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Galerie: Vorstellung Kia Sorento 2006

Vorstellung: Kia Sorento 2006

Kräftig angezogen

22.06.2006

Geht man nach den Lieferzeiten, war der Kia Sorento zeitweilig beliebter als ein Porsche Cayenne. Vor allem die Diesel-Modelle hatten in der Hochphase Wartezeiten von über einem Jahr. Mit einigen Veränderungen haben die Koreaner ihren Geländewagen jetzt wieder fit gemacht für den harten Kampf um die Ränge im SUV-Segment.

Optisch unterscheidet sich das neue Modelljahr nur geringfügig vom 110.000-mal in Europa verkauften Vorgänger. Auffällig sind neue Stoßfänger an Front und Heck, die das Fahrzeug um 20 Millimeter länger machen. Die überarbeiteten Schürzen wirken bulliger und passen besser zum robusten Auftritt des SUV. Scheinwerfer und Rückleuchten wurden dezent erneuert und runden das Gesamtbild harmonisch ab.

Der Innenraum wirkt nach der Retusche gefälliger. Doch auch wenn Kia den Sorento gern im Vergleich zu Mercedes ML und Lexus RX sieht, kann der Koreaner bezüglich des Interieurs nicht mit den zitierten Konkurrenten mithalten.

Serien-Star

Galerie: Vorstellung Kia Sorento 2006Erfreulich ist die umfangreiche Serienausstattung schon in der Grundausführung „LX Basis“. Neben Klimaanlage und Audiosystem gehören beispielsweise elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare Außenspiegel und 16-Zoll-Leichtmetallräder zum Standard. Der Sorento hat zudem in jeder Variante den Allradantrieb serienmäßig.

ESP, ABS und elektronische Bremskraftverteilung sorgen stets für die nötige Sicherheit. Beim Vorgänger hat Kia die Abstimmung des Fahrwerks mit Einzelradaufhängung noch mit Unterstützung von Porsche durchgeführt. Mittlerweile haben die Asiaten auf deutsche Hilfe verzichtet

Vorfahrt für den Diesel

Galerie: Vorstellung Kia Sorento 2006Ab Juli ist zunächst nur ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Diesel mit Common-Rail-Technik erhältlich. Gegenüber dem Vorgänger wurde die Leistung um 30 PS auf 170 Pferdestärken gesteigert. Bei 2.000 Umdrehungen liegt das maximale Drehmoment von jetzt 392 Newtonmeter an. In Kombination mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe (Automatik gegen Aufpreis) braucht der Sorento laut Hersteller 12 Sekunden für den Sprint von null auf Tempo 100. Der Verbrauch ist mit durchschnittlich 7,9 Litern angegeben.

Benziner-Freunde müssen sich noch bis Dezember gedulden. Dann haben die Koreaner zusätzlich einen 3,3-Liter-Sechszylinder im Angebot. Mit 241 PS bringt das Aggregat 49 PS mehr auf die Straße als der bisherige V6. Serienmäßig wird der Ottomotor mit einer Fünfstufen-Automatik ausgeliefert.

Fazit

Der Sorento hat sich mit dem Facelift endgültig aus dem Segment der günstigen SUV verabschiedet. Mit 29.790 Euro ist der Diesel rund 3.000 Euro teuerer als der Vorgänger, leistet dafür aber auch 30 PS mehr. In der Topausstattung EX werden stolze 32.940 Euro fällig. Die Preise für den Benziner stehen noch nicht fest. (mg)

 
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