Genfer Autosalon 2011
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Galerie: Vorstellung Mercedes SLK

Vorstellung: Mercedes SLK

Trendsetter, der Dritte ...

14.01.2011

Der “Ur”-SLK von 1996 setzte den Trend zum Klappdach. Bis auf Audi folgten die Premium-Roadster-Hersteller in diesem Segment dem Mercedes-Vorbild, der nun in der dritten Generation unter hohem Innovationsdruck steht. Doch wenn es um Innovationen geht, fährt man bei Mercedes die Krallen aus: Der neue SLK soll wieder mal alles besser können.

Bevor wir zum bei einem Roadster eigentlich wichtigsten Kapitel, der Sportlichkeit, kommen können, müssen wir uns im Falle des SLK mit den Äußerlichkeiten beschäftigen. Daimler-Chef Dieter Zetsche sieht im kleinsten Mercedes-Roadster nicht weniger als einen „Kult-Roadster“ und schlichtweg den Trendsetter seines Segments. Und Zetsche hat Recht, mischte doch der SLK erster Generation mit seinem Metall-Klappdach das Segment gehörig auf. Nicht zuletzt, weil er die sperrige Dachkonstruktion mit gelungenen Proportionen verbinden konnte.

Nun also, nach dem Air-Scarf der zweiten Generation, folgt der dritte Streich: Magic Sky Control.

Himmelskontrolleur

Galerie: Vorstellung Mercedes SLKDas Klappdach des neuesten Mercedes SLK bietet nicht nur ein spätestens aus dem Kompaktwagensegment (VW Eos, Renault Mégane) bekanntes Glasklappdach, sondern eines, das auf Knopfdruck dunkel geschaltet werden kann. Doch das allein reichte den Mercedes-Ingenieuren nicht, sie mussten auch dem Airscarf noch einen draufsetzen und erfanden mit dem Airguide ein dynamisches Windschott. Es besteht aus zwei transparenten, drehbaren Kunststoffscheiben an der Rückseite der Überrollbügel.

Licht und Wind sollen so effizienter gebannt werden als in der Konkurrenz. Doch im 21ten Jahrhundert gilt es auch den strenger werdenden Umweltanforderungen - und seien es die des Nachbarn – gerecht zu werden.

Umwelt und Sport

Galerie: Vorstellung Mercedes SLKAlle zur Markteinführung (der SLK kann ab 17. Januar 2011 bestellt werden, Publikumspremiere ist der Genfer Autosalon) lieferbaren Motoren sind standardmäßig mit einem Start-Stopp-System kombiniert. Und wie in den vergangenen Generationen auch konnten einerseits die Fahrdynamikwerte als auch der Verbrauch verbessert werden.

Hier die Vier- und Sechs-Zylinder im Überblick:

  • SLK 200: Vier-Zylinder mit 1,8 Liter Hubraum, 184 PS, 0-100 km/h in  7 Sekunden, 6,1 Liter Verbrauch, Vmax 237 km/h (Handschalter 240 km/h)
  • SLK 250: 1,8 Liter Vier-Zylinder, 204 PS, 0-100 km/h in  6,6 Sekunden, 6,2 Liter Verbrauch, Vmax 243 km/h, 7-Gang Automatik Serie.
  • SLK 350: Sechs-Zylinder mit 3,5 Liter Hubraum, 306 PS, 0-100 km/h in 5,6 Sekunden, 7,1 Liter Verbrauch, Vmax 250 km/h (abgeregelt) , 7-Gang Automatik Serie.

Alle Typen tragen die Zusatzbezeichnung BlueEfficiency um einerseits auf das Start-Stopp-System und andererseits auf die spritsparende Direkteinspritzung zu verweisen.

Der Kleine wird der Größte

Der SLK 200 wird in Europa sicher zum Favoriten werden, da er den besten Kompromiss zwischen schon beachtlichen Fahrleistungen und Kosteneffizienz darstellt: Einstiegspreis knapp 39.000 Euro.

Galerie: Vorstellung Mercedes SLKSoundfetischisten werden nicht auf den V6 des SLK 350 verzichten wollen, müssen dafür jedoch mindestens 55.300 Euro anlegen. Der SLK 250 liegt preislich mit gut 44.000 Euro in der Mitte.

Die mögliche Fahrdynamik kann mit drei unterschiedlichen Fahrwerken unterstützt werden. Neben dem Standardfahrwerk ist eines mit sportlicher Abstimmung zu haben als auch ein adaptives, mit elektronisch geregelten Dämpfern. Einen zusätzlichen Spin in dynamischen Kurven ermöglicht die Torque-Vectoring-Bremse, die ein Eindrehen des Fahrzeugs in die Kurve unterstützen und zu einem agileren Handling verhelfen soll.

Fazit

Ein Trendsetter hat es schwer, noch einen draufzulegen - und beim dritten Mal ist es umso schwerer. Doch Mercedes hat wieder einmal genau die Kleinigkeiten gefunden, die den berühmten kleinen Unterschied zur Konkurrenz ausmachen könnten – und den Kunden überzeugen.

Von den Proportionen ist der neue SLK ebenso gelungen wie vom Design - ohne so viel Drama wie der BMW Z4 und wesentlich eleganter als ein Audi TT. Motorisch ist er mit Direkteinspritzung und Start-Stopp auf der Höhe der Zeit.

Auf den ersten Fahreindruck sind wir daher ebenso gespannt wie Sie.

Galerie: Vorstellung Mercedes SLK

 
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