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Galerie: Vorstellung Mercedes Marco Polo

Vorstellung: Mercedes Marco Polo

Einer neuer Stern am Reisemobilhimmel

29.08.2014

Die neue Generation der Mercedes V-Klasse lässt sich trefflich zum Reisemobil umfunktionieren, was die Stuttgarter mit der Version Marco Polo jetzt unter Beweis stellen. Mit einem Einstiegspreis von 54.835 Euro ist der Neue rund 3.000 Euro teurer als der Vorgänger, profitiert aber vom Pkw-Fahrkomfort der neuen V-Klasse.

Basis für flexible Einsatz-Optionen ist das Schienensystem im Fahrzeugboden. Damit kann die Sitzbank in 25 Millimeter-Schritten verschoben oder dank des durchdachten Schnell-Verriegelungs-Systems komplett entnommen werden. So steht auch dem Baumarkt-Einsatz - im wahrsten Sinne des Wortes - nichts entgegen. Oftmals wird dies aber gar nicht nötig, denn es besteht eine Durchlademöglichkeit für lange Gegenstände.

Für eine Reisemobil wichtiger ist die Schlafoption. Dazu lassen sich die Sitzbänke in wenigen Sekunden in eine große 2,03 x 1,13 Meter große Liegewiese verwandeln. Zwei weitere Schlafplätze - mit fast identischen Maßen - entstehen im markanten Klappdach, das optional sogar elektrohydraulisch (Easy Up genannt) geöffnet werden kann. Weiterer Pluspunkt des luftigen Dachs ist sich daraus ergebende Stehhöhe von bis zu 2,35 Metern.

Galerie: Vorstellung Mercedes Marco PoloReichlich Stauraum bieten Vorratsschränke, ein großer Dachstaukasten und ein Kleiderschrank, der mit weiteren praxisgerechten Details, wie selbsteinziehenden Schubladen, kombiniert worden ist. Fit für den Urlaub wird der Marco Polo auch durch die Außenmarkise, die 12- und 230-V-Steckdosen und vor allem die kompakte Kücheneinheit. Sie besteht aus einem Gas-Kochfeld, Kühlbox (betreibbar mit Gas/12V/230V), stufenlos verschiebbarem Klapptisch und Spüle. Die Wasser-/Abwasser-Versorgung ist frostgeschützt im Innenraum montiert. Eine Aufbau-Batterie versorgt unter anderem die im ganzen Fahrzeug platzierte LED-Ambiente-Beleuchtung.

Die V-Klasse fährt sich quasi wie ein Pkw, da macht auch der Marco Polo keine Ausnahme. An die größeren Abmessungen hat man sich aufgrund der ausgesprochen guten Rundum-Sicht schnell gewöhnt. Komfort kennzeichnet das Fahrwerk mit entsprechender Feder-/Dämpfer-Abstimmung einschließlich Querlenker und Komfortlager. Knarzen gehört auch auf weniger gut ausgebauten oder schlecht instandgehaltenen Straßen nicht zur typischen Geräuschkulisse im Marco Polo.

Quasi wie auf Wolken schwebt man, wenn die auf Wunsch zur Verfügung stehende Intelligent-Federung zum Einsatz kommt. Souverän agieren die bekannten sparsamen Motoren. Zum Einsatz kommen die zweistufig-aufgeladenen 2,1-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 136 PS, 163 PS beziehungsweise 190 PS und 330, 380 und 440 Nm (480 Nm bei Overboost) Drehmoment. Das zuvor lieferbare Sechszylinder-Aggregat steht nicht mehr zur Verfügung. Der kombinierte Verbrauch liegt beispielsweise bei der mittleren 163 PS-Variante bei 6,0 Litern auf 100 Kilometern, das entspricht 158g CO2/km. Die Aggregate sollen rund 28 Prozent weniger verbrauchen als im Vorgänger.

Auch ein Allradantrieb steht im neuen Marco Polo für Fahrten abseits befestigter Straßen wieder zur Verfügung. In der Regel kommt die Leistung via Sechsgang-Schaltgetriebe oder optional per Siebengang-Automatik (Serie in der 190-PS-Version) auf die Straße. Stark ist der Auftritt der serienmäßig wie optionalen Multimedia-Einheiten. Sie bieten unter anderen das Media Interface zum Anschluss externer Geräte oder die Sprachsteuerung für Telefon, Navi, Radio sowie CD-Wechsler. (sp-x)

 
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