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Galerie: Vorstellung Nissan Tiida

Vorstellung: Nissan Tiida

Traditionell

02.01.2008

Als zweites Modell in der Kompaktklasse bringt Nissan Anfang 2008 den Tiida auf den Markt. Anders als der im vergangenen Jahr mit optionalem Allradantrieb und SUV-Design eingeführte Qashqai wendet sich der Neue an die Freunde traditioneller Karosserieformen. Er ist als Steil- oder Fließheckversion erhältlich.

Der Tiida ist kein neues Auto, sondern bereits seit 2002 in vielen Ländern (unter anderem Japan und Südafrika) erhältlich- und weltweit Nissans meistverkauftes Modell. Ein Deutschland-Start war ursprünglich nicht geplant, hierzulande sollte der eher Lifestyle-orientierte Qashqai die Lücke in der unteren Mittelklasse füllen. Doch die loyalen Fahrer des nicht mehr angebotenen Almera fanden im peppigen Qashqai keine Alternative und sollen nun mit dem Tiida bedient werden. Geplanter Absatz für Deutschland im Jahr 2008: Gut 6.000 Fahrzeuge.

Beim Design hält sich der Fünftürer mit Auffälligkeiten zurück: An der bogenförmigen Front fallen zwei große, bis in die Kotflügel gezogene Scheinwerfer ins Auge. Eine nahezu waagerechte Gürtel- und Dachlinie sorgt optisch für Länge, neben der Heckklappe finden sich zwei in Rot gehaltene Leuchten. Der alternativ angebotene Viertürer als Stufenheck-Limousine wird in Deutschland kaum eine Rolle spielen.

Geräumiger Innenraum

Galerie: Vorstellung Nissan TiidaSo klassisch sich die Steilheck-Version äußerlich gibt, so aufgeräumt fällt der Innenraum aus. Der 4,30 Meter lange Fünfsitzer soll viel Kopf- und Beinfreiheit auf allen Plätzen bieten; selbst der Mittelsitz im Fond ist als vollwertige Sitzgelegenheit für Erwachsene gedacht. Serienmäßig ist vorne und hinten eine Mittelarmlehne an Bord. Praktisch: Der Innenraum bietet viele große und kleine Ablagen. Bei der Materialauswahl im Cockpit dominiert Kunststoff.

Der Kofferraum erlaubt bei voller Bestuhlung eine Beladung von akzeptablen 300 Litern, durch Verschieben der Rückbank ist er auf 425 Liter erweiterbar. Zusätzlich lässt sich die Rücklehne umklappen und so noch mehr Platz gewinnen, wobei allerdings keine ebene Fläche geschaffen wird.

Diesel ohne Partikelfilter

Galerie: Vorstellung Nissan TiidaIn der ab 18.940 Euro erhältlichen Dieselversion arbeitet ein alter Bekannter aus verschiedenen Renault- und Nissan-Modellen: Der 106 PS starke 1,5-Liter-Common-Rail-Selbstzünder entwickelt bei 2.000 U/min sein maximales Drehmoment von 240 Newtonmeter und beschleunigt den Tiida in 11,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 186 km/h erreicht. Laut Hersteller liegt der Durchschnittsverbrauch bei 5,2 Liter. Minus: Ein Partikelfilter ist aus Kostengründen nicht erhältlich.

Alternativ sind zwei Benziner im Angebot. Einstiegsmotor für 16.000 Euro ist ein 1,6-Liter-Triebwerk mit 110 PS und 6,9 Litern Normverbrauch. Den Topmotor bildet ein neu entwickelter 1,8-Liter-Benziner mit 126 PS, der laut Hersteller 7,8 Liter auf 100 Kilometer benötigt. Er ist ab 19.240 Euro erhältlich.

ESP serienmäßig

Bei der Ausstattung ist bereits im Basismodell das Wichtigste an Bord: Sechs Airbags und der Schleuderschutz ESP sorgen für Sicherheit, elektrische Fensterheber an allen Türen und Zentralverriegelung bieten aufpreisfreien Komfort. Optional sind unter anderem Xenonlicht und ein Glasschiebedach erhältlich. (red/mg)

 
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