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Galerie: Vorstellung Lexus LS 460

Vorstellung: Lexus LS 460

Alle Achtung

16.01.2006

Mit der Oberklasselimousine LS startete Toyotas Luxus-Marke Lexus seine beachtliche Erfolgsgeschichte. In den USA zumindest, denn in Europa kam der große Japaner nicht an. Zu sehr sahen die früheren LS wie Kopien der jeweils aktuellen Mercedes S-Klasse aus. Der neue LS erhielt nun endlich eine eigenständige Identität.

Er tritt klar als großer Bruder des GS (Obere Mittelklasse) und des eben in den Markt gestarteten IS (Mittelklasse) auf. Schon die beiden kleineren Ausgaben bekamen die „L-Finesse“ genannte Designphilosophie übergestülpt. Sie prägt nun auch den LS. Nur sein Kofferraumdeckel erinnert noch an einen Konkurrenten diesmal an den aus München.

Dass die deutschen Luxuskarossen als Vorbild genommen wurden, die es freilich zu übertrumpfen gilt, zeigt unter anderem die Antriebstechnik des LS 460. Sein neu entwickelter 4,6-Liter-Achtzylindermotor (380 PS; 500 Newtonmeter) ist an ein Achtstufen-Automatikgetriebe gekoppelt. Die Automaten im BMW 7er haben sechs Stufen, die der Mercedes S-Klasse immerhin sieben.

Acht Zylinder, acht Gänge

Galerie: Vorstellung Lexus LS 460Lexus verspricht sich von den acht Fahrstufen mehr als nur Prestige. Nämlich niedrigere Verbrauchswerte und gleichzeitig bessere Fahrleistungen. So soll der Luxusliner in weniger als sechs Sekunden von Null auf Tempo 100 stürmen.  

Bei der Fahrwerksauslegung geht Lexus den beim GS und IS eingeschlagenen Weg weiter. Maximaler Fahrkomfort, schon heute die ausgewiesene Stärke der Marke, gepaart mit einem guten Schuss mehr Agilität. Das mechanische Layout des Fahrwerks mit Fünflenker-Radaufhängungen vorne und hinten wird von einer Vielzahl miteinander vernetzter elektronischer Systeme unterstützt. Unter anderem ist der LS mit der überzeugenden Fahrstabilitätsregelung VDIM ausgerüstet.

Lang machen

Galerie: Vorstellung Lexus LS 460Der Marktstart ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Erstmals wird Lexus den LS mit zwei Radständen anbieten. Nicht, weil der Standard-LS zu kurz geraten wäre. Sein Radstand von 2,97 Meter verspricht bereits üppige Platzverhältnisse auf allen Plätzen. Die zwölf zusätzlichen Zentimeter des LS 460L (Radstand 3,09 Meter) ermöglichen den Einbau zweier Einzelsitze im Fond, die den Passagieren den Komfort eines Privatjets bieten sollen. Mittels einer elektrischen Fußstütze lassen sich die Sessel in Liegeposition bringen. Entspannung total bietet die Massagefunktion der Sitze.

Einmal so gebettet, gibt es nur zwei Dinge, die noch fehlen: Gute Musik, oder einen guten Film. Doch auch daran soll es im neuen LS nicht mangeln. Vom neuen HiFi-Surroundsystem mit 19 Lautsprechern von Mark Levinson verspricht Lexus Wunderdinge. Und aus der Decke klappt bei Bedarf ein Monitor aus. (bs)

Galerie: Vorstellung Lexus LS 460

 
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