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Vorstellung: Mercedes SLR Stirling Moss

Vorstellung: Mercedes SLR Stirling Moss

El Puro

19.12.2008

Stirling Moss kennt vor allem die Generation 60 plus. Der Gentleman unter den Rennfahrern begeisterte in den 1950er Jahren ganze Nationen. Legendäre Ritte mit dem Mercedes SLR machen ihn schon zu Lebzeiten unsterblich. Gleiches versucht Mercedes nun mit dem neuesten SLR. Ab Juni 2009 ist der Puristischste von allen zu haben – den SLR-Speedster gibt es für 750.000 Euro.

Windschutzscheibe? Seitenfenster? Braucht der Mercedes SLR Sterling Moss alles nicht. Lediglich zwei Mini-Windabweiser für Pilot und Co-Pilot halten den Sturm ein wenig ab – Helmpflicht besteht dennoch nicht. Wie das Original von 1955 verzichtet auch der SLR Sterling Moss auf unnötigen Schnickschnack.

Kompromisslos

Kompromisslos sportlich soll der SLR-SM somit sein. Grundbausteine sind dafür eine Karbon-Außenhaut, viel Aluminium und ein ordentlicher Bumms-Motor. Hier greifen die Engländer – der SLR wird bei McLaren produziert – auf Bewährtes zurück und vertrauen auf den 5,4-Liter-V8-Kompressormotor aus dem SLR 722 Edition. Dieser leistet 650 PS und 820 Newtonmeter und schreit seine Freude am Fahren durch vier oberarmdicke Sidepipes ins Freie. So beflügelt soll der rund 1,5-Tonner in unter 3,5 Sekunden auf Tempo 100 schnellen. Erstaunlich: Trotz nicht vorhandenem Dach steigt die Endgeschwindigkeit im Vergleich zum Coupé um 13 km/h auf 350.

Technik die begeistert

Vorstellung Mercedes SLR Stirling MossDie Karosserie des SLR Sterling Moss besteht zum größten Teil aus Karbon. Der Unterboden ist, wie bei seinen zivileren Brüdern auch, vollkommen verkleidet, was der Aerodynamik zugute kommt. Keramik-Verbundbremsen sorgen für sichere Verzögerung selbst aus höchsten Tempi. Verstärkt wird die negative Beschleunigung durch die so genannte Airbrake. Dabei handelt es sich um eine Art Spoiler auf dem Heckdeckel, der oberhalb von 120 km/h beim Bremsen hervorschnellt und so die Verzögerung, wie auch den Anpressdruck und damit die Straßenlage verbessert. Außerdem wurde beim Speedster der Heckdiffusor deutlich vergrößert, was die Spurstabilität bei extremen Geschwindigkeiten erhöht.

Wahnsinnsdesign

Vorstellung Mercedes SLR Stirling MossDas Design ist puristisch und wird durch den matt schimmernden Graumetalliclack elegant in Szene gesetzt. Der SLR-SM beschränkt sich auf das Wesentliche. Daher verzichtet Mercedes auch auf Scheiben und Dach. Zur Sicherheit tragen vor allem die massiven Überrollbügel hinter den Insassen bei. Zum Verschließen des SLR dienen zwei Karbon-Hutzen, die auf die Flügeltüren aufgesetzt werden und bei Nichtgebrauch im Kofferraum verschwinden.

Der Innenraum reduziert sich auf das Wesentliche: Zwei Schalensitze, ein (leider) recht serienmäßiges Lenkrad und spärlich verteilte Schalter lassen keine Fragen offen. Über einen Aluminium-Gangwählhebel mit Wildlederbesatz wird das automatische Fünfgang-Getriebe angesteuert. Ebenfalls aus dem Vollen (Aluminium) gefräst sind die formschönen Luftausströmer.

Haken an der Sache

Zwei Haken hat der SLR Sterling Moss. Wie bereits erwähnt ist er recht hochpreisig, was viele Interessenten nicht abschrecken wird. Vor allem aber ist er streng limitiert. Nur 75 Exemplare wird es vom Super-SLR geben, der zugleich den Abschluss der aktuellen SLR-Serie besiegelt. (mb)

Vorstellung Mercedes SLR Stirling Moss

 
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