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Galerie: Vorstellung Mini Moke

Vorstellung: Mini Moke

BBs Spaßmobil kommt wieder

16.10.2013

Kein Dach, keine Türen – keine Sorgen: Die einstigen Strand-Buggys sind das automobile Sinnbild für die Leichtigkeit der 60er- und 70er-Jahre. Eine Ikone dieser Autogattung war der Mini Moke, in dem Filmstars wie Brigit Bardot dereinst leichtbekleidet zwischen St. Tropez und Nizza umher kurvten. Jetzt startet der Moke als Neuauflage – allerdings nicht von Mini gebaut, sondern von einer australischen Firma namens Moke International.

Simple Technik, klotziges Design, spartanische Ausstattung – der neue Moke ist zumindest von außen besehen eine fast exakte Kopie des alten. Einzig: Es ist kein Mini mehr. Weil der neue Besitzer BMW kein Interesse an dem skurrilen Spaßmobil zeigte, hat sich das eigens gegründete, australische Unternehmen Moke International der Aufgabe einer Neuauflage angenommen.

Moderner Motor, rudimentäre Sicherheitstechnik

Galerie: Vorstellung Mini MokeWährend das Blech mehr oder weniger identisch mit dem des Ur-Moke ist, wurden Antrieb, Fahrwerk und Sicherheitsausstattung modernisiert. Bewegt wird der 3,36 Meter lange Zweisitzer (eine Rückbank gibt es als Option) von einem 1,0-Liter-Benziner mit 50 PS, der immerhin für 110 km/h Spitzengeschwindigkeit gut ist. Für Verzögerung sorgen vorne Scheibenbremsen, für moderne Errungenschaften wie ABS und ESP hat es allerdings nicht gereicht. Sollte doch etwas passieren, werden die vorderen Passagiere immerhin von Sicherheitsgurten im Sitz gehalten, auf der Beifahrerseite schützt sogar ein Airbag.

Der Moke ist zwar ein puristisches Auto für maximales Frischluftvergnügen, doch wird auch die Neuauflage mit einem Stoffdach ausgeliefert. Doch dürfte diese Haube wie beim historischen Moke eher als Notlösung herhalten, denn die Seiten bleiben offen und die Montage selbst dürfte sehr fummelig sein.

Soll auch nach Europa kommen

In Australien war der weltweit bis in die 1990er-Jahre in Lizenz gefertigte Original-Moke ein Kult-Auto. Er schlug in dieser Hinsicht auch Rivalen wie den VW Buggy oder den Citroën Méhari, die vor allem in den USA beziehungsweise Südeuropa Fans haben. Passend dazu soll der Moke noch 2013 zunächst in Australien, Thailand, den Seychellen und Mauritius eingeführt werden. Preise nennt der Hersteller bislang nicht. Ein Marktstart in der EU ist für die zweite Hälfte 2014 vorgesehen. Später wollen die Australier auch noch eine Elektroversion des Strandautos auflegen. Der eMoke soll dann pro Akkuladung 120 Kilometer weit kommen, aber maximal 60 km/h fahren können – ganz entspannt eben. (sp-x)

 
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