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Galerie: Vorstellung Maybach 57/62 Facelift

Vorstellung: Maybach 57/62 Facelift

Noch kein Ende in Sicht

26.04.2010

Über Sinn und Fortbestand der Superluxus-Marke Maybach wurde seit ihrer Neugründung im Jahr 2002 viel debattiert. Die Verkaufszahlen der Baureihen 57 und 62 haben ja auch nie zum Geldverdienen gereicht. Doch Abgesängen zum Trotz präsentiert der Stuttgarter Autokonzern Daimler auf der Auto China 2010 in Peking (25. April bis 2. Mai 2010) den leicht modernisierten Maybach. Eines ist gewiss: Angesicht der Neuerungen dürfte die erste Maybach-Generation noch einige Jahre im Markt bleiben.

Obwohl sich der Maybach eigentlich in eigenen  Sphären bewegt – von den allgemeinen Trends im Automobilbau ist er dennoch nicht losgelöst. So finden sich in der neu gestalteten, horizontal gegliederten Frontschürze in den äußeren Lufteinlässen in einer Chromspange eingefasste LED-Tagfahrleuchten. Neben diesen heutzutage fast obligatorischen Lichtaktzenten, zeichnet sich die Front durch eine neue Kühlergrill-Optik aus. Die normalen Versionen haben nun 20 feine Längsstreben und in den stärkeren S-Modellen gibt es zwölf massive Doppellamellen. In beiden Fällen sind die Kühlermasken größer, aufrechter und stärker gepfeilt als bisher.

Auch die Motorhaube wurde etwas mehr gepfeilt und ihre Konturen zusätzlich ausgearbeitet. Aerodynamisch optimierte Außenspiegel, dunkelrote Heckleuchten und eine neue Chromzierleisten hinten runden den optischen Feinschliff ab. Darüber hinaus gibt es neue Räder: glanzgedrehte 19-Zöller in Titansilber mit 21 Speichen für 57/62 und 20-Zöller im Zwölf-Speichen-Design für die S-Versionen. Neu ist außerdem die Farbgebung Bahamas-Blau.

Edle Feinheiten

Galerie: Vorstellung Maybach 57/62 FaceliftDoch wichtiger für einen Maybach sind selbstverständlich die Verfeinerungen im Innenraum. Der bislang dem 62 vorbehaltene, ultrabequeme Ruhesitz wird ab dem Modelljahr 2011 auch für den 57 angeboten. Außerdem sind die Leder-Sitzbezüge mit handgeflochten und mit Swarovski-Kristallen verfeinerten Kedern bestellbar. Mit neuen Interieur-Ausstattungen und neuen Karbon-Zierteilen kann der Kunde seinen Maybach individualisieren.

Zu den weiteren Options-Neuheiten gehört auch eine Flakon-Beduftungsanlage, die 2009 erstmalig mit dem Sondermodell Zeppelin eingeführt wurde. Für den geräumigen Fond des 62 werden die optionalen 9,5-Zoll-Monitore durch doppelt so große Displays ersetzt. Die optionale Trennwand kann mit Wunsch-Motiven versehen werden und eine Überblickskamera liefert auch bei undurchsichtiger Trennwandscheibe den Fondgästen konkrete Information zum Verkehrsgeschehen. Galerie: Vorstellung Maybach 57/62 Facelift

Mehr Leistung, weniger Durst

Beim Surfen im Internet sorgt ein neuer WLAN-Router mit neuen Übertragungsstandards für einen schnelleren Datentransfer. Eine Handy-Freisprecheinrichtung mit Bluetooth-Funktion sowie ein modernes DVD-Lesegerät gehören zu den weiteren Multimedia-Neuerungen.

Bei den Motoren bleibt es dabei: Die Zwölf-Zylinder bieten überragend viel Leistung. Im Fall der S-Versionen wurde allerdings die PS-Zahl von 618 auf 630 angehoben und parallel der Verbrauch von 16,4 auf 15,8 Liter gesenkt. Auch beim Standardmotor konnte der Verbrauch von 15,8 auf glatt fünfzehn Liter gesenkt werden, wobei die Leistung unverändert bei 550 PS liegt. Zum Preis macht der Hersteller noch keine Angaben, doch wird es wohl beim Einstiegspreis von knapp unter 400.000 Euro für den 57 bleiben. (mh)

Galerie: Vorstellung Maybach 57/62 Facelift

 
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