Detroit Auto Show 2009
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Galerie: Vorstellung Honda Insight

Vorstellung: Honda Insight

Hondas Revolution

14.01.2009

Honda will den Hybridantrieb massenkompatibel machen. Mit dem neuen Insight versprechen die Japaner geringe Abgasemissionen, niedrigen Verbrauch und volle Alltagstauglichkeit für fünf Personen. All das zu einem erschwinglichen Preis.

1999 bis 2008 gab es schon mal einen Insight von Honda. Der aerodynamische Hybridflitzer (Cw-Wert 0,25) benötigte schon damals nur 3,4 Liter für 100 Kilometer und stieß 80 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Nachteil: Er transportierte maximal zwei Personen.

Größer, komfortabler, nützlicher

Galerie: Vorstellung Honda InsightJetzt, anno 2009, kommt ein neuer Insight, der mit der zweisitzigen Flunder nur noch den Grundgedanken gemein hat: minimale Umweltbelastung. Der Neue bietet dagegen (fast) Mittelklasse-Format und soll Platz für fünf Erwachsenen plus Gepäck bieten. Optisch erinnert der Honda an den Hybrid-Erfolg von Toyota, den Prius – technisch auch ein wenig. Honda setzt beim Insight auf eine ähnliche Technik wie im Civic Hybrid, die bislang populärste Kombination aus Otto und Elektromotor.

88 PS leistet der neue Euro-5-konforme Vierzylinder-Verbrennungsmotor im Insight. Durch seinen nur 1,3 Liter kleinen Hubraum ist schon mal eine Grundvoraussetzung für niedrigen Spritverbrauch gegeben. Eine weitere Hebel ist das stufenlose Automatikgetriebe, das mit einer Start-Stopp-Automatik harmoniert. Zusätzlich rekuperiert der Insight Schubenergie, die beim Gaswegnehmen und beim Bremsen entsteht. Diese Energie speichert wiederum ein Batteriesatz, der unterm Kofferraumboden implantiert wurde.

Knapp verpasst

Galerie: Vorstellung Honda InsightAus Kostengründen verzichten die Japaner auf die teure, aber prinzipiell bessere Lithium-Ionen-Technik und vertrauen auf Nickel-Metallhydrid-Akkus. Diese leisten im Insight mit maximal 14 PS nicht wirklich viel, unterstützen aber vor allem beim Beschleunigen und sparen Benzin.

Der Elektromotor ermöglicht aber auch eine komplette Abkopplung vom Verbrennungsmotor. So kann beispielsweise beim Rangieren oder Langsamfahren ausschließlich Energie der Akkus genutzt werden.

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4,4 Liter sollen ausreichen, um 100 Kilometer zu kommen. Honda verspricht, dass dieser Wert unter realen Fahrbedingungen erreicht werden kann. Leider verpasst der Insight damit den Sprung unter die 100-Gramm-CO2-Grenze. 101 Gramm pro Kilometer stehen auf seinem Datenblatt.

Alles drin und dran

Damit der Fahrer den Überblick über den Fahrzustand nicht verliert, illuminiert Honda das moderne Kombiinstrument in verschiedenen Farbvarianten, die anzeigen, in welchem Betriebmodus man unterwegs ist und wie effizient die Fahrweise gerade ist.

Galerie: Vorstellung Honda InsightZur Serienausstattung zählen, je nach Ausstattungslinie, die klappbare Rücksitzlehne, eine Klimaautomatik, elektrische Fensterheber, ESP, Tempomat, ein MP3-CD-Radio samt USB-Schnittstelle, der Regen- und Licht-Sensor und Schaltwippen am Lenkrad für das stufenlose Automatikgetriebe. Als Sicherheitsdetails verfügt der Insight über sechs Airbags, aktive Kopfstützen vorne, die dem Schleudertrauma vorbeugen sollen und ein optimiertes Frontend zur Verbesserung des Fußgängerschutzes.

Über den Preis schweigen sich die Japaner derzeit noch aus. Unter 20.000 Euro sollten aber drin sein, denn sonst wird das mit der Revolution auf dem Hybridsektor richtig schwierig. (mb)

 
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