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Galerie: Vorstellung Ford Focus RS

Vorstellung: Ford Focus RS

Vorstoß in die 300-PS-Liga

04.07.2008

Mit dem ST hat der Ford bereits einen wilden Hengst im Focus-Stall. Doch mit dem RS kündigt sich nun eine weitere Starkversion an, die dem ST locker davon galoppieren wird. Der ultraschnelle Ford ist allerdings kein Understatement-Sportler. Sein Auftritt ist von bemerkenswert martialischer Natur und  kommt dem eines Wettbewerbsfahrzeugs ziemlich nahe.

Nicht nur die giftgrüne Lackierung fällt auf. Auch das mächtige Kühlermaul des RS spricht so gar nicht von Zurückhaltung. Luftöffnungen befinden sich außerdem unter den schwarz unterlegten Scheinwerfereinheiten, sowie auf der Motorhaube und in den vorderen Kotflügeln. Stärker ausgestellte Radkästen, Seitenschweller, eine Heckschürze in Diffusoroptik sowie ein hochstehender Dachheckspoiler in Schwarz betonen zusätzlich die Muskeln. Der RS wurde zudem auf mächtige 19-Zoll-Felgen mit 235er-Niederquerschnittsreifen gestellt.

Galerie: Vorstellung Ford Focus RSAuch der Innenraum des Hardcore-Kompakten gibt sich markant sportlich. Die stark konturierten Sitze verfügen über vollintegrierte Kopfstützen; die Sitzbezüge korrespondieren farblich mit dem Außenlack. Zum Sonderstyling gehören außerdem Karbonblenden in der Mittelkonsole und Pedale aus Alu. Oben mittig im Armaturenbrett befindet sich zudem ein zusätzlicher Instrumententräger mit drei Rundanzeigen, die über Öldruck, Öltemperatur und Ladedruck informieren. Hinter dem Sportlederlenkrad blickt der Fahrer auf einen 280er-Tacho.

300-PS-Ansage

Wohl nicht ganz dürfte der Focus RS in diese Geschwindigkeitsregion vordringen, aber sicherlich sehr nah dran sein. Gut 300 PS und 410 Newtonmeter wollen die Techniker dem auch aus dem ST bekannten 2,5-Liter-Turbobenziner entlocken. Zylinderkopf und  Nockenwellen wurden überarbeitet, der Ladedruck erhöht sowie Ansaug- und Abgaswege modifiziert. Noch gibt Ford die exakten Daten nicht bekannt, doch soll der Standardsprint in unter sechs Sekunden zu Ende sein.

Fahrwerksänderungen

Galerie: Vorstellung Ford Focus RSBei derart viel Kraft allein auf die Vorderachse sind eigentlich massive Traktionsprobleme zu erwarten. Doch ein Sperrdifferenzial für die Antriebsräder soll das hohe Drehmoment des ST unter Kontrolle halten. Ein neues Federungssystem namens RevoKnuckle soll nach Aussage von Ford zudem störende Antriebseinflüsse auf die Lenkung deutlich minimieren. Zu den weiteren Fahrwerksanpassungen gehören eine um 40 Millimeter breitere Spur, überarbeitete Federn und Dämpfer, ein verbessertes Ansprechverhalten der Lenkung, größere Bremsen (336 mm vorn, 300 mm hinten) und ein speziell angepasstes ESP.

Premiere wird der Focus RS auf der London Motor Show am 22. Juli 2008 feiern. Sein Marktstart ist für Anfang 2009 angedacht. Vermutlich wird der RS einige tausend Euro über dem ST rangieren, also um die 30.000 Euro kosten. (mh)

Galerie: Vorstellung Ford Focus RS

 
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