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Vorstellung: Porsche 911 GT3

Vorstellung: Porsche 911 GT3

Rennspaßgeschichte

01.03.2006

Schon wieder ein neuer Elfer?, mag sich der aufmerksame Leser fragen. Wurde hier nicht erst kürzlich der neue Turbo mit 480 PS vorgestellt? Und nun ein neuer GT3 mit 415 PS? Wo da denn noch groß ein Unterscheid sei? Lieber Leser, der Unterschied spiegelt sich weniger in den Zahlen wider. Hier geht es ums Prinzip.

Bei den GT3-Varianten des Elfer handelt es sich traditionell um die leichten, kompromisslosen Versionen, die zwar eine Straßenzulassung haben, aber genauso gut im Rennsport eingesetzt werden können. Einen Allradantrieb beispielsweise, wie ihn der Turbo bietet, sucht man im GT3 vergebens. 19 Zoll große Sportreifen und ein mechanisches Sperrdifferenzial müssen reichen, um die Power auf die Straße zu bringen. OK, um dem Fahrer nicht zu viel zuzumuten, gibt es noch die neue, vom Carrera GT adaptierte elektronische Traktionskontrolle. All jene, die es wissen wollen, können dieses Helferlein aber auch komplett abschalten.

Vorstellung Porsche 911 GT3415 PS leistet der 3,6 Liter-Boxer-Motor im GT3 - ohne Turbo, ohne Kompressor. Mit einer spezifischen Leistung von 115,3 PS pro Liter Hubraum setzt er sich damit an die Spitze der straßenzugelassenen Seriensportwagen mit Saugmotor. Das Zauberwort heißt „Drehzahl“. Seine Nennleistung erreicht der Sechszylinder bei 7.600 U/min. Der rote Bereich beginnt erst bei 8.400 Umdrehungen. Optimiert wurde auch der Luftdurchsatz. Die variable Ansauganlage mit einer im Vergleich zum Vorgänger-GT3 von 76 auf 82 Millimeter vergrößerten Drosselklappe, die optimierten Zylinderköpfe und eine Abgasanlage mit geringerem Gegendruck machen es möglich.

Schnelle 6

Vorstellung Porsche 911 GT3Geschaltet wird per manuellem Sechsganggetriebe mit verkürzten Übersetzungen der Gänge 2 bis 6. Die Sprinter-Qualitäten sind dementsprechend beeindruckend: Dreht man die Gänge, bis die neue „Hochschaltanzeige“ im Drehzahlmesser aufleuchtet und damit den optimalen Schaltpunkt signalisiert, hechtet der GT3 in 4,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Von 0 bis 160 km/h braucht er gerade einmal 8,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h.

Erstmals verfügt der 911 GT3 über das aktive Fahrwerk PASM mit zwei verschiedenen Abstimmungen. Die Grundabstimmung entspricht weitgehend der des Vorgängermodells und eignet sich für Strecken mit wechselnden Fahrbahnverhältnissen. Bretthart wird es im Sport-Modus, der für ebene Rennstrecken gedacht ist.

Erhältlich ist der neue 911 GT3 ab Mai. 108.083 Euro sind Voraussetzung, eine Rennlizenz zumindest empfehlenswert. (bs)

Vorstellung Porsche 911 GT3

 
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