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Galerie: Vorstellung Opel Antara

Vorstellung: Opel Antara

Frischer Wind

08.05.2006

Opel eröffnet ein neues Designzentrum am Firmensitz in Rüsselsheim, das den angemessenen Rahmen für die Vorstellung des neuen Antara bildet. Und alle kommen Sie: Esther Schweins und Ralf Zacher, General Motors Europa-Chef Carl-Peter Forster und sein US-Boss Bob Lutz, Chefdesigner Brian Nesbitt und Journalisten zu Dutzenden. Viel Tamtam für ein Auto? Sicher, denn Opel-Autos sollen nicht nur sinnvoll und gut sein, sondern auch wieder Spaß machen. Und der Antara macht da weiter, wo der Astra angefangen hat.

Die neue Opel Richtung bringt Konzernlenker Bob Lutz mit einem seiner typischen Bilder auf den Punkt: „Wenn sich eine Frau ins Auto setzt, soll Sie sich vorkommen wie im Kaufhaus, nicht wie in der Küche.“

Ein Opel ist keine Küche…

Nachdem der Astra bewiesen hat, dass Opel-Design die Augen der Kundschaft zum Leuchten bringen kann und die Technik zum optischen Auftritt passt, hat Lutz den Rüsselsheimern kurze Wege verordnet, um den Ideenreichtum der Deutschen für GM zu nutzen.

Galerie: Vorstellung Opel AntaraFachabteilungen wie das Design arbeiten enger vernetzt, um doppelte und damit überflüssige Arbeit zu vermeiden. In Rüsselsheim sitzen daher die europäischen Designer für die Marken Opel und Saab, Vauxhall (Großbritannien) und Saturn (Opels Schwestermarke in den USA) unter einem Dach. Und eine ihrer wichtigsten Aufgaben wird das Innenraumdesign werden - dazu gleich mehr.

Auch der neue Opel Antara ist ein Beispiel für solche Synergien: Er teilt sich das Gros der Technik mit dem Chevrolet Captiva, doch soll der Opel als reiner 5-Sitzer andere Käufer bedienen als der 7-sitzige Chevy.

Variabler 5-Sitzer

Galerie: Vorstellung Opel AntaraÄußerlich gefällt der Opel Antara mit mutigem Kunststoffeinsatz an rempelgefährdeten Stellen. Das verleiht dem Allradler einen kernigen Auftritt, ohne gleich gefährlich zu wirken. Tatsächlich gibt sich der Serien-Antara wesentlich zutraulicher als die extrem dynamisch geschnittene Studie „Antara GTC“. Von vorne ist es eindeutig ein Opel, obwohl die Scheinwerfer auch an einen ML oder Sorento erinnern.

Die Seitenansicht ist durch den langen vorderen Überhang und die hohe Motorhaube gekennzeichnet, um auch die neuesten Anforderungen an den Fußgängerschutz zu erfüllen. Das Heck dagegen fällt sehr kurz und knackig aus, hier findet sich auch die Bügelfalte der Motorhaube wieder.

Innen lecker

Galerie: Vorstellung Opel AntaraInnen durften die Designer dunkelbraunes Leder einsetzen, das bewusst an die Oberklasse-Studie „Insignia“ erinnert. Das wirkt sehr heimelig und hochwertig. Die erste echte Überraschung aber ist die Gestaltung des Armaturenbretts: Obwohl die Mittelkonsole direkt aus Vectra oder Astra stammen könnte, gibt sich die obere Hälfte viel runder, weicher - ich muss sofort an die Frau im Kaufrausch denken. Das Lenkrad hat schon fast etwas von einem BMW, der ergonomisch optimal platzierte Navi-Bildschirm ist von einer farblich abgesetzten Blende eingefasst, die Lüftungsdüsen sind endlich rund. Die Instrumente sind Opel-typisch klar und ohne Schnickschnack gestaltet.

Vor allem bei Kleinigkeiten wie dem Lichtschalter wird deutlich, dass es Opel ernst meint mit Haptik und gefühlter Qualität: Der dreht sich so satt, dass sogar eine S-Klasse neidisch werden könnte!

Und bequem

Galerie: Vorstellung Opel AntaraAnsonsten stimmen die Platzverhältnisse vorne und hinten. Auch groß Gewachsene finden ausreichend Platz für Beine und den Kopf, die Hintensitzer können die geteilt umklappbare Sitzlehne in der Neigung verstellen. Gepäck ist leicht in den Kofferraum zu verfrachten, der niedrigen Ladekante sei Dank.

Der permanente, aktive Allradantrieb schaltet die Hinterachse über eine elektronisch geregelte, elektrohydraulische Kupplung bei Bedarf zu, so dass sich der Antara nicht vor alpinen Schneeverhältnissen oder Matschwegen zu scheuen braucht. Das Basismodell muss dies jedoch mit relativ schmächtigen 17-Zoll-Rädern bewerkstelligen, 18-Zoll-Formate gibt es in den höheren Austattungslinien. In schweres Gelände will der Antara zwar nicht fahren, dennoch bietet er einen Bergabfahrassistenten. Ein sinnvolles Detail, wenn es auf rutschigem Untergrund steil bergab geht.

140 bis 220 PS

Galerie: Vorstellung Opel AntaraDrei Motoren wird es für den Antara geben. Die Basis stellt ein 2,4 Liter großer Vierzylinder-Benziner mit rund 140 PS. Ein 2,0-Liter-Common-Rail mit Partikelfilter und 150 PS Leistung stellt die Dieselfans zufrieden. Den dynamischen Anspruch der dreitürigen Studie soll der Antara mit der Topmotorisierung einlösen: Der V6 Benziner hat einen Hubraum von 3,2 Litern und leistet über 220 PS, eine Sechsgang-Automatik ist hier Serie. Die Vierzylinder können damit optional geordert werden, serienmäßig erhalten sie ein manuelles 5-Gang Getriebe.

Der Basispreis des Antara wird bei knapp 27.000 Euro liegen, Interessenten können sich im Oktober auf dem Pariser Autosalon erstmals hineinsetzen. Die Markteinführung soll noch in diesem Jahr stattfinden.

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