Drucken Weiterempfehlen   Twitter
 
Drucken Weiterempfehlen   Twitter
Galerie: Vorstellung Lincoln Navigator

Vorstellung: Lincoln Navigator

Großartig

13.04.2017

Das SUV im Trend liegen, ist keine neue Erkenntnis. Wer genau hinschaut, merkt aber: Bei uns liegen vor allem kleine SUV im Trend. Ganz anders sieht es auf der anderen Seite des großen Teichs aus.

Schaut man sich an, was an SUV in den letzten Jahren bei uns neu auf den Markt gekommen ist, stellt man schnell fest, dass die Hersteller ihr Angebot vor allem nach unten ausweiten. Die großen Modelle à la BMW X5 oder Audi Q7 bleiben freilich im Portfolio, und mit dem Skoda Kodiaq rollte gerade auch ein neues, stattliches 4,70-Meter-SUV in den Schauraum. Doch die meisten Neuerscheinungen der vergangenen Monate und Jahre finden sich im Kompakt-, Klein- und Kleinstsegment.

Zu groß, zu teuer

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorDas ist auch nachvollziehbar, denn zum einen sind die Rund-Fünf-Meter-Hochbeiner unhandlich und in der engen Großstadt kaum zu gebrauchen. Zum anderen sind sie teuer. Und nicht jeder kann und will ein durchschnittliches Jahreseinkommen oder mehr für sein Auto hinlegen. Q2, Mokka, Countryman, Juke oder Capture heißen stattdessen die Vertreter einer neuen SUV-Gattung, die weder das Budget übermäßig belastet noch sonderlich viel Platz wegnimmt. Auf die Spitze getrieben wird das von Modellen wie dem Dacia Duster, der für nicht mal 11.000 Euro erhältlich ist, oder dem gerade mal 3,70 Meter langen Suzuki Ignis.  

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorGanz anders sieht es jedoch aus, wenn man über den großen Teich schaut: Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo selbst ein Mercedes GLS nicht überdimensioniert erscheint, haben Groß-SUV immer noch Hochkonjunktur. Und mit dem soeben auf der New York Auto Show vorgestellten, neuen Lincoln Navigator buhlt zukünftig ein weiterer Riese um die Gunst der Kundschaft – und wir dürfen durchaus ein bisschen neidisch sein.

Wohlfühlen auf über fünf Metern

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorDenn was Lincoln da auf die Räder gestellt hat, ist im wahrsten Sinne des Worte großartig.  Auf satte 5,30 Meter erstreckt sich der Ami, der trotz seiner Kastenform nicht so klobig wirkt, wie zum Beispiel der Bentley Bentayga (Link zum Artikel). Praktisch: Um auch kleineren Passagieren den Einstieg in den hochgelegten Navigator zu ermöglichen, fährt beim Türöffnen eine Trittleiste aus, über die der Wohnzimmergleiche Innenraum bequem geentert werden kann.

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorApropos Wohnzimmer: Die meisten von uns dürften daheim keine so bequemen Sessel stehen haben, wie sie Lincoln im Navigator verbaut. Die zigfach verstellbaren, dick gepolsterten Lederfauteuils lassen sich nahezu jedem Körperbau anpassen und fühlten sich bei der ersten Sitzprobe mehr als Langstreckentauglich an. Mit Lovechairs hat das Gestühl allerdings nicht viel gemeinsam: Fahrer und Beifahrer trennt eine überdimensionale Mittelarmlehne voneinander, die neben dem Klimabedienteil und den Tasten für die Zehngang-Automatik, schier unendlich viele Ablagemöglichkeiten bietet. Darauf haben die Amis ohnehin viel Wert gelegt – soviel Krimskrams, wie der Lincoln aufnehmen kann, hat eigentlich niemand dabei. Zumal in manch einem Fach nicht nur Sonnenbrille, Handy und Geldbeutel verschwinden können, sondern auch kleinere Hunde Platz finden würden.

Auch Platz in Reihe drei

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorAuch in der zweiten Reihe verhindert Lincoln allzu engen Körperkontakt durch eine ausladende Mittelkonsole. Statt miteinander sollen sich die Fondgäste lieber mit dem Rear-Seat-Entertainmentsystem beschäftigen, dass auf iPad-großen Bildschirmen zum Spielen oder Fernsehen einlädt. Wollen mehr als vier Gäste mit, kommt die dritte Reihe zum Einsatz, die per Tastendruck aus dem Kofferraumboden ausgeklappt werden kann. Bauartbedingt sitzt man hier nicht mehr ganz so fürstlich wie in Reihe eins und zwei, doch selbst mit über 1,90 Meter Körperlänge lässt es sich hier – anders als in den meisten Siebensitzern – noch ganz akzeptabel reisen. Fürs Gepäck bleibt bei voller Bestuhlung allerdings selbst in einem Koloss wie dem Navigator nicht mehr allzu viel Platz übrig.

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorDie Flügeltüren der Navigator-Studie, die Lincoln letztes Jahr mehrfach gezeigt hat, haben es erwartungsgemäß nicht in die Serie geschafft. Dafür aber das riesige Tablet auf der Mittelkonsole, dass das Infotainmentsystem beherbergt, und über das vom Navigationssystem bis zur Ambientebeleuchtung alles bedient und gesteuert wird. Und natürlich jede Menge Zierrat, sei es Chrom oder Edelholz, mit dem der Lincoln, ähnlich wie das Concept Car, bis zur Dachkante vollgestopft ist.

Schwergewichtig

Galerie: Vorstellung Lincoln NavigatorGanz bodenständig – für US-amerikanische Verhältnisse –  präsentiert sich dagegen der Antrieb: Unter der hohen Haube werkelt ein 3,5 Liter großer V6, der es mit Hilfe zweier Turbolader auf 450 PS bringt. Das klingt nach viel, doch müssen hier immerhin 2,6 Tonnen bewegt werden. Da fallen auch die einhundert Kilogramm, die der auf der neuen Ford-F150-Aluminum-Plattform basierende Navigator gegenüber seinem Vorgänger abgespeckt hat sprichwörtlich nicht ins Gewicht.

 
4
53

Gebrauchtwagen-Kaufberater

Sie suchen einen Gebrauchten? Unsere Kaufberater sagen Ihnen, worauf Sie bei Ihrem Traumwagen achten müssen.

Suche nach Angeboten

Marke
Model
Fahrzeugrückruf
Hier verpassen Sie keinen Rückruf vom Hersteller mehr. Wir informieren Sie sofort per E-Mail.
Zum Rückrufservice

Frage der Woche

ServiceWelten

Sicherheit online

Schützen Sie sich vor Datenklau (Phishing), Scheckbetrug und unseriösen Angeboten.
Surfen Sie sicher mit unseren Tipps.