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Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz ML 63 AMG

Vorstellung: Mercedes-Benz ML 63 AMG

Ende Gelände

15.11.2011

Noch ehe die neue M-Klasse am 19.11.2011 beim Händler steht, macht Mercedes mit der vom hauseigenen Tuner AMG verschärften Version ML 63 AMG Lust auf mehr. Dass dieser stärker sein muss, als die Münchner Konkurrenz, versteht sich von selbst. Und dass damit niemand mehr ins Gelände fährt, wohl auch.

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz ML 63 AMG555 PS galt es zu überbieten, denn so viel leistet der BMW X5 M. Ihr Ziel haben die Schwaben erreicht, wenn auch nur mit dem optionalen Performance-Paket für satte 7.000 Euro. Dann nämlich leistet der 5,5 Liter großer V8-Biturbo dank erhöhtem Ladedruck 557 PS.

Gleichzeitig erwirkt der Druckanstieg um 0,3 auf 1,3 bar eine Steigerung des Drehmoments. Statt 700 Newtonmeter, wie sie die 525 PS starke Basis bietet, werden dann 760 Newtonmeter an alle vier Räder geschickt; 40 Prozent davon gehen nach vorne, der Rest an die Hinterachse.

Ein Zehntel schneller

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz ML 63 AMGAuf die Fahrleistungen hat das kaum Auswirkungen: Der 108.885 Euro teure ML 63 AMG schafft den Standardsprint in 4,8 Sekunden, die Investition in das Performance-Paket bringt ein – kaum messbares – Zehntel Vorteil. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Modellen elektronisch auf 250 km/h beschränkt.

Ebenfalls beiderseits identisch ist der Normverbrauch von 11,8 Litern. Den dürfte in der Praxis aber kaum ein Fahrer erreichen. Serienmäßig ist der direkteinspritzende Motor mit einer Stopp-Start-Automatik ausgerüstet, die aber explizit aktiviert werden muss. Nach dem Anlassen fährt der ML im Sportmodus und der Motor verbrennt stets Sprit.

Stopp-Start nur auf Wunsch

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz ML 63 AMGErst wenn der Wahlhebel der Sieben-Gang-Automatik auf C gestellt wird (das steht für Controlled Efficiency), geht der Motor an der Ampel aus. Gleichzeitig werden damit Getriebe und Gaspedalkennlinie auf Sparsamkeit getrimmt.

Anders als sein durchaus geländegängigen, zivilen Brüder wird der ML 63 AMG wohl nie in unwegsamen Terrain anzutreffen sein. Dafür soll er sich dank Sportfahrwerk mit Luftfederung, automatischer Niveauregulierung, verstärktem Hinterachsstabilisator und Wankstabilisierung auf der Rennstrecke umso heimischer fühlen.

Sportliche Optik

Zu erkennen ist der Über-M an großen Lufteinlässen, einem schwarz lackierten Kühlergrill und einer speziellen Heckschürze mit zwei Doppel-Endrohren. Das Performance-Paket beschert zusätzlich rote Bremssättel und eine Motorabdeckung aus Karbon. Innen verbreiten ein AMG-Lenkrad, spezielle Ledersitze und reichlich Aluminium- sowie Klavierlack-Dekor ein sportliches Flair. Zu haben ist der ML 63 AMG ab April 2012.

 
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