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Galerie: Vorstellung Jeep Wrangler

Vorstellung: Jeep Wrangler

Erfrischend klassisch

10.01.2006

Echte Klassiker jung und modern zu halten ist keine leichte Sache. Dennoch ist es ein Muss, wenn ein Auto mit über 60-jähriger Tradition in die nächste Generation geht: Der Jeep Wrangler, Urtypus des Geländewagens seit dem "Willies" aus den 40ern, kommt jetzt rundum modernisiert auf die Detroit-Motorshow - und im Herbst 2006 zum deutschen Händler.

Nur wenige Autos können es sich leisten ohne Airbags und ESP ausgeliefert zu werden. Neben dem Land Rover Defender zählte dazu bisher nur der Jeep Wrangler.

Galerie: Vorstellung Jeep WranglerMit dem Modelljahr 2007 ist damit allerdings Schluss: Unter dem gewohnt eigenständigen Blechkleid des Ur-Jeeps steckt mehr Sicherheitstechnik als man ihm ansieht, und das gefällt am Neuen am meisten.

Neue Motoren

Ein neuer 3,8-Liter-V6 ersetzt den bisherigen 4,0-Liter Reihensechser. In Leistung (205 PS) und Drehmoment (325 Newtonmeter) liegt über seinem Vorgänger.

Die Optik des neuen Wranglers orientiert sich an der Studie Gladiator und vereint damit das typische Jeep-Gesicht mit glaubhafter Entschlossenheit. Radstand und Spurbreite wachsen um fünf beziehungsweise knapp neun Zentimeter, was Passagieren und Kofferraum gleichermaßen zu gute kommt.

Oben ohne

Galerie: Vorstellung Jeep WranglerInnovativ gibt sich das Dach: Das Hardtop besteht aus drei Teilen, die vorderen Dachhälften über den Frontpassagieren lassen sich einzeln abnehmen. Das ebenfalls lieferbare Softtop bietet eine Schiebedachfunktion mit einer Öffnung von 130x75 Zentimetern.

Mit Sicherheit

Galerie: Vorstellung Jeep WranglerSicherheitstechnisch gibt sich der neue Wrangler keine Blöße mehr: ABS (mit Offroad-Modus), ESP mit Überschlagschutz, Gurtstraffer, mehrstufige Airbags und Seitenairbags vorne sind auf der Höhe der Zeit. Zum sicheren Fahrverhalten trägt auch die breitere Spur bei, die Reifen sind jetzt ab 16 Zoll zu haben (225/75 auf Stahlfelge und 245/75 auf Alus). Das Modell Rubicon läuft auf 17-Zoll Alus mit Reifen der Dimension 255/75, der "Sahara" ist optional auch mit extragroßen 18ern und 255/70er Schlappen zu haben.

Bewährtes Fundament

Galerie: Vorstellung Jeep WranglerDie Plattform des Neuen bleibt bei der im Gelände bewährten Leiterrahmenkonstruktion mit Starrachsen vorne und hinten.
Der Rubicon wird auch beim neuen Wrangler den Part des harten Felskletterers übernehmen: Verstärkte Dana-44 Steckachsen und eine kürzere Geländeuntersetzung (4:1) bieten in Verbindung mit den serienmäßigen Mud-Terrain Reifen ordentliche Nehmerqualitäten. Zusätzlich sorgen elektrisch aktivierbare Differentialsperren vorne und hinten für unbeirrbare Traktion.

Verbesserter Standard

Galerie: Vorstellung Jeep WranglerDoch auch das Standardmodell bietet mit der zuschaltbaren Geländeuntersetzung (2,7:1), der größeren Bodenfreiheit und den verbesserten Böschungswinkeln (vorne 40,8 Grad, hinten 37,4 Grad) ordentliches Geländepotenzial. Zusätzlich sind alle Wrangler mit einem entkoppelbaren Frontstabilisator ausgerüstet, der die Achsverschränkung um fast 30 Prozent verbessert. Daneben findet sich serienmäßig in allen Nicht-Rubicons in der Hinterachse ein selbst sperrendes Torsen-Differenzial, das keine anfällige Regelelektronik benötigt und verlustfreie Traktion sicherstellt.

Wermutstropfen

Bei so vielen Verbesserungen ist der unmoderne Zuschaltallrad der einzige Wermutstropfen beim neuen Wrangler, denn er reduziert den 4x4-Modus auf echte Geländesituationen. Im Alltag ist man dagegen mit Hinterachsantrieb unterwegs.

Für Deutschland wird es neben dem V6-Benziner auch eine Dieselvariante geben - auch das ist eine Premiere im modernisierten Ur-Jeep. Nach seinem Showdebüt in Detroit wird er ab Herbst 2006 beim Händler stehen.

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