Pariser Autosalon 2010
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Galerie: Vorstellung Kia Optima

Vorstellung: Kia Optima

Luxus zum Sparpreis

01.10.2010

Das neue Flaggschiff von Kia hört auf den Namen Optima. Das 4,85 Meter lange Fahrzeug stößt damit in Regionen der oberen Mittelklasse vor, bewegt sich preislich jedoch auf dem Niveau eines gleich starken VW Golf. Zwei Motoren werden ab Frühsommer 2011 angeboten: ein Diesel und ein Benziner.

Aber nicht nur seine äußere Erscheinung beeindruckt. Der sauber gezeichnete Kia Optima, der auf Basis des Hyundai Sonata entstanden ist - er wurde von Star-Designer Peter Schreyer entworfen (er zeichnete auch den ersten Audi TT) - bietet auch innen klassenübliche Platzverhältnisse. Und das, obwohl der Radstand mit nicht einmal 2,80 Metern für die Fahrzeuglänge eher unterdurchschnittlich ist. Das Kofferraumvolumen beträgt übrigens 505 Liter, der Tank fasst ausreichende 70 Liter Sprit. So viel zu den Fakten.

Schönes Erleben

Kia Optima Viel wichtiger wird für viele Interessenten jedoch das Gefühl beim Reinsetzen sein. Anfassen, riechen und erleben: Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die verwendeten Materialien sind prima, kommen zwar an die Qualität eines VW Passat nicht heran, können aber als überdurchschnittlich gelten. Die Verarbeitung – zumindest bei den Messefahrzeugen, die noch nicht dem Serienstand entsprechen, könnte hingegen geringfügig besser sein, um vollends zu überzeugen. Bis zum Produktionsstart könnte das wohl auch noch klappen. Die Bedienung scheint hingegen sehr logisch.

Als Besonderheit hebt Kia beim Optima beispielsweise die auf Wunsch belüfteten Ledersitze oder die Sitzheizung für hinten hervor. Ebenso wird das LED-Tagfahrlicht erwähnt. Ungewöhnlich: Bei den serienmäßigen 16-Zoll-Rädern und den aufpreispflichtigen 17-Zöllern besitzen beide Motorisierungen 300-Millimeter-Bremsscheiben an der Vorderachse. Kauft der Kunde hingegen 18-Zoll-Alufelgen, wachsen auch die Bremsscheiben um 20 Millimeter. In Sachen Sicherheit und Fahrdynamik sicherlich keine schlechte Investition, in Sachen Fahrkomfort bestimmt nicht die erste Wahl.

Zwei Motoren

Bei den zwei Motoren handelt es sich zum einen um einen Zwei-Liter-Saug-Benziner mit 170 PS, der als Basisaggregat fungiert und damit den preislichen Einstieg in die Kia Optima-Welt ebnet. Das Triebwerk leistet mangels Aufladung „nur“ knapp 200 Newtonmeter, was in der Zwei-Liter-Sauger-Welt hingegen guter Durschnitt ist.

Kia Optima Zum anderen gibt es den deutlich kräftigeren, neu entwickelten 1.7 CRDi, der 330 Newtonmeter und 136 PS in die Waagschale wirft. Der kleine Vier-Zylinder, der mit einer Stopp-Start-Technik (ISG) ausgerüstet ist, wird wohl knapp unter fünf Liter verbrauchen, genaue Angaben macht Kia dazu noch nicht. Beide Aggregate sind serienmäßig mit einer 6-Gang-Handschaltung ausgerüstet, optional gibt es eine Wandler-Automatik mit ebenso vielen Fahrstufen.

Zwar lässt Kia den endgültigen Preis für den Optima noch nicht raus, jedoch ist es ziemlich gesichert, dass der lange Lulatsch ab rund 22.000 bis 23.000 Euro zu haben sein wird. Für einen 170-PS-Benziner in dieser Größe eine echte Kampfansage. Erinnert man sich dann noch an die 7-Jahres-Garantie, die Kia für alle Modelle anbietet, wird das Angebot nochmals attraktiver.

 
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