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Galerie: Vorstellung Chevrolet Camaro

Vorstellung: Chevrolet Camaro

Neuer Freund

24.07.2008

Zwei Studien hat Chevrolet seit 2006 zum Camaro gezeigt. Einen ersten Eindruck von der Serienversion gab es zu Beginn des Jahres 2008, als ein Foto in einem Internet-Blog auftauchte (...mehr). Jetzt haben die Amerikaner den Nachfolger des legendären Sportwagens, dessen Name sich vom französischen „camarade“, also Freund, ableitet, offiziell enthüllt.

Der Camaro kann mit Recht als globales Projekt im GM-Konzern bezeichnet werden: Das Design stammt aus den USA, die Konstruktion leitete GM Holden in Australien, die Erprobung erfolgte auf zahlreichen Teststrecken rund um den Globus und die Produktion wird das kanadische GM-Werk in Oshawa übernehmen. Anfang 2009 soll der Verkauf zunächst in den USA starten. Doch schon im Laufe des Jahres wird der Sportler auch nach Deutschland kommen.

Klassischer Sportwagen

Galerie: Vorstellung Chevrolet CamaroZurück zum Design. Der flache Camaro trägt die klassischen Sportwagen-Proportionen: lange Motorhaube und kurzes Heck. Ein Powerdome, weit außen stehenden Räder und die muskulösen Kotflügel lassen ihn kräftig auftreten. Unterstrichen wird der Eindruck von den Kiemen vor den Hinterrädern sowie der breiten Schulterpartie.

Damit der Camaro hält, was er verspricht, stehen für den Antrieb zwei potente, direkteinspritzende Benzinmotoren zur Verfügung. Die Basisversion wird von einem 300 PS starken 3,6-Liter-V6 befeuert, der wahlweise mit manuellem oder automatischem Sechsgang-Getriebe gekoppelt werden kann.

Mächtiger Hubraum

Galerie: Vorstellung Chevrolet CamaroIn der Sportversion kommt ein Achtzylinder zum Einsatz - mit Sage und Schreibe 6,2 Liter Hubraum. Typisch amerikanisch: Die Entwickler entlockten dem riesigen Aggregate „nur“ 422 PS. Über Drehmoment gibt es momentan noch keine Aussage, doch an Durchzug wird es dem V8 sicher nicht Fehlen. In dieser Variante ist der Sechsgang-Automat Serie, auf Wunsch lässt sich auch hier das manuelle Getriebe verbauen.

Im Cockpit erinnern zwei tief liegende Rundinstrumente und große, chromumrandete Anzeigen an klassische Sportwagen. Das optionale Beleuchtungspaket mit LED-Technologie soll das Interieur in einladendes Ambiente tauchen. Alternativ zu den serienmäßigen Stoffpolstern sind beheizbare Ledersitze erhältlich.

Wie damals

Galerie: Vorstellung Chevrolet CamaroEin besonderes Schmankerl ist die optional verfügbare Instrumenteneinheit für die Mittelkonsole. Sie war bereits in ähnlicher Form im 1969er Camaro erhältlich. In der Neuauflage werden die Anzeigen für Öltemperatur, Öldruck, Ladezustand der Batterie und Temperatur des Getriebeöls mit LEDs beleuchtet. Ein hochwertiges Soundsystem mit USB-Anschluss und Bluetooth-Schnittstelle steigert den Wohlfühlfaktor. Ein Parkassistent soll folgen, ist zum Marktstart aber noch nicht verfügbar. Dafür gibt es ein ferngesteuertes Startsystem.

Hinsichtlich der Fahreigenschaften gibt es bislang nur wenig Anhaltspunkte. Zu Erfahren ist lediglich, dass der Camaro über Einzelradaufhängung vorne und hinten mit Mehrlenker-Hinterachse verfügt. Für sicheren Stand sorgt ein Bremssystem mit vier innenbelüfteten Scheiben, der V8 kommt serienmäßig mit Vierkolben-Bremssätteln. Bei allen Modellen ist ein elektronisches Stabilitätsprogramm Serienmäßig, in der Sportversion verfügt es über zusätzliche Renn- und Sportmodi.

Vielleicht auch als Cabrio

Galerie: Vorstellung Chevrolet CamaroPreise für den Camaro wollte Chevrolet noch nicht nennen. Und ob die als Studie vorgestellte Cabrio-Version, die schon Anfang 2010 in den USA starten soll, auch den Weg nach Deutschland findet, ist ebenfalls noch nicht gewiss. (mg)

 
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