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Galerie: Vorstellung Fiat 500 Abarth

Vorstellung: Fiat 500 Abarth

Knut im Blut

28.02.2008

Kürzlich noch war Eisbär Knut der Inbegriff von Niedlichkeit. Doch in wenigen Monaten mutierte das süße Pelztier zum gewaltbereiten Jugendlichen. Aggro Berlin lautet derzeit sein Motto. Wie bereits die Hauptstadt-Ikone, so wandelt sich nun auch der Fiat 500 vom kleinen Racker zum frechen Rocker. Das unschuldig dreinblickende Retro-Mobil startet schon bald als Abarth-Version – stachelig, giftig und sportlich dekoriert.

Anfang März 2008 wird sich der rennende Rundling auf dem Genfer Autosalon erstmalig präsentieren. Das sonst so freundliche Kulleraugen-Gesicht des 500 wirkt in der Abarth-Version mit großen Lufteinlässen in der breiten Frontschürze und einer nasenartig vorgewölbten Motorhaube grimmiger. Ebenfalls für eine kraftvollere Optik sorgen Seitenschweller und eine Heckschürze in Diffusoroptik mit zwei rechteckigen Auspuffendrohren. Luftauslassschlitze in der Heckschürze und der Dachkantenspoiler sind die weiteren Merkmale des kleinen Krawallmachers.

Zwerg Rase

Galerie: Vorstellung Fiat 500 AbarthDer neue „Zwerg Rase“ steht auf 16- oder optionalen 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Spezialdesign. In Signalrot leuchten die Bremssättel und die Außenspiegelgehäuse. Schließlich gehören noch rote Seitenstreifen mit Abarth-Schriftzug zum Sonderstyling.

Auch der Innenraum wurde betont sportlich gestaltet. Sitzlehnen mit fest integrierten Kopfstützen, ein Sportlenkrad, ein Lederschaltknauf und Alu-Pedale sorgen für eine gewisse Exklusivität. Im Cockpit befinden sich speziell konzipierte Instrumente, eine Ladedruckanzeige sowie eine Ganganzeige mit LED-Schalt-Signal.

Turbo-Power

Galerie: Vorstellung Fiat 500 AbarthNeben den optischen Verfeinerungen bietet der 500 Abarth selbstverständlich auch eine Extraportion Leistung. Ein 1,4-Liter-Turbobenziner bringt es auf immerhin 135 PS bei 5.000 U/min. Das Drehmoment liegt normal bei 180 Newtonmeter, lässt sich zeitweilig per Knopfdruck auf 205 Newtonmeter steigern. Über Fahrleistungen macht Fiat keine Angaben. Doch dürfte der Wagen gut 200 km/h schnell werden und in rund neun Sekunden auf Tempo 100 sprinten.

Optimiertes ASR

Über ein Fünfgang-Schaltgetriebe (sechs Gänge sind es übrigens bei der 100-PS-Version) gelangt die Kraft an die Vorderräder. Sollte es beim Beschleunigen aus Kurven zu Traktionsproblemen kommen, greift automatisch ein optimiertes ASR regelnd ein. Es verringert durch gezielte Bremseingriffe die Drehzahlunterschiede zwischen den beiden Rädern.

In Deutschland soll der 500 Abarth ab Herbst zu haben sein. Über den Preis gibt es derzeit noch keine Angaben. Unsere Schätzung: Mit etwa 17.000 Euro wird die sportlichste 500-Version starten.(mh)

Galerie: Vorstellung Fiat 500 Abarth

 
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