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Galerie: Vorstellung Nissan GT-R

Vorstellung: Nissan GT-R

Turbokracher mit Macho-Optik

25.10.2007

Nein, nicht auf der Frankfurter IAA präsentierte Nissan die neueste Generation seiner großen Sportwagen-Ikone GT-R. Erst die just gestartete Tokyo Motor Show bietet für ein solches Ereignis den angemessenen Rahmen. Mit atemberaubenden 480 PS donnert der neue GT-R in die japanische Metropole.

Nissan was? Nissan GT-R! Ja, es gab und gibt nach dem Nissan 350Z noch mehr. Mehr Hubraum, mehr Leistung, mehr Speed. Und vor allem: mehr Adrenalin. Beim neuen GT-R handelt es sich um die nunmehr elfte Generation der Baureihe, bisher hatten die Vorgänger in Deutschland Seltenheitswert. Grund: Der Supersportler wurde hierzulande nie angeboten. Doch das soll sich nun ändern.

Galerie: Vorstellung Nissan GT-RDie ersten Fotos lassen keinen Zweifel aufkommen: Die gierige Front des Nissan GT-R hat fettes Überholprestige, die markante Seitenlinie definitiv Wiedererkennungswert und der breite Hintern durchaus Sex-Appeal. Zu dick aufgetragen haben die Japaner nicht, wenn man die inneren Werte des GT-R betrachtet.

Überflieger

Aus 3,8 Liter Hubraum holt der 2+2-Sitzer gut 480 PS heraus. Die Kraft von 588 Newtonmetern wird via Sechsgang-Transaxle-Doppelkupplungsgetriebe (Weltneuheit) an alle vier Räder weitergegeben. Traktionsprobleme dürften dem Brutalo-Nissan somit fremd sein. Daher soll der Standardsprint bis 100 km/h auch in rund 3,7 Sekunden absolviert sein. Erst bei Tempo 310 verliert der GT-R den Kampf gegen die Fahrwiderstände.

Galerie: Vorstellung Nissan GT-RDer Nissan tritt an, um Porsche Turbo und Co. das Fürchten zu lehren. So jedenfalls sehen es die GT-R-Macher. Und die Chancen hierfür stehen, zumindest auf dem Papier, ganz gut.

Die Parallelen zum Porsche Turbo sind verblüffend. Der Stuttgarter Allrad-Renner schöpft aus 3,6 Liter Hubraum 480 PS und stemmt der Kurbellwelle 620 Newtonmeter Drehmoment entgegen. Bis Tempo 100 vergehen auch hier keine vier Sekunden und ebenfalls bei 310 km/h endet der Vorwärtsdrang. Ein Doppelkupplungsgetriebe soll es demnächst übrigens auch für den Porsche geben.

Kommt Ende 2008

Galerie: Vorstellung Nissan GT-ROb der Nissan GT-R auf der Straße hält, was er theoretisch verspricht, muss noch geklärt werden. Zuerst werden Ende 2007 die Japaner dazu Gelegenheit bekommen. Im ersten Quartal 2008 folgt dann die Markteinführung in den USA. Ende 2008 wird schließlich auch Deutschland bedient. Beste Voraussetzungen für einen guten Einstand dürfte der Preis bieten. Der GT-R wird auf dem Niveau des normalen Porsche 911 Carrera liegen – also bei etwa 80.000 Euro. Allerdings bietet der Nissan die Fahrleistungen des Porsche 911 Turbo, der rund 140.000 Euro kostet. (mb)

 
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