro. Dafür erhält der 343 PS, die bei 7.900 U/min und damit kurz vor dem Drehzahlbegrenzer (8.000 U/min) anliegen. Das Hochdrehzahlkonzept des Reihensechszylinders spiegelt sich auch im Drehmoment wider: Die maximal 365 Newtonmeter werden erst bei 4.900 Touren erreicht. Geschaltet wird übrigens ausschließlich über ein manuelles Sechsganggetriebe, da die weltweite Nachfrage für das SMG-Getriebe (Option für den M3) zu gering ist.

Sprintking und…

Galerie: Vorstellung BMW Z4 M RoadsterDer M Roadster ist mit 1.485 Kilogramm leichter als der aktuelle M3, wodurch die Fahrleistungen um Nuancen besser ausfallen. Der Standardsprint gelingt in 5,0 Sekunden (M3: 5,2s). Ebenso beeindrucken die Elastizitätswerte. Der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im vierten Gang ist in ebenfalls nur 5,0 Sekunden absolviert.

An der Höchstgeschwindigkeit wurde dagegen nicht gerüttelt. Wie beim M3 und anders als bei M5 und M6, die auf Wunsch bis 305 km/h weiterbeschleunigen, wird der M Roadster bei 250 km/h elektronisch eingebremst. Allerdings gilt auch hier der bekannte BMW-Anspruch, die angegebene Höchstgeschwindigkeit müsse auch „bergauf“ erreicht werden können. Die Frage, was das für ebene Autobahnen bedeute, beantworten BMW-Verantwortliche stets mit einem vielsagenden Lächeln.

…Kurvenkünstler

Galerie: Vorstellung BMW Z4 M RoadsterAngesichts der zu erwartenden Kurvengier des M Roadster ist das leidige Thema Vmax allerdings nebensächlich. Das bekanntermaßen agile Z4-Fahrwerk wurde mit Komponenten aus dem M3 aufgewertet. Der M-Roadster liegt damit nicht nur tiefer, sondern auch noch einmal besser als ein Z4. Hinzu kommen eine hydraulische Servolenkung, abschaltbares DSC, eine variable Differenzialsperre und die Hochleistungsbremsanlage aus dem M3 CSL, die den Roadster auf nur 34 Metern von Tempo 100 in den Stillstand zwingen. Ergebnis: BMW verspricht, dass der M Roadster „spürbar“ bessere Rundenzeiten auf dem Nürburgring erzielt als der aktuelle M3.

Optisch ist der M Roadster kaum vom facegelifteten Z4 (ebenfalls ab März 2004; ausführliche Vorstellung kommende Woche) zu unterscheiden. Zu den wenigen Details gehören die vier verchromten Endrohre, ein angedeuteter Diffusor in der Heckschürze, die fast freundlich lächelnde Frontschürze, eine stärker konturierte Motorhaube und spezielle 18-Zoll-Alu-Felgen. (bs)

Galerie: Vorstellung BMW Z4 M Roadster

 
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