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Vorstellung: Mercedes-Benz CLA Shooting Brake

Vorstellung: Mercedes-Benz CLA Shooting Brake

Der günstigste seiner Art

25.11.2014

Eine treffende Übersetzung des Begriffs Shooting Brake gibt es nicht; “schicker Kombi” böte sich vielleicht an, oder aber, nachdem heute ohnehin jede automobile Neuheit coupéartige Züge hat, “Kombi-Coupé”. Seine ursprüngliche Bedeutung hat der aus dem Englischen stammende Begriff tatsächlich von der Schießerei, dienten frühere Shooting Brakes dem Lord doch dazu, die Jagdstrecke zu transportieren. Im Falle des CLA dürfte aber wohl niemand mehr auf die Idee kommen, erlegtes Wild im fein ausgekleideten Kofferraum transportieren zu wollen.

Was er ist.

Vorstellung Mercedes-Benz CLA Shooting Brake Wie sein großer Bruder, der CLS Shooting Brake, setzt auch der neue CLA-Kombi mehr auf Eleganz denn auf hohen Nutzwert. Zwar gehen in den Kofferraum des 4,63-Meter-Gefährts ordentliche 495 Liter, und wenn man die Rückbank flachlegt (ganz eben wird sie übrigens nicht) sogar 1.345 Liter, doch ließe sich die Raumausbeute mit einer kantigeren - aber weniger schicken - Form noch deutlich erhöhen.

Apropos Form: Die ist bis zur Wagenmitte bekannt und gleicht der der CLA-Limousine - was bei weitem keine schlechte Basis ist! Nur statt des Stummelhecks hat Design-Chef Gordon Wagener - der den Shooting Brake gleich für den Begründer einer neuen Fahrzeugklasse hält - nun eben den ausgesprochen modischen Rucksack angeflanscht, mit der natürlich auf Wunsch elektrisch öffnenden und schließenden Heckklappe, die den 1,33 Meter breiten Gepäckraum freigibt.

Vorstellung Mercedes-Benz CLA Shooting Brake Von diesem neuen Ende profitiert nicht nur das Gepäck, auch die Fondpassagiere dürfen sich ob der länger waagrecht verlaufenden Dachlinie über vier Zentimeter mehr Kopffreiheit freuen, was auch gleichzeitig den Einstieg erleichtert; nach vorn und in der Breite ändert sich am Platzangebot nichts und auch der elegante Arbeitsplatz des Fahrers ist unverändert.

Was ihn antreibt.

Vorstellung Mercedes-Benz CLA Shooting Brake Keine Überraschung gibt es auch bei den Motoren, sie entsprechen, wie die Extras auf der Sonderausstattungsliste, denen des normalen CLA. Zum Start im März 2015 stehen zunächst zwei Diesel mit jeweils 2,1 Liter Hubraum und 136 (CLA 200 CDI) oder 177 PS (CLA 220 CDI) zur Wahl, sowie drei Benziner mit Leistungswerten zwischen 122 und 211 PS.

Letzterer, der als CLA 250 firmiert, ist auch mit Allradantrieb zu haben, dadurch steigt der Verbrauch (jeweils mit serienmäßigem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe) allerdings von 5,7 auf 6,8 Liter Benzin je 100 Kilometer.  Das selbstschaltende Getriebe ist übrigens für alle anderen Motoren als Option erhältlich, ab Werk kommen sie mit Sechs-Gang-Schaltung; der Verbrauch der anderen beiden Benziner liegt bei fünfeinhalb bis sechs Liter, die Diesel brauchen etwas über vier - jeweils auf dem genormten Prüfstand.

Vorstellung Mercedes-Benz CLA Shooting Brake Etwas schluckfreudiger ist das Topmodell mit dem sperrigen Namen  CLA 45 AMG Shooting Brake; es gönnt sich auf dem Papier 6,9 Liter und in der Praxis wohl nicht unter acht. Dafür stehen aber auch satte 360 PS und 450 Newtonmeter Drehmoment bereit, die den schicken Kombi im Idealfall in 4,7 Sekunden auf Tempo 100 bringen. Und dank Allradantrieb kennt der Power-CLA mit Zweiliter-Turbo-Benziner durchdrehende Räder nur vom Hörensagen.

Was er kostet.

Die genauem Tarife hält Mercedes derzeit noch unter Verschluss, doch dürfte der Aufpreis gegenüber dem normalen CLA bei rund 1.500 Euro liegen. Das Einstiegsmodell CLA 180 Shooting Brake wird demnach circa 31.500 Euro kosten; für den AMG muss man wohl über 58.000 Euro beiseite legen. Plus den Aufschlag für die angekreuzten Extras, die den Preis - bei allen Varianten - gut und gern um noch einmal zehntausend Euro in die Höhe treiben.

Vorstellung Mercedes-Benz CLA Shooting Brake Immerhin kann sich Mercedes damit rühmen, dass der CLA Shooting Brake der günstigste seiner Art ist; dennGordon Wagener hat schon recht: Einen wirklichen Wettbewerber gibt es (noch) nicht. Weder hat BMW eine entsprechende Version vom 1er im Angebot, noch Audi vom A3. Und die kompakten Lademeister à la VW Golf Variant oder Opel Astra Sports Tourer spielen in einer anderen Prestigeliga - sind dafür aber auch preislich eine ganze Ecke attraktiver.

 
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