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Galerie: Vorstellung Opel Insignia OPC

Vorstellung: Opel Insignia OPC

Wilde Cash Cow

15.04.2009

Der neue Insignia ist derzeit Opels große Cash Cow (Deutsch: Dukatenesel/Selbstläufer). Um diese noch kräftiger zu melken, legen die Rüsselsheimer schon bald nach: Im Herbst 2009 folgt die über 300 PS starke OPC-Version, die mit kraftvoller Optik und Allradtraktion die dynamischen Talente des Opel-Flaggschiffs noch stärker hervorhebt.

Optisch orientiert sich der OPC an der Studie GTC Concept aus dem Jahr 2007. Auffällig sind zwei große vertikale Luftöffnungen mit Chromumrandung in der Frontschürze, die noch von zwei schmalen Lüftungsschlitzen flankiert werden. Am Heck fallen eine erhöhte Abrisskante auf der Kofferaumklappe und zwei in die Heckschürze integrierte, rechteckige Auspuffendrohre auf. Trotz dieser Macho-Allüren wurde das elegante Erscheinungsbild des Insignia nicht entstellt.

Im Innenraum geht es ebenfalls sportlicher als im normalen Insignia zu. Hier gehören spezielle Recaro-Sportsitze mit hoher Seitenführung, ein unten abgeflachtes Lenkrad, ein spezieller Schaltknauf und Alu-Pedale zum OPC-Serientrimm. Optional lässt sich der Wagen auch mit Highend-Audio-Navisystem, Lederbezügen und diversen Sicherheits-Optionen aufrüsten.

Galerie: Vorstellung Opel Insignia OPCSportlicher Unterbau

Ein weiteres auffälliges Serienmerkmal sind die 19-Zoll-Räder mit 245/40-Reifen. Alternativ bietet Opel auch 20-Zöller mit 255/35-Pneus an. Die Leichtmetallräder geben den Blick auf die vorne 355 Millimeter großen, gelochten Bremsscheiben frei.

Auch das Fahrwerk-Setup des OPC wurde auf den sportlichen Einsatz hin modifiziert. Serienmäßig ist der Bolide mit Flexride ausgestattet, einer elektronischen Regelung der Radaufhängung. Allerdings wurde das auch für den normalen Insignia verfügbare System deutlich dynamischer abgestimmt. Beim OPC hat der Fahrer per Tastendruck die Wahl zwischen einer komfortablen, einer sportlichen und einer Hochleistungs-Abstimmung.

Galerie: Vorstellung Opel Insignia OPCLeistung satt

Ebenfalls serienmäßig ist der Allradantrieb, der mit souveräner Traktion die stolzen 325 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment des 2,8-Liter-V6-Turbomotors auf die Straße bringen dürfte. Mit dem hohen Grip soll der Sprint von null auf 100 km/h nur sechs Sekunden dauern. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 250 km/h begrenzt.

OPC-Fans dürften auf diese Einschränkung mit etwas Wehmut reagieren, war doch der von 2002 bis 2006 gebaute Vectra OPC mit 255 PS noch mit 260 km/h unterwegs. Trotz der gekappten Top-Speed ist der Insignia OPC kein sparsames Auto: Der Durchschnittsverbrauch dürfte bei zwölf Litern Benzin auf 100 Kilometer liegen.

Intelligente Kraftverteilung

Doch beim OPC steht ganz einfach Dynamik statt Enthaltsamkeit im Vordergrund. Um ersteres zusätzlich zu steigern, verfügt der Insignia OPC außerdem über die elektronische Hinterachsdifferenzialsperre eLSD (electronically-controlled Limited Slip Differential). eLSD ermöglicht eine variable Momentenverteilung auch zwischen den Rädern der Hinterachse. So wird bei Bedarf an das kurvenäußere Rad mehr Kraft als an das kurveninnere geleitet. Bei schnellen Kurvenfahrten oder Richtungswechseln sorgt dies für mehr Fahrstabilität. Das Heck folgt ruhiger der Richtungsvorgabe der Vorderräder und sorgt so für bessere Handling-Eigenschaften.

Galerie: Vorstellung Opel Insignia OPCEin ähnliches System findet sich übrigens auch im aktuellen Honda Legend. Allerdings werden hier Drehzahlunterschiede allein durch Bremseingriffe weggeregelt. eLSD geht einen Schritt weiter und ermöglicht sogar die aktive Verteilung des Drehmoments wie im Mitsubishi Lancer Evo X. Die auf einer Seite abgezweigte Kraft wird zur anderen weitergeleitet, jedoch nicht durch Bremsen vernichtet.

Mit derart viel Technik hochgerüstet, dürfte der Insignia OPC nicht ganz billig werden. Noch nennt Opel keinen offiziellen Preis, doch dürfte sich dieser bei knapp unter 50.000 Euro bewegen. (mh)

 
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