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Galerie: Vorstellung Eterniti Artemis

Vorstellung: Eterniti Artemis

Cayenne mit Extrapfeffer

23.04.2013

Der Hunger wohlhabender Chinesen nach wuchtigen SUV’s treibt nicht nur die üblichen Verdächtigen ins Reich der Mitte. Auch ein exklusiver und selbstbewusster britischer Neuling will davon profitieren und präsentiert auf der Auto Shanghai (bis 29. April 2013) den Artemis. Doch lassen Sie sich vom Namen nicht täuschen: Es handelt es sich im Kern um einen Porsche Cayenne, der einer intensiven Power- und Optik-Kur unterzogen wurde.

Die kleine Londoner Manufaktur Eterniti glaubt dennoch, mit dem Artemis ein neues Segment im Bereich der SUV geschaffen zu haben, das bisher von keinem der großen Anbieter bedient wird. Mit handgearbeiteten Kohlefaserpaneelen wurde die Karosserie mehr oder weniger glücklich aufgehübscht. Die in vielen Farben lieferbaren Anbauteile setzen sich mit Chromleisten optisch ab. Zudem wurden Elemente anderer Hersteller integriert.

Bereits seit Sommer 2012 wird der Artemis in einer Londoner Manufaktur produziert, und bis zur Shanghai-Premiere konnte das Unternehmen 15 Exemplare verkaufen. Bis zum Jahresende rechnet Eterniti mit insgesamt 60 Kunden, 2015 soll diese Zahl auf 150 steigen. Der Artemis kann über weltweit fünf Standorte (London, Tokio, Taipeh, Hongkong und Shanghai) bestellt werden.

Das einst schnellste Auto der Welt

Galerie: Vorstellung Eterniti ArtemisAls Entwickler für den Artemis wurde übrigens Alastair Macqueen verpflichtet, der in den 1990er Jahre unter anderem an der Entwicklung des Jaguar XJ220 beteiligt war. Vielleicht bietet auch deshalb das Gesicht des Super-SUVs gewisse Ähnlichkeiten mit dem zeitgenössischen Jaguar-Design.

Auch das Interieur sprüht von feinster britischer Noblesse. Den Artemis-Eigner erwartet eine mit feinstem Leder ausgeschlagene Sitzlandschaft sowie eine Mischung aus Holzfurnier, Kohlefaser und gebürstetem Aluminium. Ein Schiebe- oder Glasdach sowie eine luxuriöse Audioanlage runden das gehobenen Wohlfühl-Ambiente nach oben hin ab.

600 PS

Angetrieben wird der Artemis vom 4,8-Liter-V8 aus dem Cayenne, der dank einer Doppelturboanlage 600 PS und ein Drehmoment von 750 Newtonmeter entwickelt, was für eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h reichen soll. Sehr sportliche Fahrleistungen also und wohl auch der Grund für den Einsatz des ehemaligen Formel-1-Piloten Johnny Herbert als Entwicklungstestfahrer.

Mindestens 294.000 Euro

In China kostet der Artemis umgerechnet rund 294.000 Euro. Allerdings lässt sich diese Summe noch deutlich steigern, wenn man die Möglichkeiten zur Individualisierung des Fahrzeugs ausschöpft.

Warum die Eterniti-Manager ausgerechnet Artemis als Namen gewählt haben, erschließt sich nicht auf Anhieb. In der griechischen Mythologie war Göttin Artemis im Hauptberuf die Hüterin der Frauen und Kinder, aber auch des Waldes und der Jagd. Immerhin: Zumindest letztere Aufgabe könnte den Namen rechtfertigen. (mh/sp-x)

 

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