Cabrio-Special 2011
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Galerie: Vorstellung Mercedes Concept Ocean Drive

Vorstellung: Mercedes Concept Ocean Drive

Vision Vergangenheit

20.12.2006

Mit der Studie eines viertürigen Luxuscabrios zeigt Mercedes auf der North American Auto Show in Detroit, wie die mobile Welt der Superreichen künftig noch schöner werden könnte. Mit dem Über-Cabriolet Concept Ocean Drive auf Basis der aktuellen S-Klasse wird allerdings, anders als etwa mit dem viertürigen Coupé CLS, nicht krampfhaft eine neue Nische geschaffen. Vielmehr handelt es sich um die Wiederbelebung einer historischen Fahrzeuggattung.

In den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es bereits einige noble Cabrios mit vier Türen, unter anderem auch welche mit dem Stern auf der Haube, etwa den Mercedes 300 „Adenauer“.

An jene glanzvollen Tage des Automobilbaus will der Concept Ocean Drive anknüpfen. Mit einem Design, das trotz der üppigen Ausmaße der Karosse filigran und elegant wirkt. Die Zweifarbenlackierung im Stile eines Maybachs kaschiert die hohe Flanke. Die Länge - immerhin misst der Wagen gut 5,30 Meter - wird indes noch hervorgehoben: Die kurzen Überhänge und der extrem lange Radstand (3,17 Meter) zeigen Wirkung.

Unter Watte gebettet

Galerie: Vorstellung Mercedes Concept Ocean DriveAuch geschlossen tritt der Ocean Drive stattlich und elegant auf. Die seitliche Fensterfläche ist flach und lang gestreckt. Weder eine B-Säule, noch Scheibenrahmen stören die transparente Einheit. Nach hinten läuft das wattierte Stoffdach - das sich übrigens in nur 20 Sekunden öffnen lässt - in einem harmonischen Schwung in die maybacheske Heckpartie aus.

Hinter dem groß dimensionierten und herrschaftlich steil stehenden Kühlergrill verrichtet der aus der S-Klasse bekannte Zwölfzylinder mit 5,5 Liter Hubraum und 517 PS seine gepflegte Arbeit. Fahrleistungen auf höchstem Niveau sind also garantiert. Wenngleich ein derartiges Auto seine Würde verliert, wenn man es in fünf Sekunden auf 100 hetzt und ständig an der elektronischen Begrenzung von 250 km/h kratzt.

Eine Frage des Stils

Galerie: Vorstellung Mercedes Concept Ocean DriveEin Automobil wie der Ocean Drive ist für geldsorgenfreie Genießer gemacht, für Schöngeister mit Sinn fürs Sinnlose, solange dies nur Stil hat. Wie etwa das feine Leder im Innenraum, die Kopfraumheizung „Airscarf“ oder die überbordenden Holzflächen in Vogelaugenahorn im Innenraum und auf der Verdeckablage.

Moderne Sicherheitssysteme gehören bei Mercedes in jedes Auto, auch wenn es sich um ein Einzelstück für eine Messe handelt. Der Bremsassistent Plus, eine Pre-Safe-Bremse in Verbindung mit dem radargesteuerten Abstandstempomaten „Distronic Plus“ und der präventive Insassenschutz „Pre-Safe“ sind nur einige nennenswerte Features.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Ob das Luxuscabriolet je in Serie gehen wird, könnte sich bereits auf der Detroiter Messe entscheiden. Sollten sich genügend betuchte Interessenten finden, könnte es durchaus schnell gehen mit der Wiederbelebung einer glänzenden automobilen Vergangenheit.

Sollte der Zuspruch wider Erwarten zu gering ausfallen, hätte die Studie dennoch ihren Zweck erfüllt. Mercedes nennt den Concept Ocean Drive eine „Fingerübung für Designer“. Stilistisch gibt die Studie also in jedem Fall einen Ausblick auf die Formensprache künftiger Mercedes-Modelle.

 

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