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Galerie: Vorstellung PACE Link

Vorstellung: PACE Link

Smartcar zum Nachrüsten

11.05.2017

Ab 2018 müssen alle Neufahrzeuge mit dem sogenannten E-Call ausgestattet sein. Der neue Schutzengel kann dann, nach einem Unfall, direkt einen Notruf absenden und die Unfallretter direkt an den Ort des Geschehens schicken. Eine Nachrüstpflicht für ältere Fahrzeuge besteht nicht. Doch wer nicht drauf verzichten mag, für den bietet PACE eine Lösung an – in der noch weit mehr steckt!

PACE? Sicherlich ist dem ein oder anderen der Name schon einmal begegnet. Wer sich beispielsweise auf Facebook bewegt, dem könnte schon mal Werbung dieser Firma untergekommen sein. Vielleicht ist der ein oder andere ja bereits im Besitz einer der Beta-Versionen, die es seit Mai 2016 schon gibt. Was ausgiebig getestet wurde ist nun in der finalen Version erhältlich: Der PACE Link, so heißt der kleine Dongle, kann aber nicht nur die Notruf-Funktion übernehmen.

Installation und Verwendung

Galerie: Vorstellung PACE LinkDie Installation ist einfach. Man lädt auf sein Smartphone die PACE-App, registriert sich mit seiner E-Mailadresse und steckt den Dongle an die OBD2-Schnittstelle im Auto. Diese befindet sich in der Regel auf der Fahrerseite unter dem Lenkrad oder daneben. Per Bluetooth wird nun die Verbindung mit dem Telefon hergestellt – fertig. Jetzt braucht man nur noch das Fahrzeug in der App auswählen und los geht die Fahrt.

Galerie: Vorstellung PACE LinkIn der App werden alle möglichen Daten angezeigt, die Ihr Auto vielleicht vorher noch nicht preisgegeben hat. Von Öl-Temperatur, über Geschwindigkeit, Drehzahl, prozentualer Motorlast, Kühlwassertemperatur, eingelegtem Gang, Batteriespannung, dem Turboladedruck bis hin zur zurückgelegten Strecke, kann das Programm unzählige Parameter abgelesen werden. So bekommen Sie einen Einblick, was sich während der Fahr in Ihrem Auto tut.

Drei Typen entscheiden sich

Galerie: Vorstellung PACE LinkDie Beweggründe, sich den PACE Link ins Auto zu holen, sind sehr unterschiedlich. Bis jetzt zeichnen sich schon drei Entscheidungskriterien ab, so die Entwickler des kleinen Dongles: Aus Sicherheitsgründen, da eben auch ältere Fahrzeug mit dem erwähnten E-Call ausgestattet werden können, der im Unfalfall automatisch die Rettung alarmiert. Aus Neugier, weil man einfach den vollen Einblick in die Technik seines Fahrzeugs haben will. Und weil PACE einen bei der Führung eines Fahrtenbuchs unterstützt.

Fahrtenbuch führen und pflegen

Wer dienstlich ein Fahrtenbuch führen muss, der weiß, wie lästig es sein kann, jede Fahrt in einem kleinen Büchlein zu dokumentieren. Zwar gibt es App-Lösungen die die Fahrten aufzeichnen können, doch die müssen in der Regel immer separat gestartet werden und das vergisst man schon gerne einmal. PACE hingegen zeichnet jede Fahrt automatisch auf.

Galerie: Vorstellung PACE LinkMacht man einen Zwischenstopp, kann man im Nachhinein in der App die Fahrten zusammenführen, sodass man eine Gesamtstrecke abbilden kann. Zudem kann man nachträglich genau festlegen, ob die Fahrt dienstlich oder privat war. Bis zu sieben Tagen kann man die Strecke im Nachhinein bearbeiten, danach lässt sie sich nicht mehr verändern. Dadurch wird sichergestellt, dass das Finanzamt die Daten als Fahrtenbuch anerkennt. Aus der App kann man sich die einzelnen Monate bequem an die E-Mailadresse senden.

Warum leuchtet da eigentlich ein Lämpchen?

Galerie: Vorstellung PACE LinkDoch Pace kann noch mehr – in dem kleinen Gerät steckt auch eine ganze Diagnose-Einheit. Vielen dürfte es schon einmal passiert sein: Man fährt nichtsahnend von A nach B und plötzlich leuchtet die Motorkontrollleuchte auf. Der nächste Weg führt also direkt in die nächste Werkstatt um den Fehler auszulesen. Und dafür bezahlt man gerne zwischen 20 und 30 Euro. PACE übernimmt auch diese Aufgabe.

Ein Tastendruck genügt und der Fehler wird ermittelt. In der App kann man nun sehen, um welchen Fehler es sich handelt und man bekommt eine Empfehlung, ob man weiterfahren kann, oder das Auto besser stehen lässt. Wer will, kann den Fehler auch aus dem Fahrzeug löschen um zu überprüfen, ob die Fehlermeldung noch mal auftritt. Manchmal behebt sich ein Problem ja auch ganz von selbst.

Was es kostet

Galerie: Vorstellung PACE LinkDen PACE Link können sich auf der Herstellerwebsite für 119 Euro bestellen. Weitere Kosten für die Nutzung entstehen nicht. Die App können sie im App-Store Ihres Smartphones kostenlos laden. Ob es sich lohnt? Wir werden das System in den nächsten Wochen einem ausgiebigen Test unterziehen und die Ergebnisse bald mit Ihnen teilen.

Sie sind bereits PACE-Nutzer? Dann schreiben Sie uns doch eine E-Mail an redaktion@autoscout24.com und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit!

 
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