Auto Salon Genf 2010
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Galerie: Vorstellung Mini Countryman

Vorstellung: Mini Countryman

Mit 4WD und 4 Türen

11.02.2010

Immerhin zwei Studien (Crossover und Beachcomber) und unzählige Erlkönig-Bilder hat es gedauert, bis BMW die ersten offiziellen Fotos des Mini-SUV Countryman veröffentlicht. Auf dem Genfer Autosalon 2010 feiert der erste Neuzeit-Mini mit vier Türen Weltpremiere – mit mehr Platz, markanter Abenteuer-Optik und optionalem Allradantrieb.

Der Countryman ist mehr als nur ein hochgelegter Clubman. Das künftige Mini-SUV ist mit 4,10 Meter um immerhin 16 Zentimeter länger. Auch bei der Höhe und beim Radstand hat der Countryman nochmals zugelegt. Charakteristisch ist in der Seitenansicht die deutlich steilere Front und eine nach hinten leicht abfallende Dachlinie. Besonders auffällig sind zudem die zwei Türen auf jeder Seite, die auch den Fondpassagieren einen komfortablen Zugang zum stylischen Mini-Innenraum ermöglichen.

Neu beim Countryman ist auch das Scheinwerfer-Design. Blickte der Mini bisher stets freundlich aus runden Kulleraugen, sind die Lichtquellen beim Countryman fünfeckig. Zwischen den Leuchten befindet sich ein sogenannter Hexagon-Kühlergrill mit drei Querlamellen (One und Cooper). Der Cooper S hat hingegen eine Gitter-Kühlergrill in Schwarz. Zu den weiteren Besonderheiten des Countryman-Stylings gehören Chromeinfassungen für die seitlichen Blinker sowie die Rückleuchten und eine Dachreling. Apropos Dach: Optional gibt es ein großes zweiteiliges Panorama-Glasschiebedach.

Fast 1.200 Liter

Mini CountrymanDen Zugang zum Kofferraum ermöglicht eine klassisch nach oben öffnende, große Heckklappe. Der serienmäßige Viersitzer (Rückbank mit drei Sitzen ist optional) bietet ein immerhin 350 Liter großes Gepäckabteil. Dank der im Verhältnis 40:20:40 umklappbaren Rückbank kann dieser auf fast 1.200 Liter wachsen.

Das Cockpit des Countryman bietet mit seinem zentralen Riesentacho bekanntes Mini-Styling. Allerdings finden sich hier einige neue Farbakzente. Außerdem ist der Hebel der Feststellbremse nun U-förmig. Eine weitere Besonderheit ist die bis zum Fond durchgehende Mittelkonsole mit zwei parallel verlaufenden Alu-Profilleisten. Diese Lösung ermöglicht es, Elemente wie Becherhalter oder eine Armlehne stufenlos in Längsrichtung zu verschieben.

Allrad optional

Mini CountrymanSerienmäßig kann der Mini bereits in der Basisversion mit einer umfangreichen Komfort- und Sicherheitsausstattung aufwarten. Dank der vielen Ausstattungs-Optionen kann man den Countryman selbstredend auch deutlich luxuriöser bestücken. So gibt es auch für den Mini-SUV Ledersitze, Supernavi und Highend-Sound.

Eine ganz besondere Option des Countryman ist sein Allradantrieb. Serienmäßig werden beim neuen Mini-Modell nur die Vorderräder angetrieben. Für die Modelle Cooper S und Cooper D kann alternativ der permanente Allradantrieb Mini ALL4 bestellt werden. Am Hinterachsgetriebe befindet sich dann ein elektrohydraulisches Mitteldifferenzial. Im normalen Fahrbetrieb leitet dieses bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterräder, bei Bedarf kann dieser Anteil stufenlos auf bis zu 100 Prozent angehoben werden. Ein beinharter Geländegänger wird der Mini Countryman selbst damit nicht, so manche Schlammpiste dürfte allerdings ihren Schrecken verlieren. Doch das eigentliche Metier des Countryman bleibt – ganz typisch Mini – die kurvige Landstraße.

Starke Motoren

Mini CountrymanFür gehobenen Kurvenspaß sind entsprechend kräftige Motoren im Angebot. Zum Marktstart im September 2010 werden drei Benzin- und zwei Dieselaggregate angeboten. Einstiegsbenziner ist der 1,6-Liter-Motor mit 98 PS (One). Der Cooper bietet bei gleichem Hubraum 122 PS. Stärkste Version ist der Cooper S, der es mit Turboaufladung und Direkteinspritzung auf 184 PS bringt. Mit 7,6 Sekunden für den Standardsprint und 215 km/h Top-Speed bietet er beeindruckende Fahrleistungen, der Verbrauch soll bei nur 6,3 Litern liegen. Noch sparsamer sind die 1,6-Liter-Dieselmotoren in den Leistungsvarianten 90 und 112 PS. Die Einstiegsversion soll sich mit 4,3, die stärkere mit 4,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer begnügen.

Der Countryman One mit 98 PS wird für mindestens 20.200 Euro ab September 2010 zu haben sein. Der Cooper (122 PS) kostet 22.500 Euro, der Cooper S (184 PS) wird bei 26.300 Euro liegen. Letzterer ist auch mit dem Allradsystem ALL4 bestellbar, das hier 1.600 Euro Aufpreis kostet. Bei den Dieselmodellen beginnt die Preisliste bei 22.000 Euro (Countryman D mit 90 PS), für den Cooper D (112 PS) werden 24.200 Euro aufgerufen, dessen Allradvariante 25.900 Euro kostet.(mh)

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