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Galerie: Vorstellung Dodge Avenger

Vorstellung: Dodge Avenger

Der dritte Streich

30.03.2007

Mit dem Dodge Avenger bringt die amerikanische DaimlerChrysler-Tochter im Herbst binnen kürzester Zeit ein drittes Modell auf den Markt. Die Limousine tritt in der Mittelklasse an und soll dort vor allem preisbewusste Kunden ködern, die auf fettes Design stehen.

Beim Golf-Konkurrenten Dodge Caliber, der vergangenes Jahr vorgestellt wurde, hat das funktioniert. Die 2006er Produktion war ausverkauft. Zwar sind 1.400 Einheiten in einem halben Jahr nicht die Welt, aber auch nicht schlecht für eine völlig neue Marke und ein ungewöhnliches Fahrzeugkonzept.

Was das Konzept angeht, ist der Avenger beinahe bieder. Hier handelt es sich um eine ganz gewöhnliche Stufenhecklimousine von 4,80 Metern Länge und ausreichend Platz für fünf Passagiere. Das Design aber ist speziell, und damit wieder typisch für Dodge. Vor allem das böse dreinblickende Gesicht mit dem dominanten Kühlergrill und die Schulterlinie mit dem auffälligen Hüftknick sind Eyecatcher.

Kühles Cola, heißer Kaffee

Galerie: Vorstellung Dodge AvengerDrinnen geht es nüchterner zu. Viel Plastik und ein Styling, das stark an die Stuben der beiden anderen Dodge-Modelle Caliber und Nitro erinnert, reißen einen nicht vom Hocker. Praktisch ist die Kühlbox über dem Handschuhfach, in der sechs Getränkedosen Platz haben. Witziges Gimmick: Der Flaschenhalter in der Mittelkonsole ist beheiz- und kühlbar - je nach dem ob man mit Kaffee oder Cola auf Tour geht.

Zunächst stehen für den Fronttriebler wahlweise ein 2,0-Liter-Benziner mit 156 PS und der bekannte, von Volkswagen zugekaufte 2,0-Liter-Vierzylinder-TDI mit 140 PS und 320 Nm Drehmoment zur Verfügung. Der Benziner ist mit einem manuellen Fünfganggetriebe ausgestattet, der Diesel mit einer Sechsgang-Schaltbox. Trotz seiner gut 1,6 Tonnen Leergewicht soll der Diesel-Avenger in rund zehn Sekunden von null auf Tempo 100 spurten, 200 km/h schnell sein und im Schnitt nur 6,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen.

Ami zu Korea-Preisen

Preislich ist die Marke mit dem Widder-Logo stets interessant. Bei rund 22.000 Euro soll der Basisbenziner starten, der Diesel-Avanger ist ab 23.990 Euro zu haben. Angesichts der jeweiligen Motorleistung und der grundsätzlich umfangreichen Serienausstattung handelt es sich hier um hervorragende Angebote, die derzeit nicht einmal von den koreanischen Autobauern unterboten werden können. (bs)

 
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