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Galerie: Vorstellung Mini John Cooper Works

Vorstellung: Mini John Cooper Works

Englands Liebling

28.02.2008

Kleine Autos mit viel Leistung haben in England Tradition. Die Briten stehen auf Polo GTI, Ford Fiesta ST und Peugeot 207 RC. Damit die Leistungshungrigsten unter ihnen jetzt richtig befriedigt werden und zudem „lokal“ einkaufen können, bietet Mini nun – nicht nur für Inselbewohner – den 211 PS starken Mini John Cooper Works.

Man nehme einen Mini, garniere ihn mit allerlei Sport-Zierrat außen, einigen Fahrwerksmaßnahmen sowie einem aufgepumpten Turbomotor und heraus kommt der Mini John Cooper Works. Ein böses Spaßgerät mit einer Literleistung von wahnsinnigen 132 PS. Zum Vergleich: Der 1,4-Liter im Golf GT mit 170 PS bringt es mit der Komplikation aus Turbolader und Kompressor lediglich auf 121 PS pro angefangene 1.000 Kubikzentimeter Hubraum.

Einfach haben es sich aber auch die Ingenieure im Mini-Werk Oxford nicht gemacht. Die Modifikationen, die den bislang stärksten Mini zu dem macht, was er ist, sind tiefgreifend.

Viel PS, wenig Hubraum

Galerie: Vorstellung Mini John Cooper WorksBasistriebwerk für den Works ist ein 1,6-Liter-Aluminium-Turbomotor. Dieser leistet im Cooper S schon 175 PS und schiebt den Kleinwagen ungehörig an. Im neuen Spezialmodell wurden die beiden obenliegenden Nockenwellen, die acht Einlaß- und acht Natrium gefüllte Auslaßventile antreiben, genauso modifiziert wie die fein geschliffenen Rollenschlepphebel. Das Motormanagement übernimmt ein angepasstes Bosch MED 17.2 Steuergerät. Zusammen mit dem von 0,9 auf 1,3 bar erhöhten Ladedruck des neuen Tuboladers und einer „entleerten“, soundstarken Abgasanlage, schickt die Rennsemmel nun 36 Mehr-PS an die vorderen Antriebswellen.

Trotz all der leistungssteigernden Maßnahmen unterbietet der 211-PS-Superplus-Renner die strenge Abgasnorm EU5 und die für USA relevante ULEV II-Anforderung. Mit 6,9 respektive 7,0 Liter für den Clubman sollen sich die schärfsten Minis im EU-Fahrzyklus begnügen. Common-Rail-Direkteinspritzung und Efficent Dynamics sei Dank. Turbomotor, viel Leistung und nur 1.200 Kilogramm Fahrgewicht sei Dank erreicht der Mini trotz seines bescheidenen Luftwiderstandbeiwertes von 0,35 ein Maximaltempo von 238 km/h und eilt in nur 6,5 Sekunden auf 100 Sachen (6,8 Sekunden benötigt der Clubman). Für satten Durchzug sorgt der Turbooverboost von 280 Newtonmeter, der ab 1.850 Umdrehungen ansteht.

Drei Fahrwerke möglich

Galerie: Vorstellung Mini John Cooper WorksDamit all die Kraft sicher auf den Asphalt transferiert wird, entspricht das Serienfahrwerk des John Cooper Works dem des Cooper S. Wer es direkter und härter mag, kann das Sportfahrwerk wählen. Hier wurden sowohl an der McPherson-Vorderachse als auch an der Zentrallenkerhinterchse voluminösere Stabis und eine straffere Abstimmung vorgesehen.

Direkt von der Rennstrecke wurde das John Cooper Works Sportfahrwerk übernommen. Es umfasst im Vergleich zu den beiden zahmeren Versionen eine nochmalige Tieferlegung um 10 Millimeter, noch dickere Stabilisatoren für besseren Bodenkontakt bei Kurvenfahrten und eine nochmals gestraffte Dämpferabstimmung.

Sportbremsen und Sperrfunktion

Galerie: Vorstellung Mini John Cooper WorksDer hinzugewonnenen Kraft entsprechend angepasst wurde neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe auch die Bremsanlage. Das Festsattel-Modell trägt an der Vorderachse 316 Millimeter große Scheiben, die zur besseren Kühlung innenbelüftet sind und zusätzlich gelocht geordert werden können. Die serienmäßig rot lackierten Alusättel sugerrieren dem Betrachter schon im Stand Rennsportfeeling.

Herberge der Bremsanlage sind neu gestaltete 17-Zoll-Aluminiumfelgen namens Cross Spoke Challenge. Unter zehn Kilogramm soll ein Komplettrad wiegen und damit zu den leichtesten 17-Zoll-Serienrädern überhaupt gehören. Den nötigen Grip fürs flotte Vorwärtskommen generieren die montierten 205/45er-Reifen mit Notlaufeigenschaften.

Als Besonderheit verfügt der Mini John Cooper Works über ein speziell angepasstes Fahrstabilitätsprogramm. Es soll die Regelschwelle von ASR und ESP erhöhen und damit eine sportlichere Fahrweise zulassen, ohne dass der Retter in der Not komplett deaktiviert werden muss. In das System wurde eine elektronisch gesteuerte Sperrfunktion integriert, die in engen Kurven das kurveninnere Rad bei zu viel Schlupf einzeln abbremst und somit den Vortrieb verbessert.

Ab 27.700 Euro

Galerie: Vorstellung Mini John Cooper WorksVon außen ist der Mini John Cooper Works und sein Dreitürer-Pendant Clubman leicht zu identifizieren. Zumindest, wenn das optional erhältliche Aerodynamikpaket am Start steht. Im Innneraum bietet der Works serienmäßig ein 260-km/h-Tacho, glänzende Interieuroberflächen in „Piano Black“ und eine anthrazitfarbene Dachinnenverkleidung. Wer möchte, erhält auch klammernde Recaro-Sportsitze.

All das will natürlich bezahlt werden. 27.700 Euro ruft Mini ab August 2008 für den Zweitürer auf, dass sind gut 5.000 Euro mehr als für einen Cooper S. Stolze 29.500 Euro werden für den einzig wahren Dreitürer – den Clubman – fällig. (mb)

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