Detroit Auto Show 2012
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Galerie: Vorstellung Mini Roadster

Vorstellung: Mini Roadster

Mini für Maxi-Spaß

02.11.2011

Nachdem Mini im Oktober 2011 mit dem Coupé seinen ersten Zweisitzer aufgelegt hat, war die Karosserie-technisch eng verwandte Roadster-Bruder nur eine Frage der Zeit. BMW hat die puristische Alternative zum Mini Cabrio nun vorgestellt und bringt sie im Frühjahr 2012 auf den Markt, wo sie als einer der selten geworden, direkten MX-5-Gegner antreten wird.

Galerie: Vorstellung Mini RoadsterBeim Design bedient sich der 3,73 Meter lange Mini Roadster der Vorlage des Coupés. Die kurze Schnauze, das ebenso kurze Heck und sein kuppelförmiges Stoffdach bilden einen klassischen Drei-Box-Aufbau. Dazu kommen die typischen Marken-Insignien wie runde Scheinwerfer, geringste Überhänge und die vertikalen Heckleuchten.

Eine Besonderheit: Ab Tempo 80 sorgt ein automatisch ausfahrender Heckspoiler für mehr Fahrstabilität. Dank des Verzichts auf die Rückbank steht ein Kofferraumvolumen von 240 Litern zur Verfügung – fast doppelt so viel wie beim Mini Cabrio. Durch Umklappen der Rückbank kann das Gepäckabteil zudem um den Stauraum hinter den beiden Sitzen erweitert werden.

Fahrspaß-Garantie trotz Frontantrieb

Galerie: Vorstellung Mini RoadsterDass es beim Mini Roadster konsequent um Fahrspaß und nicht um Komfort gehen soll, zeigt die Dachkonstruktion. Auf einen Elektromotor wird verzichtet, für Frischluft sorgt der Fahrer manuell. Das soll so schnell und einfach gehen, dass sich ein Öffnen auch für kurze Sonnenperioden lohnt. Ansonsten bietet der über die Vorderräder angetriebene Roadster (MX-5 hat übrigens Heckantrieb!) eine elektromechanische Servolenkung, eine torsionssteife Karosserie und gegen Aufpreis ein elektronisches Sperrdifferential. Ebenfalls optional ist ein Sportfahrwerk zu haben.

Für den Antrieb stehen die gleichen Motoren wie im Coupé zur Verfügung. Den Einstieg bildet ein 1,6-Liter-Benziner mit 122 PS, darüber rangiert die Turboversion mit 184 PS. Wem das nicht reicht, wählt die besonders sportliche John Cooper Works-Variante mit 211 PS. Es gibt sogar einen Diesel im Angebot: Der 2,0-Liter-Motor leistet 143 PS bei lediglich 4,3 Liter Normverbrauch. Für die Kraftübertragung sorgt jeweils ein manuelles Sechs-Ganggetriebe, gegen Aufpreis gibt es eine Automatik mit sechs Gängen.

Ordentliche Ausstattung

Galerie: Vorstellung Mini RoadsterDie Basisausstattung ist für Mini-Verhältnisse durchaus ordentlich. Immer an Bord sind Klimaanlage, Abstandssensoren für das Heck sowie ein CD-Radio. Für Sicherheit sorgen sechs Airbags und Überrollbügel aus poliertem Edelstahl. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem Xenon-Schweinwerfer, adaptives Kurvenlicht, Sportsitze und eine Heckgepäckträger-Vorbereitung.

Auch ein Sport-Knopf für die Mittelkonsole ist zu haben. Mit ihm kann der Fahrer die Kennlinien von Lenkung und Gaspedal anpassen. Zusätzlich gibt es jede Menge Zierrat wie Rallyestreifen und Innenraum-Accessoires, mit dem der Kunde den Roadster nach persönlichem Geschmack gestalten kann.

Angenehmer, konkurrenzfähiger Preis

Galerie: Vorstellung Mini Roadster

Preise für das bereits sechste Modell der Mini-Familie sind noch nicht bekannt. Das Coupé steht mit mindestens 21.200 Euro in der Liste, für den Roadster dürfte noch einmal ein kräftiger Aufschlag fällig sein.

Direkte Konkurrenz muss der Zweisitzer kaum fürchten. Zu den wenigen Wettbewerbern im Mini-Roadster-Segment zählen der klassisch proportionierte Mazda MX-5 (22.290 Euro), das kleine Stahldach-Cabriolet Renault Wind (16.900 Euro) und der exotische und knusperleichte Lotus Elise (34.450 Euro). (mh/sp.x)

 
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