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Galerie: Vorstellung Hyundai Accent

Vorstellung: Hyundai Accent

Spielerwechsel

22.06.2006

1982: Italien gewinnt die WM in Spanien mit 3:1 gegen Deutschland. Und Hyundai präsentiert den Kleinwagen Pony. 1994: Italien verliert in den USA nach Elfmeter-Schießen 2:3 gegen Brasilien. Gleichzeitig benennt koreanische Autobauer den Pony in Accent um. Und weitere zwölf Jahre später? Ob es Italien bei der WM in Deutschland wieder ins Finale schafft, steht in den Sternen. Hyundai - inzwischen offizieller Sponsor - jedenfalls hält sich an die Chronik und wechselt die neue Generation des Accent ein.

Rund 6.000 mal hat Hyundai den Accent pro Jahr in Deutschland verkauft. Insgesamt konnte der Hersteller im Jahr 2005 den Absatz hierzulande um 13,2 Prozent steigern. Die dritte Generation des Accent soll den Aufwärtstrend fortsetzen. Der Neue kommt diesen Sommer als zweitürige Fließheck- und viertürige Stufenheckversion auf den deutschen Markt. Mit den beiden Karosseriekonzepten will Hyundai auch gleich zwei Segmente erschließen.

Doppeltes Spiel

Galerie: Vorstellung Hyundai AccentDer Zweitürer soll in der Kleinwagen-Riege in Konkurrenz zu Peugeot 207 und Renault Clio ziehen, die Limousine dagegen preisbewusste Käufer des Kompaktsegments ansprechen. Beiden gemein ist gegenüber dem Vorgänger das Plus an Platz für die Passagiere. Dank des um sechs Zentimeter auf 2,50 Meter gewachsenen Radstands sollen fünf Personen bequem sitzen können. Neue Sitze sorgen zudem für mehr Komfort.

In punkto Design hat der Accent stark aufgeholt. Deutlich schnörkelloser wirkt er. Große Klarglasscheinwerfer dominieren die Front. Das Stufenheck steht dem Koreaner sehr gut, lässt ihn zur soliden Limousine werden. Beim Fließheck steht die Dynamik im Vordergrund. Praktisch sind beide: Der Kofferraum des Zweitürers fasst 270 Liter, der des Viertürers regulär 390 Liter.

Gut aufgestellt

Galerie: Vorstellung Hyundai AccentÜberzeugen neben der zeitgemäßen Optik auch die recht üppige Serienausstattung. Schon das Einstiegsmodell zum Preis von 13.990 Euro beinhaltet unter anderem Klimaanlage, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel sowie Nebelscheinwerfer. Für die Sicherheit sorgen neben Front- und Seitenairbags noch seitliche Vorhangairbags und aktive Kopfstützen. ESP ist gegen 600 Euro Aufpreis erhältlich.

Motorenseitig hat Hyundai drei Aggregat im Regal. Zu den beiden Benzinern mit 1,4 beziehungsweise 1,6 Liter Hubraum (97 sowie 112 PS) gesellt sich ein 1,5-Liter-Common-Rail-Diesel mit 110 PS, der nur für den Zweitürer vorgesehen ist. Der turbogeladene Selbstzünder stellt im Bereich von 1.900 bis 2.750 Touren das maximale Drehmoment von 235 Newtonmeter zur Verfügung und soll sich im Schnitt mit 4,6 Liter Diesel begnügen. Alle Motoren sind serienmäßig mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe kombiniert. Für die Benziner gibt es gegen Aufpreis eine Vierstufen-Automatik.

Fazit

Insgesamt über 2,5 Millionen Mal konnte Hyundai die Vorgänger-Modelle des Accent verkaufen. Der koreanische Stammspieler tritt in große Fußstapfen, die Positionierung im Mittelfeld zwischen Klein- und Kompaktwagensegment ist klug. Doch wirklich günstig ist nur der Einstiegsbenziner, für den Diesel in der Topversion sind immerhin 16.790 Euro Ablöse fällig. (mg)

 
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