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Galerie: Vorstellung Ford Fiesta

Vorstellung: Ford Fiesta

Schlitzauge

15.07.2008

Mit erfrischend schickem Design hat Ford bereits die Baureihen S-Max, Mondeo und Kuga gut in Fahrt gebracht. Mit ebenfalls spektakulär neuer Außenhaut bekommt nun auch der kleine Fiesta das Rüstzeug für eine erfolgreichere Kundenjagd. Neben der Optik sind auch seine Technik und sein Preis gewichtige Kaufargumente.

Die Optik des im Oktober 2008 als Drei- und Fünftürer startenden Fiesta ist ein eindrucksvolles Statement. Und das nicht, weil der Kleinwagen gewachsen ist. Vielmehr zeigt er statt Masse wesentlich mehr Klasse. Die dynamisch gezeichnete Blechhaut gefällt mit Finesse und Präsenz. Ausgestellte Radhäuser, knackige Proportionen und die von vorn nach hinten aufsteigende Schulterlinie verleihen ihm Kraft und Stattlichkeit. Sein Gesicht mit schlitzaugenartig gestreckten Scheinwerfern und die riesige Luftöffnung in der Frontschürze lassen ihn selbstbewusst und aggressiv wirken.

Erfreulich, wie viel der Fiesta von der 2007 erstmalig gezeigten Vorab-Studie Verve übernommen hat. So, wie er jetzt kommt, haben sich wohl viele die Neuauflage seit der IAA-Premiere erträumt. Fast vier Meter lang, beträgt der Radstand des kleinen Kölners rund zweieinhalb Meter. In den Abmessungen hat er gegenüber dem Vorgänger also nur marginal zugelegt. Auch mit 295 bis 979 Liter ist der Kofferraum nur leicht gewachsen.

Buntes Innenleben

Galerie: Vorstellung Ford FiestaNeben der Außenoptik spricht auch der Innenraum eine völlig neue und attraktive Designsprache. Auffällig ist das zweifarbige Interieur. Außer am Armaturenbrett findet sich das auffällige Farbthema auch in Türen und den Polsterbezügen wieder. In der ergonomisch und übersichtlich gestalteten Mittelkonsole fallen großflächige Applikationen in Metalloptik ins Auge. Über den T-förmig angeordneten Belüftungsdüsen befindet sich noch ein großes Display. Der sportlich gestaltete Armaturenträger beherbergt klassische Rundinstrumente für Motordrehzahlen und Geschwindigkeit.

Der Fahrersitz im Fiesta ist in der Höhe verstellbar. Auch das Lenkrad lässt sich in Höhe und Länge justieren. Neben einem Tempomat sind auch Komfortdetails wie eine Licht- und Scheibenwischer-Automatik bestellbar. Ein Multifunktions-Lenkrad (wahlweise mit Leder) und ein Start-Stop-Knopf rechts vom Lenkrad sind weitere Neuheiten in der Fiesta-Klasse. Zum Power-Knopf gehört übrigens auch ein schlüsselloses Zugangssystem. Ebenfalls neu im Fiesta sind ein USB-Port zum Abspielen von MP3-Musik und ein Fahrerknieairbag.

Das umfangreiche Paket des kleinen Ford enthält noch Sicherheitsfeatures wie Front- und Seitenairbags, ABS  und ESP. Kopf-Schulterairbags sind gegen Aufpreis bestellbar.

Sparsam

Galerie: Vorstellung Ford FiestaZum Marktstart werden fünf Motoren für den Fiesta angeboten. Einstiegsmotorisierung ist ein 1,3-Liter-Benziner mit 60 PS. Diesen Vierzylinder gibt es außerdem noch in einer 82-PS-Leistungsstufe. Einzige Dieselmotorisierung ist ein 1,6-Liter-TDCi mit 90 PS. Darüber rangieren ein 1,4-Liter-Benziner mit 96 PS und ein 1,6-Liter-Otto mit 120 PS. Dieser vorläufig stärkste Motor katapultiert den Fiesta in unter zehn Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ford mit 193 km/h an. 2009 wird Ford noch die Dynamik-Variante ST nachreichen. Vermutlich wird sie mehr als die aktuelle Version mit 150 PS leisten.

Den Spritverbrauch der vorläufig stärksten Version gibt Ford mit unter sechs Litern an. Derzeit gibt es mit dem Mini Cooper nur einen weiteren Kleinwagen in dieser Leistungsklasse mit einem Verbrauch unterhalb der Sechs-Liter-Marke. Die schwächeren Benzinvarianten des Fiesta geben sich naturgemäß noch etwas genügsamer. Deutlich weniger verbraucht der 1,6-Liter-TDCi mit knapp über vier Liter Diesel auf 100 Kilometer. In der aerodynamisch optimierten Eco-Version soll dieser Motor sich gar mit 3,7 Litern begnügen.

Anti-Abwürg-Hilfe

Galerie: Vorstellung Ford FiestaAlle Motoren werden übrigens mit einem Fünfgang-Handschaltgetriebe kombiniert. Allein der 1,4-Liter-Benziner ist alternativ auch mit einer Viergang-Automatik erhältlich. Eine interessante Innovation bietet Ford für die Handschaltversionen: Die "Anti-Stall"-Funktion soll beim Anfahren ein versehentliches Abwürgen des Motors verhindern

Ungetrübten Fahrspaß soll das Fahrwerk garantieren. Die dynamischen Eigenschaften des Fiesta haben sich laut Ford gegenüber dem Vorgängermodell nochmals verbessert. Unter anderem die Gewichtsreduzierung um 40 Kilo bei einer gleichzeitig steiferen Karosserie sollen besseres Handling und mehr Agilität garantieren. Auch die direkt abgestimmte elektrische Servolenkung soll hierzu einen Beitrag leisten. Darüber hinaus hilft die neue Lenkung gegenüber dem elektrohydraulischen System im Vorgängermodell beim Spritsparen. Trotz mehr Agilität soll der Fiesta auch noch komfortabler werden. In der 120-PS-Variante „Sport“ betonen wiederum ein tiefer gelegtes Fahrwerk und 16-Zoll-Aluräder die dynamischen Talente.

Preisansage

Der „Sport“ ist übrigens einer von insgesamt sechs Ausstattungsniveaus. Zusätzlich bietet Ford noch die Varianten Ambiente, Trend, Ghia, Titanium und Econetic an. In der Basisversion Ambiente kostet der 60 PS starke Fiesta 11.250 Euro. Das sind übrigens rund 250 Euro mehr als bisher und angesichts der Neuerungen und zusätzlichen Ausstattung ein sehr moderater Preisanstieg. (mh)

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