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Galerie: Vorstellung Gemballa Mistrale

Vorstellung: Gemballa Mistrale

Genug ist nicht genug

01.09.2009

Porsche-Veredler Gemballa aus Leonberg zeigt mit dem Mistrale den ersten getunten Porsche Panamera. Neben diversen Aero-Maßnahmen und ein paar Fahrwerks-Änderungen sollen demnächst Leistungssteigerungen bis zu 750 PS realistisch sein.

Gemballa ist seit fast 30 Jahren für außerordentliches Porsche-Tuning bekannt. Jetzt stellen die Leonberger den Mistrale vor. Dabei handelt es sich um einen modifizierten Porsche Panamera, der hauptsächlich optische Veränderungen über sich ergehen lassen musste.

Von Hand gezogenes Karbon

Galerie: Vorstellung Gemballa MistraleDie ersten Teile werden ausschließlich aus Karbon und glasfaserverstärktem Karbon-Mix hergestellt. Erst wenn Gemballa absehen kann, dass die Nachfrage stimmt, sollen eventuelle kostengünstigere PU-RIM-Teile folgen. Nachteil der PU-RIM-Kunststoffteile: Sie sind schwerer und benötigen vor allem eine spezielle Backform. Die Herstellung dieser Form ist recht teuer und lohnt nur bei ausreichender Auslastung.

Die zum Marktstart angebotenen Karbonteile werden daher in Handarbeit angefertigt. Das erklärt den haarsträubenden Preis von etwa 100.000 für das Paket. Es besteht aus Front- und Heckschürze, Kotflügelverbreiterungen, Diffusor, Motorhaube, Frontspoilerlippe und Heckspoiler. Der Preis beinhaltet außerdem die Lackierung und Montage bei Gemballa vor Ort. Im Lieferumfang befindet sich des Weiteren der geschmiedete Komplettradsatz in 22 Zoll, eine Vierrohr-Abgasanlage sowie ein Luftfeder-Modul, das die Panamera-Karosserie um bis zu 40 Millimeter näher an den Asphalt rückt. Für Modelle mit Stahlfederung bietet Gemballa ein Gewindefahrwerk an.

Mega-Bremsanlage

Galerie: Vorstellung Gemballa MistraleTechnik-Highlight ist die, ebenfalls im Paket enthaltene, Sport-Bremsanlage. Gemballa vertraut auf Sechskolben-Stopper an der Vorderachse. Diese greifen auf riesengroße 420-Millimeter-Scheiben zu. Am Heck sind es 380-Millimeter-Schreiben, die von Vierkolben-Bremssätteln in die Mangel genommen werden.

Motorseitig soll demnächst eine 750-PS-Version des von Haus aus schon 500 PS starken Panamera Turbo starten. Für den V8-Sauger sind lediglich Änderungen hinsichtlich der Abgasanlage, der Nockenwellen und des Motormanagements geplant. Preise stehen für die Leistungssteigerungen noch nicht fest. (mb)

 
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