Cabrio-Special 2011
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Galerie: Vorstellung Nissan 370Z Roadster

Vorstellung: Nissan 370Z Roadster

Verheißungsvoll

14.04.2009

Während dieser Tage in Deutschland der 370Z als Coupé startet, feiert sein offenes Stoffdach-Pendant auf der New York Auto Show Weltpremiere. Neben besonders sportlichen Fahreigenschaften zeichnet sich der Roadster durch eine ansehnliche und vollautomatische Dachkonstruktion aus. Hut ab!

Das elegante Klappverdeck aus Stoff soll auf einmaligen Knopfdruck elektrohydraulisch in rund 20 Sekunden unter einer in Wagenfarbe lackierten Abdeckung verschwinden. Das Dach lässt sich über den Schalter in der Mittelkonsole oder beim optionalen Intelligent Key System via Drucktaste am Außentürgriff öffnen. Der alten 350Z Roadster hatte noch ein halbautomatisches Verdeck, bei dem man vorm Öffnen einen Riegel an der Windschutzscheibe lösen musste.

Wie bisher hat der offene Z ein beheizbares Heckfenster im Stoffdach, welches im Vergleich zum Vorgänger gewachsen ist. Ein zwischen den fest montierten Überrollbügel montiertes gläsernes Windschott mit eingeprägtem Z-Logo dient beim Offenfahren als Windschott. Aerodynamische Vorteile versprechen auch zwei Höcker am Übergang zur Kofferraumklappe, die den Fahrtwind verwirbelungsfrei in Richtung Heck leiten sollen.

Versteift

Nissan 370Z RoadsterDie Karosserie-Struktur des Roadsters ist mit der des Coupé im Wesentlichen identisch. Allerdings hat Nissan angesichts des fehlenden Stahldachs die Seitenschweller und A-Säulen verstärkt, um so die Verwindungssteifigkeit und die Sicherheit zu gewährleisten. Selbstverständlich sorgt dies für etwas mehr Gewicht und dürfte der 370Z etwa 1.650 Kilo schwer machen.

Wie beim Coupé wurde auch beim Roadster im Vergleich zur Vorgängergeneration der athletische Auftritt geschärft. Die gegenüber dem Vorgänger vorn um 15 Millimeter und hinten sogar um 55 Millimeter verbreiterte Spur sowie der um 100 Millimeter gekappte Radstand lassen den 370Z noch satter auf der Straße liegen. Auch fahrerisch dürften die Änderungen im Fahrwerks-Layout im Vergleich zum Vorgänger für ein agileres Fahrverhalten sorgen. Lesen Sie hierzu auch unsere Fahrbericht zum 370Z.

Verschärft

Nissan 370Z RoadsterAls Antrieb dient ein 3,7-Liter-V6, der in der Europa-Version 331 PS leisten wird. Erstmals wird dieser druckvolle Sechszylinder in Europa in Kombination mit einer Siebenstufen-Automatik angeboten, die mit kurzen Schaltzeiten und Zwischengas beim Runterschalten für ein sportliches Fahrgefühl sorgt und zugleich den Komfort steigert. Alternativ gibt es ein eng abgestuftes Sechsgang-Handschaltgetriebe. In der Topversion wird es mit der „Synchro Rev Control“ (SRC) kombiniert: Diese Zwischengas-Funktion passt die Drehzahl beim Hoch- oder Herunterschalten automatisch an.

Über die Fahrleistungen des 370Z macht Nissan noch keine Angaben. Doch dürften diese auf ähnlich hohem Niveau wie beim Coupé liegen. Angesichts von etwas Mehrgewicht wird der Roadster vermutlich in 5,5 Sekunden auf Tempo 100 sprinten und die Höchstgeschwindigkeit auf die obligatorischen 250 km/h begrenzt sein.

Verspätet

Noch im Sommer 2009 wird der Nissan 370Z als Roadster in den USA auf den Markt kommen. Erst für 2010 plant Nissan die Markteinführung auch in Deutschland. Über den genauen Preis gibt es noch keine Informationen. Doch vermutlich wird dieser sich bei knapp über 40.000 Euro einpendeln. Angesichts der Fahrleistungen dürfte auch der Roadster ein Schnäppchen werden. (mh)

Nissan 370Z Roadster

 
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