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Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz C-Klasse

Vorstellung: Mercedes-Benz C-Klasse

Zwei auf einmal

25.01.2007

Volumenmodelle sind die Umsatz- und Gewinnbringer der Autohersteller. Gerade die Mittelklasse-Limousinen haben hier eine tragende Rolle für die deutschen Hersteller. Für Mercedes gilt es dabei noch einen Zielkonflikt zu lösen: Die neue C-Klasse muss einerseits den markentypischen Komfort verkörpern und sich gleichzeitig gegen die betont sportliche Konkurrenz von BMW und Audi behaupten. Die Stuttgarter wollen dies elegant gelöst haben.

Am einfachsten lässt sich der Inhalt an seiner Verpackung einschätzen. Und folgerichtig präsentiert sich die neue C-Klasse gleich mit zwei Gesichtern: Die Classic- und Elegance-Ausstattungen tragen den Mercedes Stern oben auf dem Kühlergrill während die sporlichere Avantgarde-Version ihn stolz mitten im Grill trägt - so wie die sportlichen Modelle SL, CLK und CL.

Trickkiste

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz C-KlasseDieser kleine Kniff wirkt schon auf den ersten Blick. Während die „normalen“ C’s von vorne wie gehabt dem Flaggschiff S-Klasse wie aus dem Gesicht geschnitten scheinen, erinnert der Avantgarde sofort an die Coupés.

Das Styling der C-Klasse nutzt auch sonst die mit der S-Klasse eingeführten Stilelemente: Konturierte Radläufe, in den Heckdeckel verlängerte C-Säule und Heckleuchten die nicht nur entfernt an den Maybach erinnern.

Dabei wirkt die C-Klasse in natura hochbeiniger als auf den Fotos. Vor allem von der Seite erkennt man die sehr hohe Motorhaube, die bei einem Frontaufprall höchstmöglichen Fußgängerschutz sicherstellen soll.

Wachstum

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz C-KlasseGegenüber dem mehr als 2 Millionen mal gebauten Vorgänger ist der ehemalige „Baby-Benz“ (als 190er gestartet) gewachsen: 4,5 Zentimeter mehr Radstand und 5,5 Zentimeter mehr Außenlänge versprechen mehr Raumkomfort für die Passagiere, ebenso wie die um 4 Zentimeter gewachsene Breite. Auch der Kofferraum legte zu und fasst nun 475 Liter.

Der Innenraum wirkt - natürlich - moderner als im Vorgänger. Zwar gingen die Designer nicht so weit auch hier die S-Klasse als Vorbild heranzuziehen. Doch ist die Gestaltung durchaus hochwertig und die Verarbeitung ebenso. Die Materialanmutung kommt nach dem ersten Eindruck jedoch nicht ganz an das hohe Niveau aus Ingolstadt heran.

Mausgesteuert

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz C-KlasseAuch die C-Klasse hat jetzt eine Computermaus. Auch dieses Detail wurde erstmals in der S-Klasse vorgestellt und soll eine intuitive Bedienung von Navigation, Audio-Anlage und diverser Fahrzeugeinstellungen gewährleisten. Nach iDrive (BMW) und MMI (Audi) eine wohl logische Entscheidung.

Die Sicherheit ist neben dem Komfort eine weitere Tugend, die sich Mercedes zuschreibt. Und so darf der kleine Benz auch ordentlich klotzen: „Pre-Safe“ und „adaptive-Brake“ (Berganfahrhilfe und Trockenbremsen bei Regen) sind von der S-Klasse bekannt, das intelligente Lichtsystem wurde erstmals mit dem Facelift der E-Klasse vorgestellt. Sieben Airbags (inklusive Knie-Airbag für den Fahrer) und adaptive Bremslichter sind Serie.

Adaptiv gedämpft

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz C-KlasseUm den Spagat von Komfort uns Sportlichkeit zu meistern ist nun auch in der C-Klasse ein adaptives Fahrwerk zu haben das durch eine direktere Lenkung ergänzt wird.

Motorseitig sind vor allem die Vierzylinder kräftig überarbeitet worden. Sie leisten jetzt mehr und sollen dabei weniger verbrauchen. Den Einstieg markiert der C 180 Kompressor (156 PS), der 200 K leistet 184 PS. Die Diesel bringen 136 PS (C 200 CDI) bis 150 PS im 220 CDI.

Darüber gibt es noch vier Sechszylinder, drei davon Benziner: C 230 (204 PS), C 280 und C 350 (231 und 272 PS). Die effizienteste Fahrmaschine jedoch sollte der C 320 CDI mit 224 PS sein, sein Drehmoment von 510 wird nur noch vom C 63 AMG übertroffen: 600 Newtonmeter bei 450 PS.

Ein Sechsgang-Schaltgetriebe ist Serie, eine 5-Stufen Automatik optional. In den Sechszylinder-Modellen wird hierbei jedoch auf den 7-Gang Automaten vertraut, der wiederum im Top-Diesel und im AMG Serie ist.

Gut gerüstet

Mercedes kann der Konkurrenz erhobenen Hauptes entgegen sehen. Sicherheitstechnisch ist die neue C-Klasse einmal mehr der Schrittmacher. Auch in Punkto Gediegenheit und Komfort stehen die Zeichen gut und auch Allrad und Kombi sind in der Pipeline. Doch Obacht: Audi stellt binnen Jahresfrist einen völlig neuen A4 vor, erst dann geht der Klassenkampf in die entscheidende Runde.

 
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