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Galerie: Vorstellung Mercedes GLK

Vorstellung: Mercedes GLK

Kante ante portas

24.04.2008

Im SUV-Jahr 2008 geht es mit Audi Q5, Volvo XC60 und Mercedes GLK rund. Letzterer jedoch zeigt den Premium-Kollegen die harte Kante beim Design: In einem Segment wo ansonsten Gefälligkeit die erste Geige spielt, rollt der Mercedes im Herbst betont selbstbewusst in die Schaufenster. Technisch soll er Q5 und X3 mindestens Paroli bieten, ein völlig neuer Dieselmotor soll das glaubhaft unterstützen.

Design ist so eine Sache und eine persönliche noch dazu. Die Bilder in unserer Galerie sollen daher für sich sprechen. Doch ist das Design nur die halbe Miete auf dem Weg zum Kaufvertrag, weshalb wir uns hier auf die zweite Hälfte konzentrieren wollen.

3fach-Spagat

Galerie: Vorstellung Mercedes GLKLaut Mercedes soll der GLK bezüglich des Spagats zwischen Agilität und Sportlichkeit Maßstäbe setzen. Das ist allein deshalb schon schwer zu beurteilen, weil die wichtigsten Konkurrenten noch gar nicht zu fahren sind: Audi Q5 und Volvo XC60 kommen ebenfalls erst im Herbst zu den Händlern. Allein der BMW X3 ist schon bekannt – diesen jedoch in Punkto Komfort zu schlagen wird so schwer nicht sein. Und da mit dem „G“ im Namen auch eine Verpflichtung fürs „G“lände besteht, dürfte sich der Stuttgarter von der genannten Konkurrenz deutlich absetzen können.

Für den erfolgreichen Spagat verantwortlich werden Fahrwerk, Allradantrieb und Motoren sein. Mercedes bemüht den Begriff „Agility-Control“ für ein Fahrwerkskonzept mit adaptiven Dämpfern. Sie sorgen mit einer je nach Fahrweise strafferen oder sanfteren Einstellung für agiles Fahrverhalten einerseits und komfortables Gleiten andererseits.

Straßenlage

Galerie: Vorstellung Mercedes GLKMindestens 17 Zoll Durchmesser haben die Felgen des GLK, sie führen Reifen der Dimension 235/60. In Verbindung mit dem Offroad-Paket finden sich an der Hinterachse 255/55er Reifen. Die Sportversion steht ebenfalls auf Mischbereifung mit deutlich größeren 19 Zoll Rädern: 235/50 vorne, 255/45 hinten. Das kann schon als Niederquerschnittsreifen bezeichnet werden und unterstreicht die Straßenambitionen des kompakten SUV.

Ebenso asymmetrisch ist die Antriebsverteilung des permanenten Allradantriebs: Die Hinterachse erhält mit 55% etwas mehr Drehmoment als die Vorderachse, was im Vergleich mit Audi Q5 und BMW X3 (40:60%) jedoch als moderate Hecklastigkeit einzustufen ist.

Strikt neutral

Galerie: Vorstellung Mercedes GLKDementsprechend soll das Eigenlenkverhalten des Stuttgarters als äußerst neutral gelten. Nur am physikalischen Grenzbereich soll sich eine leichte Übersteuerneigung zeigen: Mercedes verspricht, dass ein unvermittelter zwischen Unter- und Übersteuern ausgeschlossen ist - in Stuttgart ein wichtiges Merkmal für aktive Fahrsicherheit.

Für etwaigen Geländeeinsatz empfiehlt sich die optionale „G“-Taste, die die elektronischen Helferlein auf Schmutz einstimmt: Die Gaspedalkennlinie wird sanfter, die Schaltpunkte der Automatik (Serie) variieren, das ESP lässt Radschlupf zu. Eine Bergabfahrhilfe ist ebenfalls an Bord, bedarf aber in dieser Klasse eigentlich nicht der besonderen Erwähnung.

Motorisch neu

Galerie: Vorstellung Mercedes GLKDer wichtigste Motor des GLK wird der brandneue, 2,1 Liter kleine Vierzylinder Diesel im 220 CDI. 170 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment liegen zwar auf einem Niveau mit der Konkurrenz. Doch bei Verbrauch und Emissionen möchte der Mercedes-Motor den Ton angeben: 6,9 Liter im EU-Mix und Euro-5 Norm stehen plötzlich im krassen Widerspruch zum Klimakiller-Image der SUV.

Die Fahrleistungen leiden jedoch nicht darunter: weniger als 9 Sekunden werden für den Standardsprint auf 100 km/h benötigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei deutlich über 200 km/h.

Preise

Kaum Zurückhaltung auch beim Preis: Der GLK-Spaß geht bei gut 40.000 Euro für den 220 CDI los, der Sechszylinder-Diesel GLK 320 CDI (224 PS, 540 Nm, 7,9 l/100km) liegt schon bei 46.000.

Galerie: Vorstellung Mercedes GLKAuch Benziner werden im GLK angeboten, allerdings nur Sechszylinder: Der GLK 280 (231 PS, 300 Nm, 10,2 l/100km) kostet knapp 44.000 Euro, der GLK 350 (272 PS, 350 Nm, 10,4 l/100km) ebensoviel wie der 320cdi.

Die Serienausstattung liegt jedoch auf hohem Niveau: Allradantrieb und Automatik sind ebenso Serie wie Klimaanlage und adaptive Stoßdämpfer. CD-Radio und umfangreiche Sicherheitsfeatures (adaptives Bremslicht, aktive Kopfstützen und Sidebags vorne sowie Windowbags) sind auch in jedem GLK an Bord.

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