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Galerie: Vorstellung Fiat Bravo

Vorstellung: Fiat Bravo

Alles, nur nicht brav

31.01.2007

Mit dynamischem Styling und schierer Größe will Fiat künftig wieder Erfolge im Kompaktsegment feiern. Dem geht ein harter Schritt voraus: Wenn der neue Bravo Ende März antritt, wird der glücklose Stilo nach gerade einmal sechs Jahren Bauzeit ausgemustert.

Das Design des Bravo erinnert an den Grande Punto. Auch der jüngste Fiat-Spross hat nun ein Maserati-Gesicht, eine stark geneigte Gürtellinie, einen an ein Coupé erinnernden Dachschwung und ein knackiges Heck.

Die zweite Analogie betrifft die Abmessungen: Auch der neue Bravo ist einer der physisch Größten in seinem Segment. Als Fünftürer misst er in der Länge stattliche 4,30 Meter, womit er einen Opel Astra um fünf, einen VW Golf sogar um zehn Zentimeter überragt. Zusammen mit dem Radstand von 2,60 Meter verspricht das viel Platz für die Passagiere nebst Gepäck: Der Kofferraum fasst regulär 400 Liter, mit umgelegter Rückbank 1.175 Liter.

Viele Versprechungen

Galerie: Vorstellung Fiat BravoWeil viel Platz noch lange kein Garant für Wohlbefinden ist, hat sich Fiat besonders der Sitzposition angenommen. Für Lenkrad und Gestühl werden weite Verstellbereiche angekündigt, die großflächigen und tief heruntergezogenen Fenster sollen für gute Rundumsicht sorgen. Versprochen werden auch hochwertigere Kunststoffe und Bezüge sowie das eine oder andere überraschende Design-Detail.

Die Motorenpalette umfasst drei Benziner und zwei Multijet-Diesel. Basistriebwerk ist ein 1,4-Liter-Benziner mit 90 PS, womit der Sprint von Null auf 100 km/h in 12,5 Sekunden gelingen soll. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 179 km/h angegeben, der durchschnittliche Spritverbrauch mit 6,7 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer.

Stufenlösung

Galerie: Vorstellung Fiat BravoMehr Leistung bieten die zwei Turbomotoren aus der so genannten T-JET-Motorenfamilie. Aus ebenfalls nur 1,4 Liter Hubraum holen sie 120 beziehungsweise 150 PS bei jeweils 5.000 U/min. Keine Unterschiede beim Drehmoment: In beiden Leistungsstufen entwickelt das Aggregat 200 Newtonmeter - genug, um auch im sechsten Gang noch Fahrt aufzunehmen.

Auf Selbstzünderseite bietet Fiat ebenfalls einen Grundmotor in zwei Ausbaustufen an. In der 120-PS-Version mit Fünfganggetriebe beschleunigt der 1,9-Liter-Vierzylinder den Bravo in 10,5 Sekunden auf Tempo 100 und maximal bis auf 194 km/h, bei einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Liter je 100 km.

Als Vierventiler bringt es der Motor auf 150 PS und 305 Nm Drehmoment. Nach 9,0 Sekunden soll die 100er-Marke erreicht sein, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 209 km/h angegeben, der Verbrauch mit 5,6 Liter. Das Topaggregat wird ausschließlich mit einem Sechsgang-Getriebe angeboten, der Partikelfilter ist in beiden Fällen serienmäßig.

Serienmäßig sieben Airbags

Alle Bravo-Modelle sind mit sieben Airbags und den gängigen Sicherheitsfeatures ausgerüstet. Die vier Ausstattungslinien Active, Dynamic, Emotion und Sport unterscheiden sich bezüglich der Komfortausstattung, wobei bereits die Basisvariante unter anderem über elektrische Fensterheber vorn, ein axial und vertikal verstellbares Lenkrad, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung verfügt.

Das umfangreiche Sonderausstattungsprogramm enthält unter anderem Kurvenlicht, ein doppeltes Schiebedach namens Sky Dome, verschiedene HiFi-Systeme und das Memory-Stick-kompatible Blue&Me-System der zweiten Generation. (bs)

 
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