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Galerie: Vorstellung Enco 550 GT Biturbo

Vorstellung: Enco 550 GT Biturbo

Ost-Erweiterung

18.06.2008

Fahrzeug-Veredelung, vor allem von Zuffenhausener Automobilen, ist oft auch ein schwäbisches Geschäft: Einige Porsche-Tuner sind um Stuttgart herum angesiedelt. Nicht so die Enco GmbH, die sich um auffällige Umbauten auch für Porsche-Modelle kümmert. Der neue Cayenne Turbo ist das aktuellste Projekt der Chemnitzer.

Einen wachsenden Markt auffälliger SUVs sehen viele deutsche Tuner im aufstrebenden Osteuropa, den arabischen Ländern und Asien. Hier zeigt man gerne, was man hat und da kommt der Porsche Cayenne mit dem Zusatz ENCO 550 GT Biturbo wie gerufen. Zwar leistet der V8-Benzindirekteinspritzer mit 550 PS nicht mehr als der neue Porsche Cayenne Turbo S. Aber alle, die schon einen kleinen Turbo mit 500 PS haben, können nun nachlegen.

Leistungsspritze

Die Leistungssteigerung um 50 PS generiert Enco mittels Anpassung des Motorkennfeldes und einer kompletten Sportabgasanlage inklusive Fächerkrümmer. Neben den 550 PS stehen nun auch 730 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. 100 km/h sollen laut Enco in 4,9 Sekunden abgehandelt sein und maximal sind 282 km/h drin. Damit liegt der GT 550 Biturbo auf einem Niveau mit dem Cayenne Turbo S. Der 500 PS starke Serien-Turbo schafft es auf 700 Newtonmeter, 5,2 Sekunden und 275 km/h.

Plus sieben Zentimeter

Galerie: Vorstellung Enco 550 GT BiturboWichtiger ist den Interessenten aber wohl die optische Modifizierung. Und die fällt bei den Sachsen deutlich aus. Mit weit aufgerissenem Maul, mächtigen Kotflügelverbreiterungen, bulligen Seitenschwellern und auffälliger Heckschürze tritt der Cayenne nun deutlich aggressiver und energischer auf. Zwei Meter misst er nun in der Breite – ohne Außenspiegel. Mitverantwortlich sind auch die schwarz lackierten 23-Zoll-Felgen. Diese sind mit hauchdünnem Gummi bespannt. 315/25 R23 lautet die unfassbare Reifendimension.

Hinter den schwarzen Megarädern verbergen sich beim Enco gigantische Bremsscheiben. Vorne wurden 400-Millimeter-Scheiben montiert, hinten „nur“ 380er. Gepackt werden die vorderen von Sechskolben-Festsattelanlagen.

Entgegen dem eigentlichen Sinn von Geländewagen bietet Enco auch eine Fahrzeugtieferlegung an. Das serienmäßige Luftsystem senkt sich mittels Spezialmodul zusätzlich zu den Serienfähigkeiten um bis zu 50 Millimeter ab.

Edles auch innen

Galerie: Vorstellung Enco 550 GT BiturboIm Innenraum gibt es auch Vieles zu bestaunen. Wird bei Audi beispielsweise das Sportlenkrad unten abgeflacht, machen die Sachsen das auch oben. Zudem erhält das wulstige Rund noch diverse Greifsegmente zur besseren Fahrzeugkontrolle. Der Airbag und die Bedientasten für die Automatik sowie sämtliche Telefon- und Radiofunktionen bleiben unangetastet. Feine Ziernähte auf dem Armaturenbrett und den frisch bezogenen Ledersitzen runden das veredelte Interieur ab. Fondgäste genießen während der flotten Fahrt die Bilder der hauseigenen DVD-Anlage.

Das so viel Individualität bezahlt werden muss ist klar. 112.000 Euro werden für den Cayenne Turbo in „Nacktversion“ bei Porsche in Zuffenhausen fällig. Etwas mehr als 200.000 Euro verlangt Enco für seinen 550 GT Biturbo dann nach einer Behandlung in Sachsen. Da erscheint der werkseitig belassene Cayenne Turbo S für mindestens 133.000 Euro geradezu als Schnäppchen. Aber genau das möchte die Klientel eben nicht. (mb)

 

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