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Galerie: Vorstellung Nissan Qashqai+2

Vorstellung: Nissan Qashqai+2

Sieben Sitze für ein Halleluja

10.04.2008

Nissan erweitert das Qashqai-Portfolio mit einer Siebensitz-Variante. Der gut 4,50 Meter lange Crossover bietet neben zwei zusätzlichen Plätzen vor allem mehr Variabilität, mehr Raum für alle und eben eine umklappbare dritte Sitzreihe.

170.000, so lautet die Verkaufszahl für den Qashqai für Europa seit seiner Markteinführung vor rund einem Jahr. Damit der Absatz des beliebten Crossover-Modells weiter steigt, bringt Nissan im Herbst 2008 eine verlängerte Variante des Golf-Konkurrenten auf den Markt.

Satter Längenzuwachs

Galerie: Vorstellung Nissan Qashqai+2Nissan Qashqai+2. Der Name reimt sich und was sich reimt, ist bekanntlich gut. So muss es also auch mit dem Qashqai+2 sein. Denn schon sein kleiner Bruder weiß durchaus zu überzeugen. In der Länge legt das Kompaktmodell um 21,1 Zentimeter auf knapp 4,54 Meter zu. Damit ist er so lang wie ein Golf Variant. Der Radstand misst nach der Streckbank 2,77 Meter, übertrifft den Golf-Radstand um 20 Zentimeter und liegt von nun an auf einem Niveau mit dem Audi A6.

Wer jetzt jedoch denkt, dass lediglich ein Stück Blech – ähnlich wie bei einer Stretchlimousine – in der Mitte eingesetzt wurde, irrt. Neben der Länge verändert sich nämlich auch die Fahrzeughöhe, um genug Kopffreiheit auf der letzten Bank zu garantieren. Vom Höhenzuwachs profitieren sogar Fahrer und Beifahrer. 1,64 Meter misst der Qashqai+2 und ist damit vier Zentimeter gen Himmel gewachsen.

Mit dem Zusatzmaterial steigt logischerweise auch das Leergewicht des Fahrzeugs. Rund 100 Kilogramm schleppt der Qashqai+2 mehr mit sich rum als sein Kurzbruder.

Harmonische Erscheinung

Galerie: Vorstellung Nissan Qashqai+2Was sich nach viel anhört, sieht nach wenig aus. Erstaunlich stimmig fügen sich die Zusatzzentimeter in das Gesamtbild ein. Wer es nicht weiß, sieht es wahrscheinlich nicht einmal. Weder Länge noch Höhe stören die Silhouette. Geändert wurden des Weiteren die Türen und die Heckklappe. Die Scheibe der hintersten „Tür“ zieht sich nun weit nach unten und möchte mit ihrer Form die niedrige Ladekante fast betonen.

Wer diese Hürde genommen hat, darf annähernd 500 Liter Gepäck – und damit 90 Liter mehr als im Normalmodell – in das ebene Abteil verfrachten. Das passt jedoch nur dann rein, wenn die dritte Sitzreihe im Handumdrehen im Boden versenkt wurde. Bleibt diese aufgestellt, reicht der Platz für den Familien-Wochenend-Einkauf und eben sieben Personen.

Platz für die Mittelreihe

Galerie: Vorstellung Nissan Qashqai+2Über den Raumzuwachs dürfen sich nicht nur die Hinterbänkler freuen. In der Mittelreihe des Fahrzeugs gibt es nun im Idealfall 23 Millimeter mehr Kniefreiheit. Zudem haben alle +2 auch ein großes Panoramadach serienmäßig. Dieses wuchs im Vergleich zum kurzen Qashqai um 14 Zentimeter.

Dem gestiegenen Gewicht wurde auch bei der Technik Rechnung getragen. So wurde beispielsweise die Servolenkung sowie die Radaufhängung überarbeitet und der gestiegenen Last angepasst.

Frontantrieb oder Allrad?

Galerie: Vorstellung Nissan Qashqai+2Identisch bleibt die Wahlmöglichkeit bei der Art des Vortriebs. Es stehen auch weiterhin Front- und Allradantrieb sowie zwei Diesel und ebenso viele Benziner zur Wahl.

Leistungsmäßig macht der omnipräsente 1,5-dCi-Motor den Anfang. 240 Newtonmeter Drehmoment und 106 PS Leistung versprechen einerseits ordentliches, andererseits ökonomisches Vorwärtskommen. Darauf folgt mit 115 PS der 1,6-Liter Benziner sowie das 140 PS starke Zweiliter-Pendant. Derzeitiger Topmotor ist der 2,0-Liter-Selbstzünder mit 150 PS und 320 Newtonmeter. Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch werden sich nur marginal von den Werten der Kurzversion unterscheiden.

Vielgang-Möglichkeiten

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Übertragen wird die Kraft entweder manuell mit fünf Gängen beim kleinen Benziner, manuell mit sechs Gängen bei allen anderen Motorisierungen oder aber automatisch. Da gibt es wiederum die Wahl zwischen einer herkömmlichen Sechsgang-Automatik für den allradgetriebenen 150-PS-Diesel oder eine stufenlose Automatik für den großen Benziner mit vier angetriebenen Rädern.

Der Qashqai wird auch als +2-Sitzer in den bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna erhältlich sein. Der Mehrpreis für die zwei Zusatzsitze und die Extralänge (und Höhe) dürfte sich wohl auf gut 1.000 Euro belaufen. Das wäre zumindest ein fairer Aufpreis. (mb)

 
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