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Galerie: Vorstellung Jaguar X-Type Facelift

Vorstellung: Jaguar X-Type Facelift

Katzenwäsche

02.01.2008

Eigentlich hätte der X-Type ein Volumenmodell von Jaguar werden sollen. Das Rezept klang überzeugend: Mit der Formensprache des erfolgreichen S-Type und der Technik vom Ford Mondeo eine schicke und bezahlbare Edelkatze auflegen. Doch der erhoffte Kundenzuspruch blieb aus. Die soeben angekündigten Retuschen für das Frühjahr 2008 dürften der kleinen Rassekatze auch nicht mehr auf die Beine helfen.

Es hat sich wohl herumgesprochen, dass der X-Type eigentlich wenig Auto fürs Geld bietet. So wurden von Januar bis einschließlich November 2007 in Deutschland insgesamt nur 685 Fahrzeuge neu zugelassen – ein Minus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sogar der höher positionierte und deutlich ältere S-Type verkaufte sich in 2006 und 2007 häufiger als der gescheiterte Volks-Jaguar. Angesichts der Erfolgslosigkeit wäre für den seit 2001 gebauten X-Type ein Modellwechsel also dringend angesagt. Doch die Briten wollen das eigentlich tote Pferd offensichtlich noch eine Weile reiten und haben sich stattdessen für ein Marginal-Facelift entschieden.

Näher am XJ

Galerie: Vorstellung Jaguar X-Type FaceliftOptisch rückt der X-Type mit seinem neuen Make-up etwas näher an den großen XJ. Dies gelingt ihm unter anderem mit einem neuen Drahtgeflecht-Kühlergrill. Den Grill zieren mittig ein Jaguar-Emblem und eine in Wagenfarbe lackierte Umrandung. Überarbeitet wurden die Stoßfänger vorne und hinten, die vorderen Lufteinlässe sowie Schweller und Seitenleisten. Blinker in den Außenspiegeln und eine breite Chromleiste mit Jaguar-Schriftzug am Heck komplettieren den Optik-Feinschliff. Im Innenraum verfügt der X-Type zudem über neu gezeichnete Instrumente mit Silber-Metallic-Auflagen. Optional ist Rosenholzfurnier erhältlich.

Galerie: Vorstellung Jaguar X-Type FaceliftAntriebsseitig bietet Jaguar für den bekannten 2,2-Liter-Diesel im X-Type erstmalig eine Sechsstufen-Automatik. Das für Limousine und Kombi lieferbare Getriebe bietet auch einen manuellen Gangwahlmodus. Ein Sport-Programm mit dynamischer Schaltcharakteristik komplettiert die Ausstattung der neuen Automatik. Zwar bietet das selbstschaltende Getriebe mehr Komfort. Für diesen muss der Kunde allerdings 2.080 Euro Aufpreis zahlen und zudem noch auf Fahrleistung verzichten. Während die Schaltversion 9,1 Sekunden für den 100-km/h-Sprint braucht, schafft dies die Automatik in nur 9,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 208 statt 216 km/h und der Verbrauch steigt von 6,0 auf 6,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer.

Preise eingefroren

Trotz Facelift friert Jaguar Deutschland die Preise für den X-Type vorläufig ein. Wie bisher wird die ab Frühjahr 2008 erhältliche Facelift-Version mit dem 2,2-Liter-Diesel als Limousine 31.500 Euro kosten. Für den geräumigeren Kombi verlangen die Briten mit gleicher Motorisierung 33.350 Euro. Weiterhin wird der X-Type alternativ mit einem 2,5-Liter- und einem Dreiliter-Benziner angeboten. Die beiden Benzinaggregate werden serienmäßig mit dem Allradantrieb AWD kombiniert. (mh)

 
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