Detroit Auto Show 2014
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Galerie: Vorstellung Chevrolet Corvette Stingray Z06

Vorstellung: Chevrolet Corvette Stingray Z06

Stingray in böse

15.01.2014

Die Corvette hatte spätestens in der sechsten Generation auch echte Sportwagenfans überzeugen können. Auf Basis der C7 entstand nun das Performance-Modell, das wieder den Namen Z06 trägt und schneller als die frühere ZR1 ist. Wer es noch etwas böser will, kann zusätzlich noch das Z07-Performance-Package ordern.

Von der Basisvariante mit 6,2-Liter-V8 setzt sich die Z06 vor allem durch mehr Leistung (630 statt 460 PS) durch den Kompressor und eine optionale Achtgang-Automatik ab. Der Purist hat auch hier die Wahl zum Handschalter (mit „Active Rev-Match” also automatischem Zwischengas) zu greifen, vielleicht passt dann die Getriebe-Abstimmung auch besser zum Leistungspotenzial des Motors.

Obere Liga

Galerie: Vorstellung Chevrolet Corvette Stingray Z06625 PS katapultieren die neueste Z06 vom Stand weg in eine Liga mit dem auslaufenden Mercedes SLS AMG mit 631 PS und Saugmotor. Der trackorientierte Vette-Fan wird sich auch gleich noch für das Performance-Package erwärmen können, das mit Keramikbremsanlage, mehr Spoiler-Downforce und Cupreifen auch rundenzeitenmässig dem SLS Black Paroli bieten kann und die ZR1 schon hinter sich lässt.

Wie es sich für einen echten Sportwagen gehört, ist der Motor der Corvette deutlich hinter der Vorderachse platziert und kann dank Trockensumpfschmierung auch tiefer eingebaut werden als im Serien-Stingray. Der Kompressor trägt auch nicht mehr so stark auf, der Motor soll nur 2,5 Zentimeter höher bauen als das Serienaggregat. Kombiniert mit dem Transaxle-Layout - das Getriebe ist an der Hinterachse montiert - verspricht dieses reinrassige Motorsportsetup exzellenten Grip und hohe Agilität.

Automatisch schneller

Die Achtgang-Automatik soll nach Aussage der Corvette-Ingenieure die Schaltzeiten eines Porsche 911 mit DKG um acht Hundertstelsekunden unterbieten, dabei aber komfortabler schalten als die manchmal doch ruppig agierenden Doppelkupplungslösungen. Für den nötigen Grip sorgt die Mischbereifung in den rekordverdächtigen Dimensionen 285/30-19 vorne und 335/25-20 hinten sowie die ausgefeilte Aerodynamik mit Frontsplittern und Flaps und teilweise durchsichtigem Heckspoiler und - nicht zu vergessen - ein elektronisch gesteuertes Limited-Slip-Sperrdifferenzial.

 
Fazit
 

Thomas Weiss

Erst in einem Jahr wird die Über-Corvette zu haben sein, über Preise schweigt man sich daher bisher noch aus. Doch der wichtigste Konkurrent, der Mercedes SLS AMG Black Series, wird dann schon in Pension gegangen sein. Schade.
 
 

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