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Galerie: Vorstellung Ford Mustang Boss 302

Vorstellung: Ford Mustang Boss 302

Das Tier

25.08.2010

Bis zur sechsten Mustang-Generation, die gerüchteweise sogar nach Deutschland kommen soll, ist es noch ein Weilchen. Den amerikanischen Kunden versüßt Ford das Warten derweil mit einer Stark-Version namens Boss 302. Der Name ist ein historischer Brückenschlag zum gleichnamigen Mustang Boss 302, der als Rennsportversion und ziviler Straßenfeger um 1970 für Furore sorgte.

Heutzutage ist die über 40 Jahre alte Sport-Version Boss 302 einer der meist gesuchten Sammler-Lieblinge der Mustang-Fangemeinde. Für entsprechend großes Aufhorchen dürfte die Neuauflage dieser Ikone sorgen. Doch nicht nur den Nostalgikern soll das neue Modell eine erhöhte Pulsfrequenz bescheren. Wer gerne sportlich unterwegs ist, wird mit dem neuen Modell besonders zuvorkommend bedient. Laut Ford ist der straßenzugelassene Boss 302 „ready to race“.

Dabei hat Ford sich klassischer Zutaten bedient . Basis für den Boss 302 ist der GT, dessen Leistung um rund 30 auf fast 450 PS erhöht wurde. Änderungen am Ansaugsystem und einer schärferen Nockenwelle sei Dank. Die Klangtüftler haben zudem dafür gesorgt, dass sich der V8 auch akustisch besonders charaktervoll inszeniert. Gekoppelt mit einem Sechs-Gang-Handschaltgetriebe mit verkürzten Schaltwegen soll der Wagen gut 250 km/h schnell werden. Über die Beschleunigung des klassisch heckgetriebenen Boliden macht Ford allerdings noch keine Angaben

Fahrwerk für die Rennstrecke

Galerie: Vorstellung Ford Mustang Boss 302Das Fahrwerk des Boss wurde auf mögliche Rennstrecken-Einsätze hin optimiert. Eine leichte Fahrwerksabsenkung, härtere Federn, eine mächtiger Stabilisatorenstange und eine Domstrebe sorgen für mehr Steifigkeit und eine bessere Straßenlage. Manuell kann man zudem die Stoßdämpfer in fünf Stufen verstellen, per Knopfdruck gibt es außerdem die drei Lenkungsmodi Komfort, Normal und Sport. Hinter den auffällig lackierten 19-Zoll-Rädern mit breiten Pirelli-Pneus sorgt eine Brembo-Bremsanlage zudem für eine bessere Verzögerung. Wer selbst entscheiden will, wann gebremst wird, kann übrigens die Traktionskontrolle und ESP abschalten.

Dem Boss hat Ford noch ein Sonderstyling mitgegeben. Dazu gehört eine Front mit eigenem Kühlergrill, abgedeckten Nebelscheinwerfern und einem Splitter. Ein Diffusor am Heck und eine kleine Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel sowie das c-förmige Seitendekor runden das Außenstyling ab. Innen sorgen Recaro-Sitze mit Alcantara-Wildleder-Bezügen, Metall-Applikationen und ein kugelförmiger Schaltknauf für sportliches Ambiente mit dezentem Retro-Charme.(mh)

 
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