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Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz SLS AMG Black Series

Vorstellung: Mercedes-Benz SLS AMG Black Series

Leistung rauf, Kilos runter

09.11.2012

Auf der Rennstrecke konnte der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 inzwischen zahlreiche Titel einfahren. Jetzt legt die Affalterbacher Edelschmiede eine Straßenversion des Motorsportlers auf. Als fünfter Vertreter der „Black Series“-Modelle soll der SLS mit gestiegener Leistung und weniger Gewicht der dynamischste aller Flügeltürer sein.  

Mit dem Namenszusatz „Black Series“ hat Mercedes seit 2006 bislang vier AMG-Modellen zu noch mehr Power verholfen: SLK 55 AMG, CLK 63 AMG, SL 65 AMG und C 63 AMG. Der neue SLS AMG Black Series ergänzt die Hardcore-Familie ab Juni 2013 und setzt sich mit 631 PS direkt an die Spitze - mehr Leistung hat nur der 750 PS starke Elektro-SLS.

Mehr Leistung, weniger Gewicht

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz SLS AMG Black SeriesDas Plus von 60 PS gegenüber dem „normalen“ SLS verdankt der Black Series einer Erhöhung der Maximaldrehzahl von 7.200 auf 8.000 Touren, seinem überarbeiteten Hochdrehzahl-Ventiltrieb mit angepassten Nockenwellen, der entdrosselten Ansaugluftführung, einer Anpassung der Motorapplikation und dem höheren Spitzendruck. Um der gewaltigen Kraft Stand zu halten, mussten auch der Kurbeltrieb und die Wasser- und Ölkühlung optimiert werden. Außerdem werden der 6,3 Liter große V8 und das Siebengang-Dopplekupplungsgetriebe von einem Gasdruckdämpfer an der Karosserie abgestützt um Lastwechselreaktionen zu eliminieren.

Dass der Achtzylinder ob der Maßnahmen 15 Newtonemter Drehmoment einbüßt fällt nicht weiter ins Gewicht, er sprintet in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 und damit noch einmal 0,2 Sekunden schneller als der Standard-SLS. Bei der Höchstgeschwindigkeit muss er sich der Basisversion allerdings geschlagen geben - statt 317 rennt er nur 315 km/h, obwohl er mit 1.550 Kilogramm auch 70 Kilogramm leichter ist. Der Grund: die kürzere Hinterachsübersetzung.

Neues Sperrdifferenzial

Galerie: Vorstellung Mercedes-Benz SLS AMG Black SeriesDafür ersetzte Mercedes das bisherige mechanische Sperrdifferenzial an der Hinterachse durch ein elektronisch geregeltes, das im Zug- und Schubbetrieb arbeitet und noch feinfühliger als die bisherige Sperre reagieren soll. Zusammen mit dem rundum optimierten Fahrwerk (straffer, breitere Spur, neue Radträger an der Vorderachse) und neu entwickelten Michelin-Sportreifen der Größe 275/35 R 19 (vorn) beziehungsweise 325/30 R 20 hinten soll der Grenzbereich noch ein Stückchen hinausgeschoben worden sein. Dem Fahrspaß ein Ende setzen dagegen die 402 Millimeter großen Keramikbremsscheiben.  

Der Black Series will sich nicht nur an den Fahrleistungen des GT3 orientieren, sondern ist auch optisch an den Rennwagen angelehnt. Unter anderem kennzeichnen ihn ausgestellte Kotflügel, abgedunkelte Scheinwerfer und schwarz umrandete Heckleuchten. Außerdem kommt reichlich Karbon zum Einsatz, außer an Front- und Heckschürze und den Luftein- und auslässen ist wie beim GT3 die Motorhaube aus dem leichten Faser-Kunststoff. Auf Wunsch gibt es zusätzlich noch ein Aerodynamik-Paket mit feststehendem Heck-Flügel. Anders als der Name vermuten lässt, gibt es neben sechs Standardfarben den Black Series exklusiv in einem grellen Goldgelb.

Serienmäßig ohne Navi

Innen fällt vor allem das nicht mehr vorhandenen Unterhaltungs- und Navigationssystem auf. Der Verzicht spart rund sechs Kilogramm Gewicht ein, stattdessen gibt es im Black Series serienmäßig eine Karbon-Blende; auf Wunsch kann aber auch das Comand-System geordert werden. Die Black-Series-Schalensitze packen nicht nur fester zu, sondern wiegen gegenüber dem Seriengestühl auch 15 Kilogramm weniger. Nur optische Akzente setzen dagegen die roten Sicherheitsgurte und Ziernähte. Was der Über-SLS kosten wird, hat Mercedes noch nicht verraten.

 
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