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Galerie: Vorstellung Mini Clubman

Vorstellung: Mini Clubman

Der Maxi-Mini

01.08.2007

Ein paar Einkaufstüten finden im Mini locker Platz, doch schon beim Wasserkasten ist geschicktes Beladen notwendig. Das haben auch die Ingenieure in München erkannt: Ziemlich genau ein Jahr nach dem Start der zweiten Mini-Generation geht im November der Mini Clubman an den Start.

Vor kurzem erst haben wir Ihnen erste Erlkönigfotos des kleinen Pseudo-Kombis gezeigt, jetzt rückt BMW die offiziellen Bilder raus. Auf 3,94 Meter Länge soll der Clubman nicht nur den Fondpassagieren mehr Platz bieten sondern, auch deutlich mehr Gepäck schlucken können.

Zugelegt

Galerie: Vorstellung Mini ClubmanDas Plus von 24 Zentimetern bedeutet im Kofferraum 100 Liter mehr Stauraum - wenngleich 260 Liter immer noch kein mustergültiger Wert sind. Damit das Einladen leichter gelingt, hat sich Mini für einen Fünftürer der besonderen Art entschieden.

Der bis zur B-Säule mit der Kompaktversion identische Mini Clubman gewährt den Zugang zu seinem Heckabteil durch zwei außen angeschlagene Klapptüren. Das erinnert zum einen an seine Vorgänger und führt andererseits zu einer tiefen Ladekante. Auffällig: Der Clubman braucht aus baulichen Gründen zwei Scheibenwischer am Heck.

Die fünfte Tür

Galerie: Vorstellung Mini ClubmanDoch wo ist die erwähnte fünfte Tür? Ganz einfach - auf der rechten Seite. Der Mini Clubman ist über den Anspruch der Symmetrie erhaben, hat links einen und rechts zwei Eingänge. Zugegeben: Auf der Fahrerseite war schlicht kein Platz für eine weitere Tür, der Tank hätte sonst aufwendig verlegt werden müssen.

Der zusätzliche Einstieg soll den Zugang zur Rückbank deutlich erleichtern. Wahlweise fährt der Mini als Vier- oder Fünfsitzer vor, die Rückbank ist geteilt umklappbar. Schon fast eine Frechheit ist dagegen die Aufpreispolitik: Wer einen komplett ebenen Ladeboden will, muss dafür extra zahlen.

Bunte Vielfalt

Galerie: Vorstellung Mini ClubmanSchwer hat’s, wer sich nicht entscheiden kann: Über 40 Kombinationsmöglichkeiten allein für die Außenfarben stehen den Käufern zur Wahl. Auch im Innenraum ist die Auswahl groß, vier Interieurfarben können mit fünf so genannten Colour Line Varianten kombiniert werden. Diverse Stoff- und Lederfarben runden die bunte Vielfalt schließlich ab.

Kleiner, aber ausreichend, fällt die Motorenpalette aus. Alle drei mit Peugeot zusammen entwickelten Aggregate sind vom normalen Mini bekannt und fahren standardmäßig mit den kürzlich vorgestellten Spritsparmaßnahmen vor. Dazu zählen unter anderem die Start-Stopp-Automatik und die Bremsenergie-Rückgewinnung.

Schnell und sparsam

Galerie: Vorstellung Mini ClubmanTopmodell wird der Mini Cooper S Clubman. Sein nur 1,6 Liter großer Vierzylinder kommt dank Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung auf starke 175 PS die ihn in nur 7,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Vor allem der angegebene Durchschnittsverbrauch von nur 6,3 Litern je 100 Kilometer klingt verlockend. Umgerechnet entspricht das nur 150 Gramm CO2 je Kilometer.

Wer auf den Turbo verzichtet, bekommt einen hubraumgleichen Sauger der noch ausreichende 120 PS zur Verfügung stellt. Allerdings liegt die volle Leistung erst bei 6.000 Touren an. Wer flott unterwegs sein will, muss den Vierzylinder ordentlich hoch drehen. Ob sich so der Verbrauch von 5,5 Litern laut Datenblatt erreichen läst muss noch bewiesen werden.

Der effizienteste Vertreter ist freilich der ebenfalls 1,6 Liter große Selbstzünder. Er beschleunigt mit seinen 110 PS und maximal 260 Newtonmetern den Mini Cooper D Clubman in 10,4 Sekunden auf Tempo 100. Und soll dabei doch nur 4,1 Liter schlucken - was einen vorbildlichen CO2-Ausstoß von nur 109 Gramm bedeutet.

Go-Kart-Feeling

Galerie: Vorstellung Mini ClubmanMini-typisch soll auch der Clubman seine Lenker mit einem Go-Kart-ähnlichen Fahrverhalten erfreuen. Die Ingenieure bezeichnen die Abstimmung als ausgesprochen agil und sportlich. Doch der Fahrspaß hat wie immer seinen Preis - und der ist bei Mini bekanntlich hoch.

19.900 Euro verlangt BMW für den Cooper Clubman, der Cooper S kostet satte 4.000 Euro mehr. Der Selbstzünder ist für 21.600 Euro in der Preisliste zu finden. Anfang September werden wir den Mini Clubman zum ersten Mal testen. Lesen Sie dann in unserem Erstkontakt, ob der große Mini die hohen Erwartungen erfüllen kann.

 
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