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Galerie: Vorstellung Novitec Rosso F430

Vorstellung: Novitec Rosso F430

Animalisch

31.10.2005

Kräftig wie ein Bär, wendig wie ein Gepard, präzise wie ein Adler beim Beuteschlag, wertvoll wie das Innere einer Muschel - ungeniert zieht der Unterallgäuer Tuner Novitec Rosso tierische Vergleiche heran, um sein jüngstes Werk anzupreisen: eine in jeder Hinsicht animalische Ferrari F430-Interpretation.

Für den offenen Spider ist ein Leistungssteigerungskit auf 520 PS erhältlich. Die 30 Mehr-PS gegenüber dem Serien-V8 resultieren unter anderem aus einer neu abgestimmten Motorelektronik und einer Sportauspuffanlage. Die um sechs Stundenkilometer höhere Endgeschwindigkeit von nun 317 km/h wird erzielt, in dem der Motor höher ausdrehen darf - bis 8.850 U/min.

Galerie: Vorstellung Novitec Rosso F430Doch das ist noch zahm im Vergleich zum Coupé, das alle Serien-Ferraris wie Kuscheltiere aussehen lässt. 636 PS pressen die Stettener Spezialisten aus dem V8 - hauptsächlich mittels zweier Rotex-Kompressoren. Die Kurbelwelle wird mit einem maximalen Drehmoment von 638 Newtonmeter gequält. Was das für den Vortrieb bedeutet, kann man sich nur schwer vorstellen: 3,7 Sekunden auf Tempo 100 - tatsächlich etwa so schnell wie ein Gepard aus Fleisch und Blut. Bei der Spitzengeschwindigkeit hält dagegen kein Vieh mehr mit. Ein Falke im Sturzflug wird bei rund 200 km/h vom Luftwiderstand eingebremst. Der Novitec duckt sich und drängt weiter bis 348 km/h.

Kaufrausch

Galerie: Vorstellung Novitec Rosso F430Um aus einem Ferrari F430 von der Stange das Novitec-Geschoss zu machen, braucht es vor allem eins: Geld. Rund 140.000 Euro verschlingt der Rohling aus Maranello. Der 636-PS-Motor kommt auf 28.000 Euro, zuzüglich 6.000 Euro Montage. Nun noch, sagen wir mal, eine Sportauspuffanlage: 3.500 Euro. Und das Hochgeschwindigkeitsgetriebe: 8.000 Euro. Um stets sicher zum Stehen zu kommen, entscheiden wir uns für eine Keramik-Hochleistungsbremsanlage für - ähm - 22.000 Euro. Noch ein bisschen was für die Optik? Etwa verchromte Alufelgen für 7.000 Euro und einen Carbon-Heckflügel für 3.500 Euro? Gebongt. Quasi als i-Tüpfelchen gönnen wir uns eine Volllederausstattung inklusive Sportsitze. Denn auf die 20.000 Euro kommt es nun auch nicht mehr an, bei summa summarum 238.000 Euro.

Wer das bezahlt? Sammler und Fans. Die ersten beiden Fahrzeuge, die auf der IAA in Frankfurt gezeigt wurden, sind bereits verkauft. Letztlich verhält es sich wie bei seltenen oder prämierten Tieren. 13,1 Millionen Dollar zahlte einst ein Amerikaner für ein Rennpferd - dagegen sind die springenden Pferde aus dem Unterallgäu echte Schnäppchen. (bs)

Galerie: Vorstellung Novitec Rosso F430

 
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