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Galerie: Vorstellung Mercedes ML Edition 10

Vorstellung: Mercedes ML Edition 10

Sweet Home Alabama

18.07.2007

Vor zehn Jahren hat Mercedes die Produktion der M-Klasse im ersten amerikanischen Benz-Werk gestartet. Mittlerweile laufen in Alabama neben der zweiten ML-Generation auch die Baureihen, GL und R-Klasse vom Band. Das Jubiläum feiern die Schwaben mit einem großen Festakt und einem Sondermodell der M-Klasse.

Drei Bewerber gab es seinerzeit für das erste Mercedes PKW-Werk außerhalb Deutschlands. Die Entscheidung für Tuscaloosa/Alabama fällte kein geringerer als Dr. Dieter Zetsche - heute Vorstandsvorsitzender von DaimlerChrysler. Bereits Nach zweijähriger Bauzeit wurde 1997 das 300 Millionen US-Dollar teuere M-Klasse-Werk eröffnet.

Die enorme Nachfrage nach dem Premium-SUV machte schon nach kurzer Zeit eine Erweiterung nötig: Mercedes investierte nochmal 100 Millionen US-Dollar, ein weiterer Ausbau folgte später. Mittlerweile werden auch GL- und R-Klasse in Alabama produziert, die jährliche Kapazität stieg von Anfangs 60.000 auf jetzt 170.000 Fahrzeuge.

Ausgelassene Feier

Galerie: Vorstellung Mercedes ML Edition 10Grund genug, um das zehnjährige Jubiläum ausgelassen zu feiern. Neben Dieter Zetsche gratulierte auch Alabamas Gouverneur Bob Riley dem zu Recht stolzen Werksleiter Bill Taylor - und den rund 4.000 Angestellten, die ob des Festaktes ihre Bänder für eine halbe Stunde ruhen ließen.

Im Vordergrund standen Komplimente und Lobhudeleien, die sich Zetsche und Mr. Governor entweder gegenseitig zu schoben oder den so genannten Team-Members, also den Angestellten, zukommen liesen. Team-Member ist wohl das am häufigsten gebrauchte Wort während unseres Besuchs: Alle sind ein Team, und nach einem Tag am Fließband gehört nun auch Dr. Z zu den Team-Membern.

Wichtig für Alabama

Galerie: Vorstellung Mercedes ML Edition 10Der Gouverneur hebt die besondere Rolle hervor, die das Werk im eher armen Alabama spielt. Über eine Millarde US-Dollar habe Mercedes mittlerweile in den Standort investiert. Und keinen Cent davon bereut, wie Dr. Zetsche zu beteuern weiß.

Sieben Milliarden Wertschöpfung seien in den letzten zehn Jahren bei Zulieferern, Bauunternehmen und Handwerkern in Alabama geblieben - Lohnsummen nicht inbegriffen. Der Coburger Zulieferer Brose hat mittlerweile eine eigenes Werk vis-à-vis der Mercedes Hallen errichtet und produziert dort just in time Türelemente für alle drei Baureihen.

Großer Erfolg

Galerie: Vorstellung Mercedes ML Edition 10Governor Riley scheute aber nicht, auch vom armen Alabama zu sprechen: Das Jahreseinkommen im Süden des Staates liegt immer noch um 40.000 US-Dollar unter dem im Norden, wo Tuscaloosa liegt. „Erinnert Euch, wo wir vor zehn Jahren standen“, rief er den jubelnden Team-Membern zu. „Es ist der Verdienst eines jeden Einzelnen von Euch, dass wir es so weit gebracht haben.“

Um diesem Erfolg noch mehr Ausdruck zu verleihen, wird ab Herbst 2007 eine Jubiläumsedition der M-Klasse angeboten. Äußerlich ist die Edition 10 neben einem Logo auf den Kotflügeln an wuchtigen 20-Zöllern, dunkel gestalteten Bi-Xenon-Scheinwerfern und einem grobmaschigen Kühlergrill zu erkennen.

Edle Jubiläums-Optik

Galerie: Vorstellung Mercedes ML Edition 10Am Heck der M-Klasse fallen die ebenfalls dunkel hinterlegten Rückleuchten sowie die geteilten Chrom-Endrohre der doppelflutigen Abgasanlage auf. Chromzierteile rundum runden den Auftritt der Edition 10 ab.

Eine zweifarbige, beige-schwarze Lederausstattung, schwarzer Himmel, Sportpedalerie und Sportinstrumente zeigen im Interieur das edle Sondermodell an. Erhältlich ist die Edition 10 mit drei Dieseln und zwei Benzinern. Unter anderem ist der neue ML 500 mit 5,5-Liter-V8-Benziner und 388 PS im Angebot. Die Preise stehen allerdings noch nicht fest.

 
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