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Galerie: Vorstellung CCG Custom GT

Vorstellung: CCG Custom GT

Eifel-Ultra

27.10.2011

Motorsport-Fans denken bei Eifel sofort an den Nürburgring und Nordschleife. Doch auch das Städtchen Monschau und die dort ansässige Firma CCG dürften durchaus von Interesse sein. Denn hier entsteht der Custom GT, ein extraflacher Supersportwagen mit bis zu 740 PS, den die Manufaktur zum Preis von rund 135.000 Euro in Deutschland anbietet.

Galerie: Vorstellung CCG Custom GTSchon seit 2009 arbeitet CCG-Chef Tom Gerads an dem Auto mit Gitterrohrrahmen, dessen Außenhaut der Kunde wahlweise in einer GFK- oder Karbon-Variante bestellen kann. Dank Leichtbauweise liegt das Gewicht um eine Tonne. Während die Karbon-Version 960 Kilogramm wiegt, sind es mit GFK-Kleidchen rund 1.040 Kilogramm.Zum Vergleich: Renner wie der Ferrari 430 Scuderia oder Porsche 911 GT bringen mehrere hundert Kilo mehr auf die Waage bei zudem deutlich höheren Preisen.

Beim Antrieb setzten die Eifel-Renner auf Bewährtes: Im Heck des 4,35 Meter langen Supersportlers arbeitet der aus der Corvette bekannte 7,0-Liter-V8 mit rund 550 PS in Kombination mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe. Auf Wunsch wird der Block aber auch zwangsbeatmet, so dass bis zu 740 PS an den Hinterachse arbeiten.

"Basis"-Version

Galerie: Vorstellung CCG Custom GTFür sportliche Sparer bietet CCG auch einen kleineren V8 mit 6,0 Liter Hubraum an, der es auf 440 PS bringt. Damit rennt die ein Meter flache Flunder je nach Getriebeübersetzung in 3,5 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt zwischen 285 und 320 km/h.

Bei der leistungsstärkeren Variante ist der Standardsprint in rund 3,3 Sekunden erledigt, die Topspeed bleibt identisch. Alternativ bietet CCG für den V8 auch eine Umrüstung auf Autogas-Betrieb an.

Individualität ist Trumpf

Der Innenraum des Custom GT zeigt sich passend sportlich und zudem einzigartig. Denn die Mittelmotor-Fahrzeuge sind Einzelanfertigungen und können dadurch individuell gestaltet werden. Standard sind aber Schalensitze und Rennsport-Armaturen.

Wem das noch zu komfortabel erscheint, wartet besser bis zum Frühjahr 2012: Dann ist die Competition-Variante geplant, die dank Karbon-Außenhaut besonders leicht daherkommt und kompromisslos für den Motorsport-Einsatz gebaut wird. (mh/sp-x)

 

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