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Galerie: Vorstellung Mercedes E-Klasse

Vorstellung: Mercedes E-Klasse

Stille Wasser...

12.04.2006

Zuletzt hat die E-Klasse ziemlich viel Prügel bekommen. In der Fach- wie in der Wirtschaftspresse wurde der unbefriedigende Aktienkurs der DaimlerChrysler AG an diesem Modell festgemacht, Qualitätsmängel mussten dafür ebenso herhalten wie zuletzt sogar das Design obwohl man doch gerade an dieses als wohltuend anders gewöhnt hatte. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum das E-Klasse Facelift weniger deutlich ausfällt als die technischen Neuerungen unter dem Blech.

2.000 Teile sind neu in der runderneuerten E-Klasse. Vor allem die Kapitel Fahrdynamik und Sicherheit belegten den meisten Platz im Pflichtenheft für die Entwickler.

Sicherheit

Das aus der S-Klasse bekannte Pre-Safe Konzept verbindet jetzt auch in der E-Klasse verschiedene elektrisch bedienbare Teile miteinander, so dass eine optimale Insassenschutz noch vor einem drohende Unfall gewährleistet ist: Schiebedach und -fenster schließen sich, die Türen werden entriegelt. Adaptive Frontairabags und Gurstraffer werden ebenso eingebunden wie die Kopfstützen (sie schieben sich nach vorne um den Nacken im Falle eines Heckaufpralls optimal abzustützen) und Beifahrersitz (er fährt elektrisch in die optimale Position). Auch die bei einer Notbremsung blinkenden Bremslichter der S-Klasse ziehen in die E-Klasse ein. Laut Hersteller soll sich dadurch in einer Gefahrensituation die Reaktionszeit des Hinterherfahrenden um 0,2 Sekunden verkürzen. Das entspricht bereits bei Tempo 90 einer ganzen Wagenlänge (5 Meter).

Galerie: Vorstellung Mercedes E-KlasseAdaptive Scheinwerfer leuchten in Verbindung mit Bi-Xenon Licht nicht nur um die Kurve, sondern je nach Geschwindigkeit auch anders: Im Landstraßenmodus wird der linke Fahrbahnrand weiter ausgeleuchtet, im Autobahnmodus leuchtet der gesamte Lichtkegel die Fahrbahn weiter aus.

Dynamik

Sechs der insgesamt 10 Motoren sind überarbeitet worden oder neu im Angebot. Leistung und Drehmoment wurden bei Dieselmotoren 200, 220 und 320 CDI sowie den Benzinern 200K und 500 gesteigert. Neu ist der E 63 AMG, der den gerade im ML getesteten, 514 PS starken 6,2 Liter V8 Saugmotor erhält. 250 abgeregelte Kilometer pro Stunde und 4,5 Sekunden für den Sprint von 0-100 km/h sprechen für sich.

Galerie: Vorstellung Mercedes E-KlasseUnter „Direct Control“ versteht Mercedes-Benz alle Maßnahmen, die der E-Klasse zu spürbar mehr Agilität verhelfen sollen. Vor allem die direkter übersetzte Lenkung soll mehr Fahrbahnkontakt vermitteln.

Karosseriewankbewegungen und neutrales Kurvenverhalten sollen durch Fahrwerks- modifikationen weiter verbessert sein und den Fahrspaß steigern. Dazu gehören nicht zuletzt auch schnellere und leichtere Gangwechsel für die E-Klasse Fahrer, die das manuelle 6-Gang Schaltgetriebe bevorzugen. Automatikliebhaber kommen in den Genuss neu gestalteter Schaltpaddels, so fern sie einen E 350 oder E 500 mit Sportpaket ordern.

Fazit

Schade eigentlich, dass künftige Besitzer der erneuerten E-Klasse nicht deutlicher zeigen können, welche technischen Leckerli sie unter dem Blech haben. Andererseits lag dem Mercedes-Fahrer schon immer das Understatement der Gewissheit “Ein Mercedes steht nun mal für Qualität und Sicherheit“.
Ab Juni wird sich der Kunde beim Händler davon überzeugen können.

Galerie: Vorstellung Mercedes E-Klasse

 
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